Tipp der Redaktion

Une carte postale de Paris – Postkarten auf Französisch schreiben

Bild vom Eifelturm in Paris
Tipp der Redaktion

Une carte postale de Paris – Postkarten auf Französisch schreiben

Une carte postale de Paris: Diese Unterrichtseinheit reaktiviert und vertieft den Wortschatz zum Thema Urlaub und bereitet die Lernenden gezielt auf das Verfassen und Überarbeiten von Texten vor.

Tipp der Redaktion

Racial Wealth Gap

Black lives matter Demonstration
Tipp der Redaktion

Racial Wealth Gap

In dieser Oberstundeneinheit erkunden Lernende den strukturellen Rassismus in den USA durch eine Folge der Netflix-Serie "Explained". Ideal für verschiedene Lernniveaus!

Unterrichtseinheit zum Social-Media-Verhalten

Pensamiento crítico en acción

Frau am Handy
Unterrichtseinheit zum Social-Media-Verhalten

Pensamiento crítico en acción

Die Unterrichtseinheit fördert die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Social-Media-Verhalten und sensibilisiert die Schülerinnen und Schüler.

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Crashtest à la française

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit für das Fach Französisch der Sekundarstufe I und II analysieren die Lernenden einen preisgekrönten Renault-Werbespot, der nationale Stereotype humorvoll aufgreift, und setzen sich kritisch mit Vorurteilen auseinander. Diese Unterrichtseinheit nutzt einen ungewöhnlichen Werbespot des französischen Automobilherstellers Renault, um interkulturelles Lernen anzuregen. Das Besondere ist, dass in dieser Automobilwerbung kein einziges Auto zu sehen ist. Stattdessen zerschellen überdimensionierte Lebensmittel in einem Crashtest an einer Mauer – nur das Baguette bleibt unbeschädigt. Die Unterrichtseinheit verbindet Spracharbeit mit der kritischen Reflexion nationaler Stereotype. Im Zentrum steht die humorvolle Auseinandersetzung mit Klischees, die durch symbolische Lebensmittel dargestellt werden: Weißwurst für Deutschland, Sushi für Japan, Knäckebrot für Schweden und Baguette für Frankreich. Lernende erkennen, wie Werbung mit nationalen Zuschreibungen spielt, und hinterfragen diese kritisch. Die Einheit gliedert sich in vier Schritte. Zunächst erarbeiten die Schülerinnen und Schüler das Wortfeld „automobile" in einer Mindmap und diskutieren in Partnerarbeit mithilfe von Bedingungssätzen (si-Sätze mit imparfait und conditionnel), welches Auto sie sich wünschen würden. Im zweiten Schritt analysieren sie den Werbespot, erschließen den Wortschatz zu den Lebensmitteln und erkennen deren symbolische Bedeutung. Der dritte Schritt widmet sich der kreativen Verarbeitung: Lernende entwickeln humorvolle Rollenspiele zwischen einem französischen Autoverkäufer und Kundinnen und Kunden aus verschiedenen Ländern. Im vierten Schritt recherchieren sie in einer angeleiteten Internet-Rallye weitere französische Automobil-Werbespots. Der Umgang mit Stereotypen ist ein zentrales Thema des Fremdsprachenunterrichts: Wie sehen Menschen aus dem Land der Zielsprache uns, und wie sehen wir Menschen in anderen Ländern? Der Renault-Werbespot eignet sich hervorragend für diese Betrachtung, weil er selbst bewusst mit nationalen Klischees spielt und diese zugleich aufbricht. Der didaktische Mehrwert liegt darin, dass Lernende nicht nur Vokabular und Grammatik anwenden, sondern ihre eigenen Vorurteile kritisch reflektieren. Die Einheit folgt einem Aufbau vom Konkreten zum Reflexiven. Nach der Wortschatz- und Grammatikarbeit erschließen die Lernenden den Werbespot: Ein methodischer Kniff besteht darin, die Projektion nach der vierundvierzigsten Sekunde abzudecken, sodass die Markenbotschaft zunächst verborgen bleibt und die Lernenden eigene Hypothesen bilden. Unbekannte Vokabeln erschließen sie selbstständig durch die Verknüpfung von Welt- und Sprachwissen, was nachhaltiger wirkt als reines Auswendiglernen. Die zentrale und anspruchsvollste Phase ist die Sammlung und Reflexion von Stereotypen. Hier ist besondere Sensibilität der Lehrkraft gefragt, denn manche Äußerungen bewegen sich am Rande des guten Geschmacks. Entscheidend ist die anschließende Reflexion, die auch in der Muttersprache erfolgen darf: Ohne diese kritische Auseinandersetzung besteht die Gefahr, dass sich Vorurteile unkritisch verfestigen. In den kreativen Rollenspielen wenden die Lernenden das Erarbeitete an. Leistungsstärkere Gruppen können ein zweites Szenario entwerfen, das die Stereotypenbildung bewusst durchbricht – eine wertvolle Differenzierungsmöglichkeit. Für die Rollenspielphase empfiehlt sich eine Doppelstunde (Erstellen und Proben, anschließend Präsentation). Besonders reizvoll ist der Austausch der aufgenommenen Sketche mit einer französischen Partnerklasse, der die Sprachmittlungskompetenz fördert. Zur Leistungsbewertung eignen sich die Qualität der Rollenspiele, die Mitarbeit in der Reflexionsphase sowie die Rechercheergebnisse der Internet-Rallye. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten und erweitern ihren Wortschatz zum Themenfeld Automobil und wenden diesen in Gesprächen an. bilden und verwenden Bedingungssätze mit „si" (imparfait und conditionnel) sowie Komparativ- und Superlativformen von Adjektiven. erschließen unbekannte Vokabeln selbstständig durch die Verknüpfung von Welt- und Sprachwissen. verfassen kreative Dialoge in der Zielsprache und präsentieren diese in szenischen Rollenspielen. Interkulturelle Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler werden sich kulturell unterschiedlicher Bedeutungen von Konsumgütern bewusst und ordnen diese ein. setzen sich humorvoll und zugleich kritisch mit nationalen Stereotypen und Klischees auseinander. reflektieren die Wirkung von Vorurteilen und erkennen die Gefahr ihrer unkritischen Verfestigung. erproben Strategien im Umgang mit interkulturellen Kommunikationssituationen. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Video-Portal YouTube gezielt als Lerngelegenheit und analysieren Werbespots strukturiert. erkennen Werbestrategien und die bewusste Nutzung von Symbolen und Stereotypen in der Werbung. führen eine angeleitete Internet-Recherche durch, finden und vergleichen Werbespots verschiedener Länder. halten szenische Spiele in eigenen Videofilmen fest und bereiten diese für einen Austausch auf. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Partner- und Gruppenarbeit zielorientiert zusammen und verteilen Rollen bei den Dialogen. geben einander konstruktives Feedback zu den präsentierten Rollenspielen. hören einander in Diskussionen aktiv zu und begründen eigene Positionen respektvoll. übernehmen Verantwortung für ihre Äußerungen, insbesondere im Austausch mit der französischen Partnerklasse. Die hier zusammengsetellten Verweise geben Ihnen einen Überblick über weiterführende Informationen und die in der Einheit genutzten Web-Ressourcen. Blume, Otto Michael (2006): "Der Kniff mit dem Knick. Präsentieren ohne Angst mit Stichwortzetteln". In: Der Fremdsprachliche Unterricht Französisch 84. Seelze-Velber: Friedrich Verlag. Seite 18-22. Europarat* (Hrsg.) (2001). Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen: lernen, lehren, beurteilen. Berlin, München: Langendscheidt. *Kraus*, Alexander (2006): "Ça se discute. Eine Talkshow simulieren". In: Der Fremdsprachliche Unterricht Französisch 84. Seelze-Velber: Friedrich Verlag. Seite 24-27. *Kraus, Alexander (2007): "eTwinning: Austausch und Projektarbeit in virtuellen Lernumgebungen". In: Der Fremdsprachliche Unterricht Französisch 87. Seelze-Velber: Friedrich Verlag. Seite 34-39. Leupold, Eynar (2007): Kompetenzentwicklung im Französischunterricht. Standards umsetzen - Persönlichkeit bilden. Seelze-Velber: Kallmeye

