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Selbstwertgefühl stärken - Fächerübergreifend

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Selbstwertgefühl stärken - Fächerübergreifend

Das neue Schuljahr startet: Eine gute Zeit, um Selbstliebe zu stärken. Mit den Materialien des Dove Projekts unterstützen Sie Kinder und Jugendliche dabei, ein positives Körpergefühl zu entwickeln.

Tipp der Redaktion

Widerstand gegen den Nationalsozialismus

Sophie Scholl
Tipp der Redaktion

Widerstand gegen den Nationalsozialismus

In dieser Einheit wird das Thema "Sophie Scholl und die Weiße Rose" anhand des Social-Media-Projektes @ichbinsophiescholl neu aufbereitet.

Tipp der Redaktion

Lernende zum Lesen motivieren

Schülerin liest Zeitung
Tipp der Redaktion

Lernende zum Lesen motivieren

In diesem Fachartikel zum Thema Leseförderung geht es darum, wie Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler unterstützen können, die wenig oder ungern lesen.

Tipp der Redaktion

Instrumente im Zusammenspiel

Bild von Instrumenten
Tipp der Redaktion

Instrumente im Zusammenspiel

In diesem Material wird mithilfe eines Überblickvideos und eines interaktiven Arbeitsblatts das Thema "Instrumente im Zusammenspiel" bearbeitet.

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Europawahl: Was wäre wenn?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zur Europawahl beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit einem Zukunftsszenario, in dem das Europäische Parlament alle nationalen Parlamente ersetzt. Zum Einstieg setzen sich die Lernenden mit den Aufgaben und bisherigen Entwicklungen des Europäischen Parlaments auseinander. Im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit entwickeln die Schülerinnen und Schüler in mehreren Lernrunden und auf der Grundlage von Internetrecherchen eine Vorstellung davon, welche praktischen Konsequenzen es hätte, wenn das Europäische Parlament mit seiner jeweiligen politischen Zusammensetzung die zentrale gesetzgebende Institution der EU würde. Inhaltlich differenzierte Auseinandersetzung Damit sich Jugendliche eine eigene Meinung zur Europawahl und zur europäischen Einigung bilden können, ist eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Aufgaben, Entscheidungsprozessen und politischen Zielsetzungen des Europäischen Parlaments notwendig. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler eignen sich Kenntnisse über die Stellung des Europäischen Parlaments innerhalb der EU und seiner legislativen Entscheidungsbefugnisse an. verschaffen sich einen Einblick in die politische Zusammensetzung und die politischen Mehrheitsverhältnisse des bisherigen EU-Parlaments. bilden sich eine Meinung über die Auswirkungen einer legislativen Aufwertung des EU-Parlaments für Europa, Deutschland und für ihr eigenes Leben und vertreten diese argumentativ. lernen, Beschlüsse und Verlautbarungen des EU-Parlaments inhaltlich zu verstehen und politisch zu interpretieren. eignen sich ein profundes Wissen für eine bewusste und reflektierte Wahlentscheidung hinsichtlich der Parteien und Abgeordneten des Europäischen Parlaments an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen qualifizierte Internetrecherchen im Informations-Labyrinth der EU durch. interpretieren gefundene Internetquellen im politischen Kontext. wählen geeignete mediale Präsentationsformen aus und nutzen diese für ihre Ergebnispräsentationen. absolvieren einen Online-Test. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Arbeitsgruppen ziel-, ergebnis- und teamorientiert zusammen. hinterfragen und interpretieren Äußerungen von Politikern und Lobbyisten im politischen und gesellschaftlichen Kontext. verstehen die Arbeit von Fraktionen in einem Parlament auch als soziale und kommunikative Teilhabe und Auseinandersetzung. brechen fiktive politische Entscheidungen eines politischen Gremiums auf die eigene gesellschaftliche Lebensrealität herunter. bilden sich eine profunde politische Meinung zur Wahl des Europäischen Parlaments, seiner Parteien und Abgeordneten.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Rap im Musikunterricht