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Eine Podcast-Radiostation im Französischunterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der mehrwöchigen Unterrichtseinheit für das Fach Französisch der Sekundarstufe I und II gründen Lernende eine selbstverwaltete Podcast-Radiostation, schreiben Manuskripte, sprechen ihre Texte auf und veröffentlichen sie im Netz. Durch diese handlungsorientierte Medienproduktion entwickeln sie nicht nur ihre Sprech- und Schreibfertigkeit, sondern erleben auch, wie echte Zielgruppen ihre Inhalte nutzen und mit ihnen interagieren. Diese Unterrichtseinheit nutzt das Potenzial digitaler Medien, um Spracherwerb und Medienkompetenz zu vernetzen. Die Einheit beruht auf dem Gedanken des Web zwei Punkt null: Lernende sind nicht nur Konsumenten von Medieninhalten, sondern werden selbst zu Produzenten mit echten Verantwortlichkeiten. Aufbau und Phasen Die Unterrichtseinheit ist als mehrwöchiges Projekt angelegt und gliedert sich in vier Phasen. In der technischen Vorbereitung richten Lernende einen Blog auf WordPress-Basis ein und legen ein kostenloses Nutzerkonto bei einer Audioplattform wie AUDIYOU an. Sie organisieren Aufnahmegeräte (digitale Diktiergeräte, MP3-Rekorder oder Laptop mit Mikrofon) und laden die kostenlose Audiobearbeitungssoftware Audacity herunter. In der inhaltlichen Phase schreiben die Schülerinnen und Schüler Manuskripte. Eine typische Inspiration ist die Lektüre eines französischen Romans wie "Antéchrista" von Amélie Nothomb. Sie verfassen Dialoge zwischen Romanfiguren, schreiben Kurzhörspiele, die Leerstellen der Geschichte füllen, oder gestalten freie Textbeiträge. Eine Schreibkonferenz mit gegenseitigem Feedback sichert die Textqualität. In der Produktionsphase nehmen Lernende ihre Texte mit digitalen Geräten oder Computern auf, bearbeiten die Audiodateien mit Audacity, ergänzen sie mit kostenlosen Hintergrundmusiken und laden die MP3-Dokumente auf die Audioplattform hoch. Die Lehrkraft moderiert diesen Prozess. In der redaktionellen Phase organisieren sich die Lernenden als Redaktion: Sie wählen Themen, legen Veröffentlichungstermine fest und entscheiden gemeinschaftlich über die Ausrichtung ihrer Radiostation. Regelmäßig erscheinende Beiträge ermöglichen es Hörerinnen und Hörern, die Station via RSS-Feed zu abonnieren. Materialien und Flexibilität Das Unterrichtsmaterial umfasst vier Arbeitsblätter und zwei Tafelbilder. Eine Checkliste mit zehn Punkten sichert das Gelingen des Projekts durch klare Verantwortlichkeiten (wer administriert den Blog? Wer prüft Tonqualität?) und verbindliche Termine. Die Einheit lässt sich flexibel an verschiedene Jahrgangsstufen anpassen. Zentrale Ergebnisse sind eine live geschaltete Podcast-Radiostation mit regelmäßigen Beiträgen sowie die Erkenntnis, dass ihre Hörbeiträge tatsächlich von anderen Menschen gehört und heruntergeladen werden. Echte Publikation als Motivator Diese Unterrichtseinheit verfolgt das Prinzip "Produzieren statt Konsumieren" und nutzt die demokratisierenden Potenziale des Internets für schulisches Lernen. Der didaktische Mehrwert besteht darin, dass Lernende echte Zielgruppen erreichen – ihre Hörbeiträge werden tatsächlich von anderen Menschen gehört, heruntergeladen und möglicherweise kommentiert. Dies erhöht die Motivation erheblich und führt zu höheren Qualitätsansprüchen. Methodisch arbeitet die Einheit mit realen Publikationszielen: Die Schülerinnen und Schüler wissen, dass ihre Texte öffentlich werden, was die Anforderungen an ihre Sprachproduktion erhöht. Dies führt zu ergebnisorientiertem Schreiben und Sprechen – zwei zentrale Kompetenzen des modernen Fremdsprachenunterrichts. Durch die Kombination von Schreiben (Manuskripte), Sprechen (Aufnahmen mit richtiger Aussprache und Intonation) und Technologie (Bearbeitung, Upload) werden verschiedene Lernzugänge angesprochen. Besonders wertvoll ist die historische und kulturelle Dimension: Die Erarbeitung der Geschichte der französischen "radios libres" (freien Radios) seit den neunzehn siebziger Jahren vermittelt kulturelles Kontextwissen. Lernende verstehen, dass ihr Projekt in einer Tradition von Bürgermedien steht – von Brice Lalondes ökologischem Piratenradio „Radio verte" (neunzehn siebziger Jahre) bis zu heutigen "radios associatives". Diese Perspektive würdigt ihre Arbeit als Teil einer größeren demokratischen Bewegung. Differenzierung und Individualisierung Differenzierungsmöglichkeiten ergeben sich durch mehrere Wege: Flexible Themenwahl ermöglicht es, dass Lernende Inhalte finden, die ihnen persönlich wichtig sind. Binnendifferenzierte Einführungsgruppen stellen sicher, dass jede Gruppe schrittweise in die Software Audacity und die Audioplattform eingeführt wird, sodass auch technisch weniger versierte Schülerinnen und Schüler mithalten können. Die Moderationsmethode bei der Redaktionssitzung erlaubt, dass alle ihre Themenideen einbringen und sich nach ihren Interessen spezialisieren (einige produzieren Interviews, andere Kurzhörspiele, wieder andere Musikkommentare). Wichtige Voraussetzungen und Herausforderungen Die Zustimmung der Erziehungsberechtigten zur Veröffentlichung muss schriftlich eingeholt werden. Auch muss geklärt sein, dass die Lehrkraft für Inhalte und deren Veröffentlichung verantwortlich zeichnet. Typische Stolperstellen sind technische Probleme (Tonqualität, fehlerhafter Upload, Kompatibilitätsprobleme zwischen Software und Geräten) – eine gewisse zeitliche Flexibilität bei Deadlines ist angebracht. Manche Gruppen werden schneller fertig, andere benötigen mehr Zeit; dies sollte vorher kommuniziert werden. Leistungsbewertung Zur Leistungsbewertung eignen sich Schreibkonferenzen mit Peer-Feedback (mündliche Mitarbeit), die Qualität der aufgenommenen Beiträge (Aussprache, Verständlichkeit, Inhalt), die Mitarbeit in der Redaktionssitzung sowie das finale Produkt selbst. Ein Portfolio mit den überarbeiteten Manuskripten und Reflexionen zum Lernprozess dokumentiert die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen schreiben kohärente und orthografisch sichere Manuskripte für Hörtexte, überarbeiten diese unter Anleitung und berücksichtigen dabei Feedback von Mitschülerinnen und Mitschülern. sprechen Texte laut vor, achten gezielt auf Aussprache, Intonation und Verständlichkeit und nehmen diese auf. bearbeiten geschriebene Texte zur Podcast-Produktion und setzen Rückmeldungen um. verarbeiten landeskundliche Inhalte (Geschichte der freien Radios in Frankreich, Bedeutung von Bürgerbeteiligung) und verknüpfen diese mit ihrem eigenen Projekt. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen nutzen Blogs und Audioplattformen, um ihre Inhalte zu veröffentlichen, und erkennen deren Funktionsweise und Unterschiede. bedienen Aufnahmegeräte und die Audiobearbeitungssoftware Audacity zielgerichtet und eigenverantwortlich. laden Tondokumente korrekt auf Webplattformen hoch, verlinken diese sinnvoll und überprüfen die Funktionalität. reflektieren kritisch über digitale Veröffentlichungen und setzen sich mit Fragen von Urheberrecht und Datenschutz auseinander. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Kleingruppen zielorientiert zusammen, verteilen Aufgaben klar (Autor, Sprecher, Techniker, Redakteur) und unterstützen sich gegenseitig. führen Schreibkonferenzen durch und geben sich gegenseitig konstruktives, respektvolles Feedback. moderieren Redaktionssitzungen, in denen kollektive Entscheidungen getroffen werden, und hören einander aktiv zu. reflektieren ihre Zusammenarbeit regelmäßig und leiten Verbesserungen ab. entwickeln durch die Arbeit mit echten Zielgruppen Verantwortungsbewusstsein für ihre Äußerungen und Inhalte im öffentlichen Raum und verstehen die Reichweite ihrer Medienproduktion.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Bienvenue chez les Ch’tis: Unterwegs in Frankreichs Norden

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit für das Fach Französisch der Sekundarstufe II erschließen sich die Lernenden mithilfe des erfolgreichen französischen Films „Bienvenue chez les Ch'tis" die sprachlichen und kulturellen Besonderheiten des französischen Nordens sowie die regionale Mundart Ch'ti. Durch Filmanalyse, landeskundliche Recherchen und handlungsorientierte Internetarbeit entwickeln die Lernenden ein differenziertes Verständnis für die französische Dialektvielfalt und die Region Nord-Pas-de-Calais. Diese Unterrichtseinheit nutzt den 2008 veröffentlichten Film „Bienvenue chez les Ch'tis" als Einstieg in das Thema der französischen Regionalkultur und Dialektologie. Der Film bietet einen authentischen Zugang zur Lebenswelt des französischen Nordens und gilt als eine der erfolgreichsten französischen Filmproduktionen. Die Unterrichtseinheit verbindet dabei verschiedene Medienformate miteinander: Filmszenen, interaktive Übungen, Internetrecherchen und klassische Arbeitsblätter. Die Struktur orientiert sich an drei Phasen: einer landeskundlichen Einstimmung durch Bildvergleiche und Klimadaten, einer intensiven Arbeit mit ausgewählten Filmausschnitten zur Analyse des Ch'ti-Dialekts sowie einer vertiefenden Recherchephase zu Filmkritiken und zum Drehort Bergues. Im ersten Schritt vergleichen Lernende die französischen Regionen Midi-Pyrénées und Nord-Pas-de-Calais mithilfe der Webseite Météo-France , um klimatische Unterschiede zu erfassen. Danach erarbeiten sie Informationen über die Region Nord-Pas-de-Calais als Mediationsaufgabe. In der Filmarbeit analysieren Lernende phonetische Merkmale des Ch'ti-Dialekts anhand von Filmzitaten und verstehen nordfranzösische Wortspiele in ihrer kulturellen und sprachlichen Eigenheit. Die Unterrichtseinheit schließt mit einer Recherche von Filmkritiken und einer Diskussion über die Erfolgsfaktoren des Films ab. Das Unterrichtsmaterial umfasst sechs Arbeitsblätter (verfügbar in PDF und Word), die Filmskripte, Vokabularkenntnisse und Recherchemöglichkeiten bereitstellen. Die Unterrichtssequenz ist flexibel angelegt und dauert je nach Klasse vier bis sechs Unterrichtsstunden. Diese Unterrichtseinheit folgt dem Prinzip der handlungsorientierten Internetarbeit, um Fremdsprachenerwerb, Medienkompetenz und kulturelle Bildung miteinander zu vernetzen. Der didaktische Mehrwert liegt darin, dass Lernende nicht nur passiv einen Film ansehen, sondern aktiv die Zielsprache erforschen und kulturelle Unterschiede innerhalb des frankophonen Raums erkennen. Methodisch arbeitet die Einheit mit gestufter Vorentlastung: Bildvergleiche und das Lesen von Dialogtranskripten bereiten Filmszenen vor, um die hohe Sprechgeschwindigkeit und die Dialektpassagen verständlich zu machen. Durch wiederholtes Anschauen einzelner Szenen (zunächst ohne, dann mit Untertiteln) werden Hörverständnis und Wortschatzverarbeitung gezielt gestützt. Die Analyse des Ch'ti-Dialekts erfolgt linguistisch strukturiert: Lernende identifizieren phonetische Charakteristika selbst anhand von Materialien, was ihre analytische Kompetenz stärkt. Besonders wertvoll ist die Einbettung von Internetrecherchen: Die Arbeit mit Météo-France fördert den Umgang mit authentischen französischsprachigen Datenquellen, während die Recherche von Filmkritiken Lernende befähigt, differenzierte Argumentationen zu einer Kunstwerk zu evaluieren und zu diskutieren. Szenische Elemente – etwa das Spielen von Witzen – senken die Hemmschwelle vor Sprechproduktion. Differenzierungsmöglichkeiten ergeben sich durch Zeitgestaltung: Lehrkräfte können einzelne Filmszenen kürzen oder verlängern, zusätzliche Szenen (etwa zum Satz "Quand un étranger vient vivre dans ch'nord…") hinzufügen oder Recherchephasen optional vergrößern. Für heterogene Klassen empfiehlt sich eine Vorübung zum Begriff "Dialekt" versus "Akzent" im Vorfeld, um Missverständnisse auszuräumen. Auch die Vokabelhilfen auf den Arbeitsblättern ermöglichen Differenzierung nach unten, ohne die Eigenständigkeit zu gefährden. Hinweis zur Leistungsbewertung: Diskussionsbeiträge zur Erfolgserklärung des Films können als mündliche Mitarbeit bewertet werden; schriftliche Rechercheergebnisse lassen sich in Portfolio-Form sammeln. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen authentisches Französisch mit regionalen Dialektmerkmalen und setzen Kontext- und Weltwissen ein, um Verständnislücken zu schließen. analysieren phonetische und morphologische Unterschiede zwischen Standardfranzösisch und dem Ch'ti-Dialekt. erarbeiten sich Vokabular zu Themen der Lebenswelt des französischen Nordens (Geografie, Kultur, Alltag). führen literarische und kulturelle Debatten sachlich und argumentativ. bearbeiten literarische und landeskundliche Inhalte mediativ und präsentieren sie in der Zielsprache. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren auf französischsprachigen Webseiten gezielt zu spezifischen Informationen und werten diese kritisch aus. nutzen Online-Wörterbücher zur Klärung von Verständnisschwierigkeiten während des Filmverstehens. analysieren Filmausschnitte strukturiert und erkennen dramaturgische sowie sprachliche Techniken. präsentieren Rechercheergebnisse strukturiert und nutzen digitale Werkzeuge zur Visualisierung. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zielorientiert zusammen, verteilen Aufgaben und unterstützen sich gegenseitig beim Verständnis. führen respektvolle Diskussionen über kulturelle Unterschiede und Regionaltraditionen. teilen ihre Meinungen begründet mit und nehmen Feedback von Mitschülerinnen und Mitschülern konstruktiv auf. entwickeln durch Rollenspiele und szenische Elemente Verständnis für unterschiedliche Perspektiven und Ausdrucksweisen. Der fremdsprachliche Unterricht Französisch. Heft 62: "Spielfilme". Stuttgart: Klett. 2003. Seite 4 bis 10. Écoute: September 2008. Planegg: Spotlight Verlag. 2008. Seite 58 bis 64. Kontakt zu Écoute (Französisch-Magazin von "Die Zeit"): abo@zeit-sprachen.de Hier kann das in dieser Unterrichtseinheit zitierte Écoute-Heft 9/2008 nachbestellt werden.

  • Französisch
  • Sekundarstufe II

Anna Gavalda: Petites pratiques germanopratines

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit für das Fach Französisch der Sekundarstufe I und II analysieren die Lernenden Kurzgeschichte „Petites pratiques germanopratines" von Anna Gavalda auf verschiedenen Ebenen und erarbeiten sich dabei zielsprachiges Vokabular zu Flirt, Telefonieren und französischer Literatur. . Diese Unterrichtseinheit setzt sich intensiv mit der Kurzgeschichte „Petites pratiques germanopratines" der französischen Autorin Anna Gavalda auseinander. Sie richtet sich an Lernende der Sekundarstufe I und II und vermittelt auf praktische Weise das Vokabular zu authentischen französischen Alltagssituationen. Dabei verbindet sie literarische Textarbeit mit handlungsorientierten Elementen. Im Zentrum stehen drei Themenbereiche: das Flirten auf Französisch, das Telefonieren beziehungsweise die Handykommunikation und die Erkundung des Pariser Viertels Saint-Germain-des-Prés als Schauplatz der Geschichte. Damit bietet die Einheit nicht nur sprachliche Lerngelegenheiten, sondern führt Lernende auch in die Arbeit mit französischsprachiger Literatur ein. Das umfangreiche Arbeitsmaterial besteht aus neun strukturierten Arbeitsaufträgen, die die Lernenden durch die neun Unterrichtsstunden begleiten. Jede Phase widmet sich einem spezifischen Aspekt: von der Einführung in die Themen Romantik und Liebe über die schrittweise Lektüre mit szenischen Spielen bis hin zu vertiefenden Recherchephasen zu Schriftstellern wie Françoise Sagan und Charles Baudelaire. Die Arbeitsblätter enthalten zudem Lösungen für nicht individuell zu beantwortende Aufgaben. Diese Unterrichtseinheit verfolgt einen bewusst handlungsorientierten Ansatz, der Spracherwerb mit Literaturanalyse verbindet. Die zentrale didaktische Besonderheit liegt in der systematischen Kombination von klassischer Textarbeit mit gezielten Internetrecherchen und kreativen Schreibanlässen, die Lernende aktivieren und zur Auseinandersetzung mit der Zielsprache motivieren. Methodisch arbeitet die Einheit mit Wechsel zwischen Sozialformen: Einzelarbeit, Paar- und Gruppenarbeit sowie Plenum ermöglichen unterschiedliche Lernzugänge. Besonders wertvoll ist die Einführung in die französischsprachige Internetrecherche, die Lernende mit authentischen Quellen konfrontiert und ihre Recherchekompetenz stärkt. Durch die Erkundung des Boulevard Saint-Germain mit historischen Postkartenansichten und aktuellen Fotos verbinden Schülerinnen und Schüler Textverständnis mit Kulturgeschichte. Die neun aufeinander aufbauenden Arbeitsaufträge erlauben eine dosierte Progression: Sie beginnen mit niedrigschwelliger Annäherung an die Themen, steigern sich dann zur vertieften Lektürearbeit mit Textverständnisfragen und münden in anspruchsvollere literarische Analysen. Szenische Spiele und kreative Schreibaufträge wie das Verfassen eigener Telefongespräche oder Nachrichten aktivieren die Sprechfertigkeit und senken die Hemmschwelle vor authentischer Kommunikation. Besondere Aufmerksamkeit verdienen zwei Differenzierungsmöglichkeiten: Zum einen erlaubt die Unterteilung in neun Phasen Zeitkürzungen oder Vertiefungen je nach Klassensituation; zum anderen können Lehrkräfte Recherchephasen optional in Gruppenarbeit intensivieren. Für schwächere Lernende bieten die Lösungsblätter eine Orientierungshilfe, ohne die eigenständige Bearbeitung zu gefährden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten aus literarischen und nicht-literarischen Texten gezielt Informationen, fassen diese zusammen und diskutieren sie sachlich. erschließen sich das Vokabular zu den Themenbereichen „Flirten auf Französisch" und "Telefonieren beziehungsweise Handykommunikation" und wenden dieses aktiv an. durchleben und gestalten verschiedene authentische Sprachsituationen durch szenische Rollenspiele. verfassen kreative Texte in der Zielsprache. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren auf französischsprachigen Internetseiten zu vorgegebenen Themen und werten Quellen zielgerichtet aus. erproben Präsentationssoftware, um recherchierte Informationen aufzubereiten und vor der Klasse zu präsentieren. nutzen digitale Werkzeuge zur Strukturierung und Visualisierung von Lernstoff. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paar- und Gruppenarbeit zielorientiert zusammen, verteilen Aufgaben und unterstützen sich gegenseitig. hören einander aktiv zu, begründen ihre Standpunkte in Diskussionen und geben konstruktives Feedback. reflektieren gemeinsam ihre Zusammenarbeit und leiten daraus Verbesserungen ab. entwickeln durch szenische Spiele Empathie für andere Perspektiven und kulturelle Ausdrucksformen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Faire rire en français sur Internet: Sketch-Analyse im Blog