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Aspekten von Rapmusik: Sie lernen die theoretischen Hintergründe dieser Musikrichtung sowie ausgewählte berühmte US-amerikanische Rapper kennen. Mithilfe der kostenlosen Sequencer-Software "Music Maker" von Magix erstellen die Lernenden selbst Raps. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Einblick in theoretische Grundlagen von Rap, einen groben Überblick über aktuelle berühmte US-amerikanische Rapper und sie sammeln Erfahrungen beim eigenen Musizieren von Rapmusik. Sie üben sich in Bodypercussion, wiederholen grundlegende Notenwerte und Rhythmen, und erlernen beziehungsweise üben das Stück "Rapper's Delight". Abschließend erhalten die Lernenden einen Einblick in eine kostenlose Musik-Software, mit der sie eigenständig Beats komponieren und ihre eigenen Texte dazu singen können. Diese Unterrichtseinheit kann eigenständig oder als Sequenz zur Einheit "Die Entstehungsgeschichte des Hip-Hops" durchgeführt werden. Rap als Thema im Musikunterricht War Rap früher eine Musikrichtung, die vornehmlich von Jugendlichen konsumiert wurde, hat sich der schnelle Sprechgesang zu einem weltweit anerkannten Massenphänomen für Jung und Alt entwickelt, wenngleich es vermutlich immer noch Teenager sind, die diese Musik hauptsächlich hören. Selbst wenn jemand eine andere Musikpräferenz hat, so wird die Leistung, das schnelle deutliche Sprechen begnadeter Rapper, durchaus anerkannt und vielleicht sogar bewundert. Genau hier liegt eine der Herausforderungen beim Musizieren, da das Sprechtempo in der Regel viel schneller ist als im Alltag. Dabei soll das Gesprochene noch in einem bestimmten, stimmigen Rhythmus dargeboten werden. Eine weitere Hürde ist der Text an sich, da er einen gewissen Inhalt transportieren soll, ein Thema, welches der Rapper ausgiebig behandelt und sich dazu noch im Idealfall reimen sollte. Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben mit Rapmusik positive Erfahrungen gemacht, viele verspüren eher eine Abneigung gegen diese oft als aggressiv angesehene Musikrichtung. Diese Vorbehalte sollen auf vielfältige Weise abgebaut oder relativiert werden. Dies geschieht auf spielerische Arten, sowohl auf eine theoretische und dennoch humorvolle Art und durch zahlreiche praktische Übungen. Für diejenigen Lehrkräfte und Klassen, die gerne digital arbeiten, eröffnen sich zahlreiche multimediale Möglichkeiten. Dadurch, dass versucht wird, den Schülerinnen und Schülern Rapmusik auf unterschiedlichste Arten und einem Wechsel der Sozialformen nahe zu bringen, ist sowohl ein hohes Maß an Motivation und Schüleraktivität gewährleistet. Rapmusik nachahmen und selbst produzieren Das bekannte Stück "Rapper's Delight" der Gruppe Sugar Hill Gang wird in dieser Einheit auf verschiedene Arten nachgeahmt: singen zum Original, singen zum Playback, musizieren mit Instrumenten und Bodypercussion. Ebenfalls können die Schülerinnen und Schüler zum Rhythmus von "Rapper's Delight" eigene Text verfassen und musizieren. Darüber hinaus lernt die Klasse das kostenlose Sequenzer-Programm "Music Maker" von Magix in Grundzügen kennen. Durch die leichte Bedienoberfläche der Software ist es für jeden möglich, zu Hause am eigenen Rechner Playbacks zu erstellen und dann dazu zu rappen oder zu singen. Erste Schritte mit der Software werden auf Arbeitsblatt 05 erklärt. Ergänzende interaktive Übungen Vertiefend zu dieser Einheit stehen interaktive Übungen mit Quizfragen, Memory und Drag und Drop Übungen zur Verfügung, mit denen sich das Thema Rapmusik abrunden lässt. Die Rap-Übungen fokussieren US-amerikanische Rapper, Hits deutscher Rapmusiker sowie allgemeine Fragen zur Musikrichtung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. verschaffen sich einen Überblick über Grundlagen der Rapmusik. kennen berühmte US-amerikanische Rapper und deren Musikstücke. musizieren gemeinsam das Stück "Rapper's Delight" der Sugar Hill Gang. texten und komponieren eigenständig Raps. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler installieren die kostenlose Software "Music Maker" auf ihrem PC/Laptop und erstellen/komponieren mit dem Programm eigenständig Beats und Rapstücke. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten respektvoll mit ihrem Partner oder Partnerin zusammen. hören den Rap-Interpretationen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler aufmerksam zu.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Jesus Christus: Herkunft und Geburt

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit geht es um Fragen der Herkunft Jesu Christi. Ausgehend von biblischen, neutestamentlichen Texten werden die Umstände der Geburt Jesu Christi und sein Wesen in einigen Schwerpunkten erarbeitet. Die Weihnachtserzählungen der Synoptiker Matthäus und Lukas enthalten verschiedene Schwerpunkte der Herkunft und Kindheit des Erlösers Jesus Christus. Der Evangelist Johannes bietet demgegenüber eine theologische Einführung in die Menschwerdung. Das Dogma von der Gottesmutterschaft Mariens zeigt, dass Jesus wahrer Gott ist. Mit dem Begriff Kindheitsevangelium wird konkret eine apokryphe Schrift bezeichnet, die Ende des 2. Jahrhunderts entstand. Während diese Schrift nicht zum Kanon des Neuen Testaments gehört, werden die Geburt und erste Tage Jesu nur in den kanonischen Evangelien nach Matthäus und Lukas erzählt. In diesen sogenannten Weihnachtsevangelien wird die Menschwerdung Gottes in vielerlei Hinsicht veranschaulicht. Die Vorrede des Johannesevangeliums, der sogenannte Johannes-Prolog, ist keine Weihnachtsgeschichte wie in den beiden synoptischen Evangelien nach Matthäus oder Lukas. Es ist vielmehr ein strophisch gegliederter Hymnus, der das Geheimnis der Menschwerdung Jesu Christi theologisch umschreibt. Der sprachlich und inhaltlich sehr anspruchsvolle Text kann im schulischen Zusammenhang nur in wenigen Schwerpunkten erfasst und dargestellt werden. Zum Ablauf der Unterrichtseinheit In der ersten Stunde vergleichen die Lernenden wesentliche Inhalte der beiden Weihnachtsevangelien mit dem Ergebnis, dass beide Erzählungen stark voneinander abweichen. Es sollte als Lernergebnis festgehalten werden, dass es bei den Unterschieden nicht um eine Verdrehung oder Fälschung von Tatsachen geht, sondern um eine verständliche Erklärung der Menschwerdung Gottes. Den Kern der zweiten Stunde bildet der Johannes-Prolog. Beim lauten Vorlesen werden sprachlicher Rhythmus und inhaltliche Wucht des Hymnus spürbar. Im geführten Lehrer-Schüler-Gespräch werden einige Phänomene der Textgestalt erläutert: die hymnische Form, erkennbar an der Gliederung in Versen. die redaktionellen Einschübe, die nicht in Versen formuliert sind (Verse 6-8, 15, 18). die Ähnlichkeit mit dem Schöpfungsbericht des Alten Testaments (Vers 1). die stringente Hinführung auf "Jesus Christus", das letzte Wort in Vers 17, der letzten Zeile des Hymnus. (Vers 18 ist lediglich eine Überleitung zum Folgenden.) den inhaltlichen Höhepunkt in Vers 14: "Und das Wort ist Fleisch geworden". Die formal-inhaltliche Erarbeitung des Hymnus kann bewusst in Einzel- oder Gruppenarbeit und mit den unterschiedlich differenzierten Arbeitsblättern geschehen. In der dritten Stunde widmen sich die Lernenden der Figur Maria. Selbstverständlich spielt Maria bei der Geburt Jesu eine entscheidende Rolle. In dieser Unterrichtseinheit geht es jedoch weniger um die Frau und Mutter, sondern um das Wesen des Kindes, das sie zur Welt gebracht hat: Das Jesuskind ist Gottes Sohn, mithin selbst Gott. Um dies zu bekräftigen, wird Maria seit frühester Zeit als Gottesmutter verehrt. Da diese Thematik nicht leicht begreiflich ist, wird sie auf zwei unterschiedlichen Anspruchsniveaus erarbeitet: Einmal mit einfacheren, haptisch und meditativ orientierten Methoden, und einmal mit anspruchsvolleren kognitiven, textorientierten Methoden. Die einfachere Version ist eher für Sekundarstufe I (5./6. Klasse) geeignet, die anspruchsvollere eher für Sekundarstufe II (9./10. Klasse). Mithilfe der Arbeitsblätter erschließen sich die Lernenden Aussagen über Maria, die einerseits ihre Gottesmutterschaft bekräftigen, andererseits jedoch unchristliche Irrlehren enthalten. Wenn am Ende der Stunde noch Zeit bleibt, kann gemeinsam mit der Klasse die Lauretanische Litanei gebetet werden. Litaneien gehören heute zu den unbekannteren Gebetsformen. Daher ist es nicht verkehrt, im Religionsunterricht dieses meditativ wirkende Gebet im Wechsel aus Vorbeter (Lehrkraft) und gemeinsamer Antwort der Schüler wirken zu lassen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den fachgerechten Umgang mit der Bibel, indem sie bestimmte Textstellen mithilfe der traditionellen Kapitel- und Versangaben auffinden und bearbeiten. erhalten einen Überblick über verschiedene Versionen der neutestamentlichen Weihnachtserzählungen und vertiefen ihr Verständnis dafür ansatzweise. vertiefen ihr Verständnis von Jesus Christus, wie es in den Weihnachtserzählungen seinen Ausdruck findet. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit der Bibel (online und offline). lernen ausgewählte Inhalte als Quellen für theologische Studien kennen. wiederholen und vertiefen verschiedene Arbeitsformen auf Arbeitsblättern (z.B. freie Textproduktion, Lückentext, Zuordnungsübung). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen, in denen sie sich mit Respekt und Verständnis begegnen sollen. erkennen ihre Eigenverantwortlichkeit, mit der sie sorgfältig erarbeitete Gruppenergebnisse teilen müssen. erhalten Einblick in bestimmte Aspekte des Glaubens der eigenen Glaubensgemeinschaft.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Pop-Art-Weihnachten mit Keith Haring