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit für das Fach Französisch für die Sekundarstufe I und Sekundarstufe II stellen Ihre Lernenden mithilfe von Internetrecherche und Gruppenpuzzle eine französische Fußball-Nationalmannschaft zusammen und begründen Auswahl sowie Positionen. In dieser Unterrichtseinheit arbeiten die Lernenden mit frankophonen Sketchen aus dem Internet und entwickeln Verständnishilfen, die sie in einem gemeinsamen Blog veröffentlichen. Im Zentrum stehen Hörverstehen, die sprachliche Erschließung (unter anderem mithilfe von Transkripten) sowie die Frage, warum bestimmte Stellen komisch wirken. Die Einheit ist als mehrwöchiges Unterrichtsprojekt angelegt und verbindet Medienrecherche, Schreibphasen und produktorientiertes Arbeiten. Die Lernenden wählen Sketche aus, sehen diese wiederholt, sichern Inhalte und erstellen didaktische Hilfen, die anderen beim Verstehen helfen. Dadurch entsteht ein sichtbares Produkt, das auch über die Lerngruppe hinaus genutzt werden kann. Zu Beginn führt die Lehrkraft exemplarisch in die Didaktisierung eines Sketches ein und stellt passende Lernhilfen bereit, damit Kriterien und Vorgehensweisen klar werden. Anschließend erschließen die Lernenden schrittweise einen Sketch, etwa über Vorentlastung, Lückentextarbeit mit einem Teiltranskript, gezielte Hörverstehensaufgaben und eine Auswertung zentraler Pointen. Daran anknüpfend erweitern die Lernenden ihren Blick auf Humor, indem sie Analysezugänge kennenlernen, die helfen, komische Wirkung sprachlich zu beschreiben. In der selbstständigen Projektphase recherchieren die Lernenden geeignete Sketche, erstellen ein Didaktisierungskonzept, reichen Entwürfe zur Rückmeldung ein und überarbeiten ihre Texte. Die Veröffentlichung im Blog bündelt die Ergebnisse, dokumentiert Lernwege und bietet eine klare Struktur für Präsentation und Austausch. Technische Voraussetzung ist ein schulischer Zugang zu einem Videodienst sowie eine unkomplizierte Bloglösung, die von der Lehrkraft, der Lerngruppe oder gemeinsam betreut werden kann. Sketche sind motivierende, authentische Höranlässe, bieten aber zugleich hohe Hürden durch Sprechtempo, Umgangssprache, kulturelle Anspielungen und situative Komik. Die Einheit reagiert darauf mit einem didaktisch sinnvollen Doppelfokus: Erstens wird Hörverstehen systematisch gefördert, zweitens werden Lernende befähigt, Verstehensprozesse zu reflektieren und für andere aufzubereiten. Der Blog als Produkt verstärkt den Anspruch, verständlich zu schreiben, Belege zu sichern und Erklärungen adressatengerecht zu formulieren. Methodisch lohnt es sich, den Einstieg stark zu rahmen: Wenn die Lehrkraft an einem Beispiel transparent macht, welche Arten von Hilfen funktionieren (zum Beispiel Vorentlastung, Wortschatz- und Kontextstützen, Strukturierung der Handlung, Klärung von Rollen, Markierung zentraler Pointen), gewinnen Lernende Orientierung für die eigene Arbeit. Die Kombination aus wiederholtem Sehen, Arbeit mit Transkripten und klaren Höraufträgen ist besonders wirksam, weil sie Unsicherheit reduziert und die Aufmerksamkeit auf sprachliche Signale lenkt. Für die Projektphase ist eine klare Aufgabenarchitektur entscheidend: vereinbarte Qualitätskriterien für Blogbeiträge, verbindliche Zwischentermine (Konzept, Rohfassung, überarbeitete Fassung) und kurze Feedbackschleifen. So bleibt das Projekt im Zeitrahmen, und die Beiträge werden sprachlich sowie didaktisch belastbar. Eine sinnvolle Differenzierung gelingt über die Komplexität des Sketches, den Grad der Transkriptstütze und den Umfang der eigenen Erklärtexte. Typische Stolperstellen liegen in der Auswahl der Sketche und in der Verbindlichkeit der häuslichen Sicht- und Kommentierphasen. Hilfreich sind hier klare Auswahlkriterien (Sprachanteil, Verständlichkeit, verfügbare Transkripte, kulturelle Zugänglichkeit) und Alternativen, falls Lernende Sketche wählen, die didaktisch nicht zum Kompetenzziel passen. Für die Blogkommunikation empfiehlt sich zudem, Kommentaraufträge inhaltlich zu fokussieren, damit Rückmeldungen nicht bei allgemeinem Lob stehen bleiben, sondern konkrete Hinweise zu Verständlichkeit, Hilfen und Analyse geben. Für Leistungsbewertung eignet sich ein Kriterienraster, das Produkt und Prozess zusammenführt, zum Beispiel: Qualität der Hörverstehenshilfen, Nachvollziehbarkeit der Inhaltserschließung, sprachliche Korrektheit und Angemessenheit, Analyse der komischen Wirkung mit Belegen, Überarbeitung auf Basis von Feedback sowie Kooperationsbeiträge im Projekt. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler erschließen frankophone Sketche aus dem Internet mithilfe geeigneter Hörstrategien und wiederholten Hörens oder Sehens. entnehmen Transkripten und Hörtexten zentrale Informationen, sichern Handlung, Figurenkonstellationen und zentrale Aussagen. identifizieren komische Stellen und beschreiben nachvollziehbar, wodurch die komische Wirkung entsteht. nutzen Wortschatz- und Kontextarbeit, um Verständnisbarrieren (zum Beispiel Anspielungen, Register, Sprechtempo) zu überwinden. verfassen adressatengerechte Verständnishilfen und Erklärtexte auf Französisch, die anderen Lernenden das Verstehen erleichtern. überarbeiten Texte auf Basis von Rückmeldungen und verbessern dabei sprachliche Richtigkeit sowie Verständlichkeit. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler recherchieren gezielt geeignete Sketche und Hintergrundinformationen auf Webseiten und Videoplattformen und wählen Material nach nachvollziehbaren Kriterien aus. strukturieren Rechercheergebnisse und dokumentieren Quellen so, dass sie für die Erstellung von Verständnishilfen nutzbar bleiben. nutzen eine Blogumgebung, um Texte zu veröffentlichen, Inhalte zu formatieren und Beiträge sinnvoll zu verlinken. beachten grundlegende Regeln zu Urheberrecht, Datenschutz und verantwortungsbewusster Veröffentlichung im schulischen Kontext. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler planen Arbeitsschritte im Projekt, halten Absprachen ein und übernehmen Verantwortung für Teilaufgaben. geben konstruktives Feedback zu Entwürfen und nutzen Rückmeldungen zur Überarbeitung eigener Texte. arbeiten kooperativ an einem gemeinsamen Produkt und treffen Entscheidungen zu Struktur, Qualität und Verständlichkeit der Beiträge. reflektieren Lernfortschritte, Schwierigkeiten und erfolgreiche Strategien im Umgang mit authentischen Hörtexten. Literaturhinweise Arnsdorf, Dieter/Majari, Chris/Steiner, Stefanie (1999) "Die Neuen Medien - eine Herausforderung für die Fremdsprachendidaktik?", in: Fremdsprache Deutsch, 21:2, 48-51. Bonaparte, Marie (1979), Freud, Sigmund (1905) Le mot d'esprit et ses rapports avec l'inconscient. Übersetzung, Paris: Gallimard. Freud, Sigmund (1905) Le mot d'esprit et ses rapports avec l'inconscient. Übersetzung von Marie Bonaparte, Paris 1979: Gallimard. Gruschka, Andreas (2002) Didaktik - Das Kreuz mit der Vermittlung. Elf Einsprüche gegen den didaktischen Betrieb, Wetzlar: Büchse der Pandora. Gruschka, Andreas (2003) Kritische Pädagogik nach Adorno, Vortrag auf der Arbeitstagung "Die Lebendigkeit der kritischen Gesellschaftstheorie" aus Anlass des 100. Geburtstages von Theodor W. Adorno, 4.-6. Juli 2003, Frankfurt: Johann Wolfgang Goethe-Universität. Moser, Heinz (2000) Abenteuer Internet. Lernen mit WebQuests, Zürich: Auer. Volgt, Gabriele (2004) "Grußworte", in: Ermert, Karl/Brinkmann, Annette/Lieber, Gabriele (Hg.), Ästhetische Erziehung und neue Medien. Zwischenbilanz zum BLK-Programm "Kulturelle Bildung im Medienzeitalter", Wolfenbütteler Akademie-Texte (17), Wolfenbüttel.

  • Französisch
  • Sekundarstufe II

Composez la meilleure équipe de France

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit für das Fach Französisch für die Sekundarstufe I und Sekundarstufe II stellen Ihre Lernenden mithilfe von Internetrecherche und Gruppenpuzzle eine französische Fußball-Nationalmannschaft zusammen und begründen Auswahl sowie Positionen. In dieser Unterrichtseinheit für den Französischunterricht unterstützen Ihre Lernenden in einer Simulation den Nationaltrainer Didier Deschamps dabei, die „beste Elf“ auszuwählen und die Positionen auf dem Spielfeld zu besetzen. Dafür recherchieren die Lernenden Informationen zu französischen Fußballspielern im Internet, strukturieren Ergebnisse und diskutieren ihre Auswahl in arbeitsteiliger Gruppenarbeit. Zu Beginn klären die Lernenden mithilfe eines Einstiegs und eines Selbstreflexionsbogens Erwartungen, Vorwissen und persönliche Lernziele. Anschließend wird ein Wortfeld zum Thema Fußball aufgebaut, sodass zentrale Redemittel für Beschreibungen, Vergleiche und Begründungen verfügbar sind. Darauf aufbauend erarbeiten die Lernenden Kriterien für eine erfolgreiche Mannschaft als Grundlage für spätere Entscheidungen. Im Rechercheteil sammeln die Lernenden zunächst mögliche Kandidaten und sichern die Ergebnisse, wahlweise auch mithilfe einer vorgegebenen Recherchehilfe, falls eine freie Internetrecherche reduziert werden soll. In Expertengruppen (zum Beispiel nach Positionen wie Torwart, Abwehr, Mittelfeld und Angriff) erstellen die Lernenden Spielerporträts, wählen Favoriten und bereiten kurze Präsentationen vor. Ein lernwegbegleitender diagnostischer Schreibauftrag mit Feedback unterstützt die sprachlich-kommunikativen Kompetenzen gezielt, bevor die Gruppen im Gruppenpuzzle neu zusammengesetzt werden. Den Abschluss bildet eine simulierte Pressekonferenz: Ein „Trainerteam“ präsentiert die Mannschaftsaufstellung, Journalistinnen und Journalisten stellen kritische Fragen, und Entscheidungen werden begründet. Die Einheit ist auf vier Unterrichtsstunden angelegt und enthält einen Ablaufplan sowie mehrere Arbeitsblätter und Zusatzmaterialien. Die Einheit verbindet lebensweltnahe Interessen (Sport, Medien, Populärkultur) mit landeskundlichem Lernen: Die Auseinandersetzung mit der französischen Nationalmannschaft („équipe tricolore“) eröffnet Gesprächsanlässe zu öffentlicher Wahrnehmung, Rollenbildern, Erfolgserzählungen und nationaler Identität. Gleichzeitig wird die Sprachhandlung klar fokussiert: Informationen recherchieren, auswerten, präsentieren, vergleichen und begründet entscheiden. Methodisch ist der Aufbau schlüssig, weil Wortschatzarbeit und Kriterienentwicklung vor der Recherche platziert sind: Lernende verfügen dadurch über sprachliche Mittel und fachliche Maßstäbe, bevor sie Auswahlentscheidungen treffen. Das Gruppenpuzzle fördert Verbindlichkeit, da jede Person Expertise für eine Position entwickelt und diese in die neue Gruppe einbringt. Der diagnostische Zwischenschritt (Schreibauftrag mit Rückmeldung) stabilisiert die Qualität der Präsentationen und macht Lernfortschritte sichtbar. Für die Umsetzung empfiehlt sich, die Recherchephase klar zu rahmen (Zeitfenster, verpflichtende Quellen, Kriterien für verlässliche Informationen), damit Suchergebnisse vergleichbar werden und die Diskussion nicht in Einzelmeinungen stehen bleibt. Die optionale Recherchehilfe bietet eine pragmatische Alternative, wenn Geräte, Zeit oder Internetzugang begrenzt sind. Für heterogene Lerngruppen können Sie die Anzahl der zu recherchierenden Spieler je nach Leistungsniveau staffeln und Satzbausteine für Begründungen bereitstellen; die Einheit sieht hierfür bereits unterschiedliche Anforderungen (Mindest-, Regel- und Expertenstandard) vor. Als mögliche Stolperstelle zeigt sich, dass sportliche Vorerfahrungen stark variieren können. Das lässt sich auffangen, indem Sie Auswahlkriterien explizit machen (zum Beispiel Teamharmonie, Positionsprofil, Stärken) und die Bewertung an überprüfbare Informationen binden. Die Abschluss-Pressekonferenz eignet sich zudem für formative Leistungsbewertung, etwa über Kriterien wie sprachliche Angemessenheit, Nutzung von Belegen aus der Recherche, argumentative Stringenz und kooperative Gesprächsführung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren Informationen zu französischen Fußballspielern in Einzelarbeit, Partnerarbeit oder Gruppenarbeit und halten Ergebnisse strukturiert fest. beschreiben Spielpositionen und Spielerprofile (zum Beispiel Torwart, Abwehr, Mittelfeld, Angriff) fach- und sprachangemessen. erläutern Auswahlkriterien für eine erfolgreiche Mannschaft und wenden diese auf recherchierte Kandidaten an. vergleichen Spielerprofile mithilfe ausgewählter Kriterien und treffen begründete Entscheidungen für eine Mannschaftsaufstellung. präsentieren Rechercheergebnisse in der Gruppe und stellen ausgewählte Spieler sowie die Teamaufstellung nachvollziehbar vor. begründen Entscheidungen in einer simulierten Pressekonferenz und reagieren auf Rückfragen argumentativ. reflektieren den eigenen Lernstand im Verlauf der Einheit und nutzen Rückmeldungen zur Überarbeitung von Texten oder Präsentationen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielgerichtet im Internet und nutzen geeignete Webseiten, um Informationen zu Spielern und Teams zu finden. prüfen und vergleichen Informationen aus unterschiedlichen Quellen und leiten daraus nutzbare Fakten für Präsentationen ab. dokumentieren Rechercheergebnisse so, dass sie in Gruppenarbeitsphasen weitergegeben und genutzt werden können. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Expertengruppen und gemischten Gruppen zielorientiert zusammen und übernehmen Rollen im Gruppenpuzzle. diskutieren Entscheidungen respektvoll, hören einander zu und begründen eigene Positionen nachvollziehbar. treffen in der Gruppe gemeinsame Entscheidungen und reflektieren den Arbeitsprozess (zum Beispiel mithilfe von Reflexionsbögen). geben Feedback zu Texten oder Präsentationen und nutzen Rückmeldungen zur Verbesserung.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Advent: ein Gedicht zur Weihnachtszeit

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Advent" stellt die Besonderheit der Vorbereitungszeit auf Weihnachten als Fest der Liebe heraus. Anhand des Gedichtes "Im Advent wird alles besser" lernen die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung adventlicher Symbole sowie traditionelle Rituale kennen, die auf das größte Fest der Christen einstimmen. Ein fächerübergreifender Einsatz im Religionsunterricht ist möglich. Gerade die Adventszeit gebietet es, die Bedürfnisse unserer Mitmenschen aufmerksam wahrzunehmen und ihnen respektvoll und hilfreich zur Seite zu stehen. Dass dies nicht immer leicht ist, bringt die Hauptfigur Benni in dem Gedicht "Im Advent wird alles besser" zum Ausdruck. Die Lehrkraft beginnt die Unterrichtseinheit mit dem einfachen Kindergedicht: "Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…". Die Frage, warum gerade vier Kerzen brennen, steht im Raum und wird beantwortet mit dem Hinweis, dass im Mittelalter die Leute weder lesen noch schreiben konnten und auf die Ankündigung der Kirche angewiesen waren, das erste Licht anzuzünden. Dann wusste jeder, dass nach vier angezündeten Kerzen der letzte Adventssonntag vor dem Weihnachtsfest war. Auf einem ausgehängten Kalender können die Schülerinnen und Schüler dann herausfinden, an welchem Kalendertag der erste Adventssonntag gefeiert wird. Die Lehrkraft zeigt typischen Adventsschmuck und erarbeitet mit den Schülerinnen und Schülern deren symbolische Bedeutung. Die Schülerinnen und Schüler bringen ihr Vorwissen zum Thema ein und die Lehrkraft lenkt das Thema auf den Schwerpunkt "Fest der Liebe" und der implizit geforderten Nächstenliebe, die in einem freundlichen und hilfsbereiten Verhalten zum Ausdruck kommt. Die Unterrichtseinheit "Advent: Wird jetzt wirklich alles besser?" soll die Schülerinnen und Schüler auf die Rituale und den tieferen Sinn der auf Weihnachten vorbereitenden Adventszeit einstimmen. Sie sollen sich des Gebotes der Nächstenliebe besonders in dieser Zeit bewusst werden und dieses durch das eigene Verhalten umsetzen. Der Schwerpunkt sollte auf der initiierten Wahrnehmung von Freundlichkeit liegen und sprachlich zum Ausdruck bringen, dass Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft "gute Gefühle" bei jedem auslösen: "…denn die Freude, die wir geben, kehrt in jedes Herz zurück" (Marie Calm). Die Adventszeit ist der thematische Anlass über Respekt, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft nachzudenken mit dem Ziel, diese Adventszeit auch über das Jahr zu verlängern. Vorkenntnisse Die unterrichtende Lehrkraft sollte Symbole und Gebräuche der Advents-und Weihnachtszeit deuten und interpretieren können. Didaktische Analyse Das Unterrichtsmaterial leitet zum stufenweisen Erkennen auf der kognitiven Ebene an, zur Wahrnehmung eigener Gefühle, die erwiesene Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft auslösen und zur Bereitschaft, durch eigenes Verhalten diese Gefühle weiterzugeben und damit eine freundliche Atmosphäre in unterschiedlichen Beziehungskontexten auch selber herzustellen. Methodische Analyse Die Rezeption und Interpretation des Gedichtes "Im Advent wird alles besser" liefert alle Möglichkeiten, die intendierten Lernziele zu erarbeiten und umzusetzen. Konkrete Anschauungsmittel wie die des traditionellen Adventsschmuckes erleichtern den Transfer zu inhaltlichen Aussagen und den Bezug auf eigenes Verhalten. Das "Kerzenspiel" und das "Schreibtheater" regen die Auseinandersetzung mit eigenen Gedanken und eigenem Verhalten an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler deuten Symbole und interpretieren ein Gedicht. beziehen Beschreibungen eines Protagonisten auf sich selbst und reflektieren diese kritisch. formulieren gute Vorsätze und geben Texte mit eigenen Worten wieder. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen Arbeitsmaterial sinnvoll ein und bearbeiten dieses zielführend. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen eigene Schwächen und reflektieren diese selbstkritisch. kommunizieren mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern und beziehen geäußerte Gedanken in die eigenen Überlegungen mit ein. erkennen die rückwirkende Funktion von Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft und bemühen sich um angemessene Umsetzung.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Primarstufe