Kopiervorlage

In diesem Unterrichtsmaterial zu "Pop-Art-Weihnachten mit Keith Haring" lernen die Schülerinnen und Schüler den bekannten Künstler Keith Haring und seine Pop Art-Kunst kennen. Anschließend zeichnen sie ein Bild von Josef, Maria und Jesus in der Krippe mit den für Haring typischen Linienführungen nach. In diesem Unterrichtsmaterial für den Kunst-Unterricht wird es bunt! Die Schülerinnen und Schüler lernen den Künstler Keith Haring und den Pop-Art-Stil kennen und versuchen sich selbst an einem weihnachtlichen Pop-Art-Kunstwerk Keith Haring lernen die Schülerinnen und Schüler anhand einer PowerPoint-Präsentation kennen. Dabei führen sie exemplarisch eine Werkanalyse durch und erarbeiten die besonderen Merkmale des Künstlers. Anschließend wenden sie seinen speziellen Malstil selbst an, indem sie die weihnachtliche Krippenszene von Josef, Maria und Jesus in der Krippe mit den für Haring typischen Linienführungen nachzeichnen. Ein Arbeitsblatt für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler ergänzt im Sinne der Binnendifferenzierung zur individuellen Förderung die Auseinandersetzung. Die Auswahl der Farben erschließen sich die Lernenden anhand der Beispielbilder und des Informationstextes. Das Material eignet sich aufgrund der Motivauswahl auch für den fächerverbindenden Unterricht mit Religion. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler benötigen keine Vorkenntnisse zu Keith Haring. Da der Künstler eine leicht zu erkennende und beschreibende Darstellungsform hat, kann die Bildanalyse mündlich und recht zügig erfolgen. Im praktischen Bereich sollten die Lernenden eine Bildergänzung bereits kennengelernt oder sogar schon einmal durchgeführt haben. Methodisch-didaktische Analyse Die PowerPoint-Präsentation führt als Anleitung durch die Stunde und kann gemäß dem individuellen Lerntempo der Klasse gezeigt werden. Dadurch, dass die Lernenden einem Informationstext gezielt Informationen über den Künstler Keith Haring entnehmen, wenden sie selektive Lesestrategien an. Das Beispielbild auf dem Arbeitsblatt dient lediglich als Anregung für die Lernenden, sodass leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler die Vorlage ergänzen können. Geübtere Schülerinnen und Schülerinnen können hingegen ohne Hilfe auf einem weißen Blatt arbeiten. Auf diese Weise wird dem Prinzip der Binnendifferenzierung Rechnung getragen. Kreative Ideen für die Weiterarbeit mit Pop-Art zu Weihnachten: Bild auf einem weißen DIN A5 Karton als Weihnachtskarte Arbeit auf einer DIN A4 oder DIN A3 Leinwand als Weihnachtsgeschenk Arbeit auf einem großen Bogen Butterbrotpapier als Geschenkpapier für Weihnachten Entwurf eines Logos beispielweise für Weihnachtskarten Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Maler Keith Haring und seine Pop-Art Kunst an Beispielwerken kennen. führen eine kurze Bildbetrachtung und Analyse durch. setzen den comicartigen Malstil Harings im Bild um. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler folgen der PowerPoint-Präsentation konzentriert und entnehmen die wesentlichen Informationen zum Künstler. setzen die Aufgaben weitgehend selbstständig um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen die Bildbetrachtung im Klassengespräch durch.