Multi-Coloured America

Unterrichtseinheit
14,99 €

Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit zur Immigration in die USA durchlaufen die Schülerinnen und Schüler thematisch abgeschlossene Lernstationen, die ihnen Informationen rund um Einwanderung, kulturelle Vielfalt und American Dream liefern. Kein anderes Land hat so viele Einwanderinnen und Einwanderer aufgenommen wie die USA. Amerikas Aufstieg zur Großmacht im 19. Jahrhundert hat viel mit dem nie versiegenden Immigrationsstrom zu tun, damals hauptsächlich aus Europa. Heute kommen die meisten Immigrantinnen und Immigranten aus asiatischen und hispanischen Ländern und verändern so das Gesicht der USA. Die Vorstellung von Amerika als Schmelztiegel ist inzwischen passé und hat dem Konzept von Multikulturalität Platz gemacht. In dieser Unterrichtseinheit zur Einwanderungsgeschichte der USA erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler Informationen über die historische Einwanderung und über die Kulturenvielfalt im heutigen Amerika. An vier Stationen beschäftigen sie sich mit den folgenden Themenschwerpunkten: Immigration: Past and Present The American Dream Cultural Diversity USA: "Melting Pot" or "Salad Bowl"? Unterrichtsmaterial: modular und fächerübergreifend Im Rahmen der Unterrichtseinheit "Multi-Coloured America" besuchen die Schülerinnen und Schüler an mehreren Lernstationen englischsprachige Webseiten, um sich dort zum Thema der jeweiligen Lernstation zu informieren. Hierfür werden ihnen jeweils Leitfragen sowie eine Linksammlung zur Verfügung gestellt. Sie können ihre Recherche darüber hinaus durch Informationen auf weiteren Webseiten ergänzen. Die Lernstationen bilden eigenständige Teilsequenzen der Unterrichtseinheit zur Immigration in die USA. Die Lehrkraft kann je nach zur Verfügung stehender Zeit und thematischer Schwerpunktsetzung ihrer Reihenplanung einzelne oder mehrere dieser Stationen im Unterricht behandeln. Auch eine arbeitsteilige Beschäftigung der Schülerinnen und Schüler mit je einer Lernstation und eine anschließende Zusammenführung aller Ergebnisse im Klassenverband sind denkbar: Ergebnis der Arbeit an den Stationen kann dann beispielsweise ein Kurzvortrag für die Mitschülerinnen und Mitschüler sein. Die inhaltliche Konzeption aller Lernstationen legt ein fächerübergreifendes Arbeiten nahe. Für die Station "Immigration: Past and Present" bietet sich beispielsweise eine Kombination aus Englisch und Geschichte an. Die Schülerinnen und Schüler werden sich der Bedeutung der Einwanderung in der amerikanischen Geschichte und für die gegenwärtige Gesellschaft bewusst. erarbeiten sich Informationen zum American Dream, auch im Kontext von Migration. setzen sich mit dem Problem der Zuwanderungsbeschränkung und aktuellen politischen Themen der Zuwanderungspolitik auseinander. setzen sich mit dem Begriff des Schmelztiegels und seiner Bedeutung sowie mit alternativen Konzepten auseinander. suchen gezielt zu einem Thema nach Informationen aus dem Internet und verarbeiten diese Informationen weiter.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Wortbildung mit Sonne: Rätsel zu Sommerbegriffen

Kopiervorlage

Das Arbeitsblatt und Lernspiel für die Grundschule eignet sich für den fächerübergreifenden Einsatz rund um Sommer, Sonne und Sonnenschutz: Die Lernenden erweitern ihren Wortschatz, üben Wortbildung und reflektieren den Umgang mit UV-Strahlung. Die Kopiervorlage macht die Sonne zum Ausgangspunkt einer motivierenden Sprachübung für die Primarstufe . Die Schülerinnen und Schüler sammeln sommerliche Begriffe, die als zusammengesetzte Nomen mit dem Wort "Sonne" gebildet werden, zum Beispiel Sonnenstrahlen, Sonnenschutz, Sonnenbrand, Sonnenblume, Sonnenbrille oder Sonnenschirm. Diese Begriffe tragen sie in die Strahlen einer Sonne ein und setzen sich dabei spielerisch mit Komposita , Wortbildung und thematischem Wortschatz auseinander. Das Material ist fachlich bei Deutsch verortet und zugleich fächerübergreifend anschlussfähig. Neben der sprachlichen Arbeit eröffnet das Rätsel Gesprächsanlässe zu Sommer , Hitze , Sonnenschutz und einem verantwortungsvollen Umgang mit UV-Strahlen. Dadurch lässt sich das Arbeitsblatt besonders gut in Stunden einsetzen, in denen sommerliche Temperaturen oder die Zeit vor und nach den Ferien ohnehin Thema sind. Die Unterrichtsidee ist ohne größeren Vorbereitungsaufwand nutzbar und eignet sich für Einzelarbeit oder Partnerarbeit. Versteckte Lösungen auf dem Arbeitsblatt ermöglichen je nach Lerngruppe eine Selbstkontrolle und fördern eigenverantwortliches Arbeiten. Die Suche nach dem Lösungswort am Ende unterstützt die Motivation und hilft den Lernenden, alle gesuchten Begriffe zu finden. Lehrkräfte erhalten mit dem Sonnenrätsel ein unkompliziertes, aktivierendes Material, das Sprachkompetenz , Wortschatzarbeit, genaues Lesen und sommerbezogene Sachthemen miteinander verbindet. Es eignet sich als kurze Übungsphase, zur Auflockerung, für Vertretungsstunden oder als thematischer Impuls rund um Sonne und Sommer. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler bilden zusammengesetzte Nomen mit dem Wort "Sonne" und erweitern ihren thematischen Wortschatz. erschließen sommerliche Begriffe durch sprachliches Kombinieren und genaues Lesen. reflektieren grundlegende Aspekte von Sonne, Hitze und Sonnenschutz im Alltag. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüle nutzen eine Kopiervorlage strukturiert zur Bearbeitung eines Sprachrätsels. überprüfen ihre Lösungen mithilfe versteckter Hinweise und eines Lösungswortes selbstständig. dokumentieren gefundene Komposita übersichtlich in der vorgegebenen Rätselstruktur. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüle vergleichen gefundene Sonnen-Komposita in Paararbeit oder im Unterrichtsgespräch. unterstützen Mitschülerinnen und Mitschüler beim Finden weiterer Sommerbegriffe. tauschen sich wertschätzend über Ideen, Lösungswege und Erfahrungen mit Sonne und Sonnenschutz aus.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Samia - interkulturelle Begegnungen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit für das Fach Französisch der Klassenstufe 10–13 (Sekundarstufe II) nähert sich über den preisgekrönten Spielfilm „Samia“ den aktuellen Themen der interkulturellen Identität, traditionellen Erziehung und religiösen Differenzen im heutigen Frankreich. Die Lernenden erschließen sich den Alltag eines heranwachsenden Mädchens algerischer Abstammung in Marseille durch digitale Medienrecherche und Filmanalyse. Der Umgang mit gesellschaftlichen Realitäten, Migration und dem Konflikt zwischen Tradition und Moderne ist ein zentraler Baustein des modernen Fremdsprachenunterrichts in der Oberstufe. Diese Unterrichtseinheit führt Ihre Schülerinnen und Schüler mitten in das Leben von Samia, einer jungen Französin algerischer Herkunft, die in den Vorstädten von Marseille ihren eigenen Weg zwischen familiären Erwartungen und dem Wunsch nach persönlicher Freiheit sucht. Die Einheit verbindet klassische Filmanalyse mit modernen, digitalen Arbeitsweisen. Vor dem Kinobesuch oder dem gemeinsamen Anschauen im Klassenzimmer erschließen sich die Lernenden die Handlung, die Charaktere und die Atmosphäre des Films selbstständig über französische Kinoportale und Trailer. Während und nach der Filmvorführung sichern strukturierte, französischsprachige Aufgaben das Verständnis und regen zu tiefgründigen Diskussionen an. Die Ergebnisse können flexibel in digitalen Präsentationen, Textdokumenten oder Portfolios festgehalten werden. Eine vollständig ausgearbeitete Klausur rundet das Paket ab und ermöglicht eine direkte Leistungsüberprüfung. Diese Unterrichtseinheit verknüpft die klassische Filmanalyse im Französischunterricht systematisch mit modernen, schülerorientierten Recherchemethoden. Um den Einstieg in die französischsprachige Originalfassung sprachlich und inhaltlich vorzuentlasten, arbeiten die Lernenden zunächst mit authentischen französischen Kinoportalen wie Allociné und Filmdatenbanken. Sie analysieren den offiziellen Trailer, deuten ausdrucksstarke Szenenfotos und stellen erste Hypothesen über die Handlung und die zentralen Konflikte auf. Diese selbstständige Internetrecherche schult nicht nur die Medienkompetenz, sondern baut auch das thematische Vokabular auf, das für das spätere Verständnis des Films unerlässlich ist. Während der Filmvorführung führt ein engmaschiges, chronologisches Frageraster die Lernenden durch die Schlüsselszenen des Films. Die Fragen lenken den Blick gezielt auf die feinen Nuancen der Handlung – von Samias wegweisendem Gespräch mit der Berufsberaterin über alltägliche familiäre Konflikte bis hin zum symbolträchtigen, offenen Ende auf der Fähre. Diese detaillierte Begleitung stellt sicher, dass auch sprachlich schwächere Schülerinnen und Schüler der Handlung problemlos folgen können und wichtige Details für die spätere Analyse im Gedächtnis behalten. Nach der Filmvorführung widmen sich die Lernenden der vertiefenden Charakterisierung der acht Hauptfiguren, darunter Samia, ihr strenger Bruder Yacine, die traditionelle Mutter und die ältere Schwester Amel. Sie untersuchen dabei auch die Symbolik der Handlungsorte in der engen Wohnung und im Außenbereich, analysieren die bedrückende Atmosphäre bestimmter Räume und setzen sich mit den filmischen Gestaltungsmitteln auseinander. Die Auseinandersetzung mit den großen gesellschaftlichen Themen des Films – wie dem Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne, ungleichen Rollenbildern, Familienehre und der Identitätssuche junger Menschen maghrebinischer Abstammung in Frankreich – fördert das kritische Denken und die interkulturelle Kompetenz. Zum Abschluss vergleichen die Schülerinnen und Schüler echte französische Zuschauerbewertungen und verfassen eigene, begründete Filmkritiken oder kreative Texte, wie etwa eine E-Mail an Freunde in Frankreich oder eine Fortsetzung der offenen Filmhandlung. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler analysieren und verstehen einen französischen Spielfilm im Original sowohl als Ganzes als auch in ausgewählten Schlüsselszenen. beantworten komplexe Fragestellungen zu ziellandspezifischen religiösen, philosophischen sowie kulturellen Aspekten präzise in der Zielsprache. rekonstruieren die Rezeptionsgeschichte des Films, indem sie sich diese zunächst unvoreingenommen und später mit fundierter Kenntnis des Werks erarbeiten. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren selbstständig im Internet, um gezielte Informationen über den Inhalt und die Rezeption des Films auf authentischen französischen Webseiten zu sammeln. generieren durch Lesestrategien wie Skimming und Scanning relevante inhaltliche Informationen aus französischsprachigen Online-Quellen. erstellen optional eine digitale Ergebnispräsentation in Form einer PowerPoint-Präsentation oder eines Textverarbeitungsdokuments und führen diese strukturiert im Plenum durch. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler reflektieren im Rahmen von kooperativen Arbeitsformen (Paar- und Gruppenarbeit) gemeinsam über sensible Themen wie traditionelle Rollenbilder, Generationenkonflikte und persönliche Freiheit. vollziehen einen Perspektivenwechsel, indem sie die teils widersprüchlichen Verhaltensweisen der Filmcharaktere diskutieren, und entwickeln Empathie für die Lebensrealitäten junger Menschen in multikulturellen Kontexten. vertreten in abschließenden Diskussionen und Rollenspielen eigene Standpunkte respektvoll und setzen sich konstruktiv mit den Meinungen ihrer Mitschülerinnen und Schüler auseinander.

  • Französisch
  • Sekundarstufe II

Les traités de Rome - mehrsprachig Europa erkennen

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit für das Fach Französisch der Klassenstufe 8-12 nutzt die historischen Römischen Verträge als Brücke, um den Lernenden die faszinierende Welt der romanischen Mehrsprachigkeit zu eröffnen. Auf der Basis vorhandener Französischkenntnisse erschließen sich die Lernenden selbstständig italienische und spanische Originaltexte des EWG-Vertrags und vergleichen sprachliche Phänomene. So erleben sie die Brückenfunktion des Französischen hautnah, trainieren wertvolle Transferpotenziale und werden nachhaltig für das Erlernen weiterer romanischer Sprachen motiviert. Mehrsprachigkeit ist im modernen Europa weit mehr als ein schulisches Bildungsziel – sie ist eine grundlegende Notwendigkeit für die internationale Verständigung und den beruflichen Erfolg. Dem Französischen kommt dabei nach dem Englischen eine entscheidende Brückenfunktion zu. Auf dem Fundament ihrer Französischkenntnisse können Schülerinnen und Schüler weitere romanische Sprachen wie Spanisch oder Italienisch wesentlich schneller und einfacher erlernen. Diese Unterrichtseinheit nutzt den historischen Anlass der Römischen Verträge, um Ihren Lernenden einen lebendigen Einblick in die europäische Mehrsprachigkeit zu geben. Die Schülerinnen und Schüler entdecken die Transferpotenziale ihrer ersten romanischen Fremdsprache und werden motiviert, sich neuen Sprachen eigenständig zu öffnen. In nur zwei Unterrichtsstunden erarbeiten sie sich auf Basis ihres Französisch-Wissens die Kernpunkte der italienischen oder spanischen Fassung des EWG-Vertrags und erleben so ein direktes sprachliches Erfolgserlebnis. Flexibler Einsatz durch modulare Arbeitsblätter Die Unterrichtseinheit ist so konzipiert, dass die beiden vorliegenden Arbeitsblätter komplementär als zweistündige Reihe oder völlig unabhängig voneinander als Einzelstunden eingesetzt werden können. In der ersten Phase (Arbeitsblatt 1) wählen die Schülerinnen und Schüler eigenständig, ob sie mit der italienischen oder der spanischen Version der offiziellen Website des Europäischen Parlaments arbeiten möchten. Sie erschließen die historischen Inhalte der Römischen Verträge von 1957 direkt aus dem fremdsprachigen Originaldokument und beantworten gezielte Fragen auf Französisch. So wird das Leseverstehen in einer noch nicht gelernten Sprache aktiv erprobt. In der zweiten Phase (Arbeitsblatt 2) steht der systematische Sprachvergleich im Mittelpunkt. Die Lernenden vergleichen ausgewählte Vokabeln, Artikel, Verben und Adverbien im Dreischritt Französisch–Italienisch–Spanisch. Durch diese kontrastive Analyse erkennen sie Transferpotenziale, schärfen aber auch ihren Blick für typische Interferenzrisiken (falsche Freunde). Am Ende reflektieren sie in einer persönlichen Einschätzung, wie leicht ihnen der Transfer gefallen ist und welche der beiden Sprachen ihr Interesse für die Zukunft weckt. Methodischer Mehrwert: Interkomprehension im Unterricht Das methodische Prinzip dieser Einheit basiert auf der romanischen Interkomprehension. Statt Vokabeln isoliert zu pauken, nutzen die Lernenden ihr vorhandenes französisches Struktur- und Wortschatzwissen als kognitives Werkzeug. Sie lernen, Ähnlichkeiten in Grammatik und Lexik systematisch zu dekodieren. Das stärkt nicht nur das sprachliche Selbstbewusstsein, sondern vermittelt eine universelle Methodenkompetenz für das lebenslange Sprachenlernen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlangen Einblicke in das offizielle Online-Informationsangebot der EU. erwerben Grundkenntnisse über die Römischen Verträge. werden für die weitere, idealerweise lebenslange Beschäftigung mit verschiedenen romanischen Sprachen auf der Grundlage des Französischen motiviert. Language(s) awareness Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein Bewusstsein für die Sprachenvielfalt Europas. gewinnen ein Bewusstsein über die Bedeutung und Einblicke in die Möglichkeiten von Interkomprehension (Leseverstehen). bauen ein Bewusstsein über die Bedeutung des Französischen als Ausgangssprache für eine romanische Mehrsprachigkeit auf. stellen Reflexionen über den eigenen Umgang mit (Fremd-)Sprachen an. Vorentlastung Im Vorfeld sollten Vorkenntnisse der Schülerinnen und Schüler über Europa aktiviert und Grundzüge der europäischen Einigungsgeschichte etwa im Unterrichtsgespräch erarbeitet werden. Je nach Lernstadium und Vertrautheit der Lerngruppe mit dem europäischen Einigungsprozess können dabei grundlegende Lexeme in Erinnerung gerufen oder eingeführt werden (wie le traité, entrer en vigueur, la communauté, le marché commun). Einbindung eigener Erfahrungen Anschließend sollten Reflexionen über die sprachliche Situation in Europa angestellt werden: Hier könnten mehrsprachige Schülerinnen und Schüler zu Wort kommen. Es sollte auf die geradezu unzähligen Sprachenpaare bei der Übersetzung offizieller Dokumente innerhalb der EU hingewiesen und an die drei großen Sprachenfamilien der EU - romanisch, germanisch, slawisch - erinnert werden. Eventuell können gerade romanophone Schülerinnen und Schüler oder solche mit slawischer Muttersprache auf ihre interkomprehensive Kompetenz innerhalb der jeweiligen Sprachenfamilie angesprochen werden, und so kann zur Aufgabenstellung übergeleitet werden. Les traités de Rome: les débuts de l´Union Européenne (1957) Nun wird Arbeitsblatt 1 ausgegeben oder online zur Verfügung gestellt. Einleitung und Aufgabenstellungen werden besprochen. Dabei wird auf die Hilfestellungen des Arbeitsblattes hingewiesen, die angeben, in welchem Abschnitt des online zu konsultierenden Textes die Antwort auf eine Frage zu finden ist. Die Verträge Bei dem auszuwertenden Text handelt es sich aus didaktischen Gründen nicht um den Originaltext der Verträge (dessen Einsatz wäre bei ausgeprägterem Hintergrundwissen und größerer Sprachkompetenz zum Beispiel in einem Leistungskurs zu erwägen), sondern um eine von der EU zur Verfügung gestellte kurze (etwa vier Bildschirm-Seiten) Einführung in Bedeutung, Inhalte und Struktur vor allem des EWG-Vertrages. Auseinandersetzung mit fremden Sprachen Die Fragen, die insbesondere auf das suchende Lesen (scanning) in einer bisher noch nicht erlernten Fremdsprache abzielen, können in Einzel- oder Partnerarbeit bearbeitet werden. Die Schülerinnen und Schüler können frei wählen, ob sie das Dokument in seiner italienischen oder seiner spanischen Fassung aufrufen wollen. Die Antworten sollen in französischer Sprache notiert werden. Hilfestellung in bekannten Sprachen Man kann den Lernenden erlauben, sie sogar darauf hinweisen, dass sie punktuell auch die französische Version des Dokumentes zur Formulierung der Antworten heranziehen, eventuell sogar die deutsche Version zur Verständnissicherung konsultieren können. Gerade in schwächeren Lerngruppen wäre alternativ auch möglich, die Antworten auf Italienisch oder Spanisch notieren zu lassen und sie erst während der Besprechung im Plenum ins Französische zu übersetzen. Ein "Missbrauch" dieser unterstützenden Möglichkeiten konnte bei der wiederholten Durchführung der Unterrichtseinheit nicht festgestellt werden. Ende der ersten Stunde Anschließend werden die Fragen im Plenum besprochen und anhand der einzelnen Punkte die Bedeutung der Römischen Verträge vertieft. Im Regelfall nimmt diese Einheit eine Unterrichtsstunde in Anspruch. Les traités de Rome: travail sur la langue française, italienne et espagnole Der zweite Teil des Unterrichtsmodells mit Arbeitsblatt 2 hat eine exemplarische Bewusstmachung des mehrsprachigen Verstehensprozesses zum Ziel. Auch hierfür ist eine Unterrichtssunde vorzusehen. Begegnung mit vermeintlich unbekannten Sprachen Nun werden neben dem Französischen das Italienische und das Spanische einbezogen. Anhand bestimmter, recht eng gefasster Abschnitte des bereits in der vorausgegangenen Stunde untersuchten Dokuments sollen verschiedene sprachliche Erscheinungen erfasst werden: zum einen die Lexik, zum anderen ausgewählte Aspekte der Morphologie (bestimmter Artikel, Infinitive der Verben, abgeleitete Adverbien). Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler die Entsprechungen vorgegebener französischer Wörter nicht nur in beiden Sprachen finden und notieren. Sie sollen zudem jeweils auch vermerken, ob ihnen das Wiedererkennen in der jeweiligen Fremdsprache - ausgehend vom Französischen - eher leicht oder schwer gefallen ist. Gleichzeitig reflektieren sie, inwieweit der Erkennungsprozess ihrer Ansicht nach von ihren Französischkenntnissen beeinflusst war. Das Französische als sprachlicher Fundus Am Ende werden die Schülerinnen und Schüler über ihre Einschätzung des Einflusses von Französischkenntnissen auf ihre Arbeit mit anderen, bisher nicht erlernten romanischen Sprachen befragt: « Finalement, travailler sur l'italien et l'espagnol à partir du français pour moi est plutôt facile / difficile. » Die eigene Meinung zu den neu kennen gelernten Sprachen Schließlich werden sie um Stellungnahme zu ihrem affektiven Bezug zu den beiden Sprachen gebeten: « Entre l'italien et l'espagnol, la langue qui me plaît les plus, c'est ... ». Ausblick auf die zukünftige Sprach-Vita Folglich sind bei der abschließenden Besprechung nicht nur die richtigen Lösungen festzuhalten, sondern auch die angewandten Verstehensstrategien, die Beurteilung von Transferpotential und Interferenzrisiken. Zudem sind motivationale Aspekte bezüglich der weiteren Beschäftigung mit romanischen Sprachen zu diskutieren.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Est-ce que nous voulons organiser un Grand Don?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit für das Fach Französisch der Klasse 10-13 entdecken die Lernenden über eine authentische Podcast-Episode, warum Menschen in Paris auf der Straße Gegenstände verschenken – und wie Passanten, Beschenkte und Beobachter reagieren. Sie recherchieren selbstständig zum Thema, bereiten ihre Erkenntnisse auf und treffen am Ende eine fundierte Entscheidung: Würde Ihre Klasse einen eigenen "Grand Don" organisieren? Diese Unterrichtsreihe stellt auf Basis der Audio-Reportage "L'Avarice" Umsetzungsideen zum Thema "Est-ce que nous voulons organiser un Grand Don?" vor. Die Sequenz ist problem- und handlungsorientiert konzipiert. Sie beinhaltet detailliert ausformulierte Unterrichtsimpulse und Vorschläge für Tafelbilder. Am Ende der Sequenz ist zu entscheiden und zu begründen, ob die Lerngruppe einen "Grand Don" organisieren will oder nicht. Die intensive Arbeit mit den Materialien aus der Podcast-Episode dient als Grundlage dafür, eine Begründung für oder gegen diesen Vorschlag zu formulieren. Ihre Schülerinnen und Schüler erlernen den Umgang mit Podcast-Episoden und inhaltlich verwandten Internetseiten: Sie recherchieren selbstorganisiert Informationen zum Thema "Grand Don". Diese Informationen nutzen sie in Rollenspielen und Gesprächsrunden, nachdem sie sie für die Antwort auf die Frage "Est-ce que nous voulons organiser un Grand Don ?" aufbereitet haben. Neben Hörverstehensübung und Internetrecherche stehen also Simulation und Textanalyse im Mittelpunkt der Sequenz. Anforderungen an den Französischunterricht Wir wünschen uns vom Französischunterricht, er möge das selbstständige Arbeiten fördern, gute Kompetenzen im Hörverstehen ausbilden, durch Binnendifferenzierung alle Lernenden individuell ereichen und sie im Umgang mit authentischem Sprachmaterial schulen. Die vielfältigen Podcast-Angebote im Internet können helfen, diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Angebote im Podcast-Bereich So bieten Fernsehsender wie France 2 und France 3, la cinquième und Canal+ Mitschnitte von Fernsehsendungen und Nachrichten. Radiostationen wie ARTE Radio oder rire et chanson stellen Reportagen und Sketche zur Verfügung. Das Angebot ändert sich schnell, kann entweder im Live-Streaming für einige Tage oder Wochen online genutzt oder zuweilen sogar problemlos abgespeichert werden (so wie die Sendungen von ARTE Radio). Selbstständiges Arbeiten initiieren Für den Unterricht ergibt sich also die Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler auf solche Angebote hinzuweisen, die sie dann beispielsweise für die Portfolioarbeit nutzen können, indem sie Transkripte, Anleitungen und Zusammenfassungen anfertigen und in ihrem Portfolio dokumentieren (Material 1). Methodenkompetenz ausbilden Sinnvoll ist es, den Umgang mit den Podcast-Materialien im Unterricht einzuüben, um den Schülerinnen und Schülern den Zugang zu den Materialien zu erleichtern. Außerdem werden ihnen Methoden vermittelt, mit denen sie die Inhalte der Materialien selbstständig erschließen können. Methodisches Vorgehen Über das Hören zum Sprechen Will man die Podcast-Materialien im Unterricht nutzen, so stellt sich die Frage, in welchen methodischen Schritten man vorgeht. Es gilt, einen Weg zu finden, wie man Hörverstehensübungen einsetzt, um im Plenum der Klasse Unterrichtsgespräche zu initiieren, die die Inhalte der Materialien für problemorientierte Kommunikations- und Entscheidungsprozesse nutzbar machen. Dieses Beispiel für die Arbeit mit einer Podcast-Episode von ARTE Radio zeigt Möglichkeiten und Methoden auf. In der Unterrichtseinheit finden die folgenden Methoden Anwendung: Hörverstehensübung Simulation Textanalyse Internetrecherche Entwerfen eines Plakates (optional) Thema: Geiz versus Spendenbereitschaft Das Thema der Unterrichtseinheit "Est-ce que nous voulons organiser un Grand Don ?" leistet einen wichtigen Beitrag für die Sensibilisierung Ihrer Schülerinnen und Schüler für die zentralen Schlüsselfragen der modernen westlichen Gesellschaften: Ist der durch das Geld vermittelte Austausch von Waren die einzig denkbare Form, unsere Gesellschaft zu organisieren? Ist es sinnvoll, immer mehr Besitz anzuhäufen? Führt stetiges Wachstum wirklich zu einem besseren Leben? Ist Geiz ein verallgemeinerbarer Wert oder brauchen unsere westlichen Gesellschaften nicht gerade in Zeiten fortschreitender Globalisierung unter neoliberalen Vorzeichen eine neue Kultur des "Gebens"? Durchführung Erschließung von Podcast-Episoden Die hier angewendete Methode der Erschließung von Podcast-Episoden folgt dem Vorschlag von Maike Johannpeter (im Beitrag Podcasts im Französischunterricht), in dem sie drei Schritte vorsieht. Hören: Globalverstehen Hören: Selektivverstehen Schreiben und Sprechen: Detailverstehen Hypothesen bilden erste Wörter weitere Informationen suchen Wo? wichtige Schlüsselwörter Inhalt genau beschreiben Wer? Wörter zu einem bestimmten Thema Thema beurteilen, Inhalt analysieren Verstehen durch Recherchen und Gespräche Besondere Beachtung findet die Phase des Detailverstehens. Hier ist zentral der Wechsel zwischen auswertenden Unterrichtsgesprächen und Recherche, Lese- und Schreibaufgaben zur inhaltlichen Vertiefung des Themas und zur Vorbereitung auf die Unterrichtsgespräche. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen begründen, ob sie einen Grand Don organisieren wollen. Die dazu notwendigen Informationen erhalten sie im Internet in Form einer Audio-Quelle und durch einschlägiges Textmaterial. die Funktionsweise des Grand Don in Paris erarbeiten. die Reaktion der Pariser Bevölkerung auf den Grand Don beobachten und beschreiben. einen Grand Don simulieren und ihre eigene Reaktion beschreiben. Argumente für und gegen die Organisation eines eigenen Grand Don formulieren. die Beweggründe der Organisatoren des Grand Don kennen lernen. eine abschließende eigene Position formulieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen den Umgang mit Podcast-Episoden erlernen. Informationen zum Thema "Grand Don" recherchieren. zusätzliche Informationen von Internetseiten erarbeiten. die gesammelten Informationen in argumentierenden Stellungnahmen verwenden. eventuell Plakate zur Ankündigung des eigenen Grand Don erstellen.

  • Französisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Fremdsprachen

In diesem Fachbereich finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fremdsprachen-Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache (DaF/DaZ) oder Latein: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Fach-Unterricht. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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