  • Kunst / Kultur
  • Sekundarstufe I

Wie funktioniert die EU? Unterrichtsangebote der EU-Institutionen

Fachartikel

Von sechs auf 27 – seit 1951 ist die EU um einiges gewachsen. Aber wie funktioniert der Staatenverbund der Europäischen Union (EU) genau und mit welcher Zielsetzung? Kann ich eigentlich bei der Gesetzgebung mitreden? Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Angebote, wie Sie die EU in Ihrem Unterricht behandeln können – fachübergreifend, altersgerecht aufbereitet und kostenlos.

  • Politik / WiSo / SoWi

Gruppenarbeit mit Padlet am Beispiel "Hinduismus"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum kooperativen Lernen mit Padlet setzen sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam und zielgerichtet mit einem Thema auseinander, bearbeiten und strukturieren es in Gruppenarbeit mithilfe der Präsentationssoftware Padlet und können ihre Ergebnisse abschließend mediengestützt präsentieren. Die Arbeit mit Padlet wird exemplarisch am Beispiel eines Religionsprojektes zum Thema "Hinduismus" für die Sekundarstufe I erklärt und dokumentiert. Das beschriebene Vorgehen ist aber natürlich auch auf andere Fächer und Themen übertragbar. "T oll E in A nderer M achts" ist sowohl bei Schülerinnen und Schülern wie auch Lehrkräften ein weitverbreiteter Slogan und die Abkürzung für TEAM . Bei Gruppenarbeiten sieht man häufig einzelne Schülerinnen und Schüler, die mit Engelsgeduld die Überschrift eines Plakates ausmalen oder Bilder ausschneiden. Der Rest der Gruppe schaut häufig mehr oder weniger gelangweilt zu und beschäftigt sich anderweitig. Dies ist auch nicht verwunderlich, da es schwer ist, als Gruppe gemeinsam an einem Plakat zu arbeiten. Gleichzeitig macht es wenig Sinn, 30 Plakate pro Klasse erstellen zu lassen. Die Software "Padlet" eröffnet hier völlig neue Möglichkeiten . So können die einzelnen Gruppenmitglieder zeitgleich mit verschiedenen Computern an einem Projekt arbeiten. Sie sehen alle dieselbe grafische Oberfläche. Jede Veränderung wird simultan an allen Bildschirmen angezeigt, sodass ein wirklich gemeinsames Arbeiten möglich ist. Durch die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten setzen sich die Gruppenmitglieder kontrovers und produktiv mit Inhalt und Form auseinander und arbeiten zielgerichtet auf ein Ergebnis hin. Ein "Padlet" hat keine natürlichen Grenzen und kann beliebig erweitert werden, sodass es sich auch hervorragend für komplexere Themen und für die am Ende stehende Präsentation eignet. Für diese Unterrichtseinheit wurde das Thema "Hinduismus" in der Mittelstufe gewählt. Das Arbeitsprinzip kann jedoch beliebig auf jedes andere Sachthema in unterschiedlichen Jahrgangsstufen übertragen werden. Im Downloadbereich finden Sie ein Beispiel eines Padlets aus der Einheit “Hinduismus”. Didaktische Analyse Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten gemeinsam ein Thema und präsentieren dieses. Im Vordergrund stehen die selbständige kooperative Planung und Durchführung des Projekts. Welche Inhalte mit diesem Projekt erkannt werden können, hängt wiederum von der konkreten Themenwahl ab. Methodische Analyse Die Arbeit in der Gruppe ist immer eine Herausforderung für Schülerinnen und Schüler. Nicht alle Gruppen sind homogen und nicht alle Themen gleich einfach zu bearbeiten. Auch die Bereitschaft, sich in die Gruppe einzubringen, kann sehr unterschiedlich sein. Sehr schnell sind gruppendynamische Prozesse sichtbar und es kann zu Spannungen innerhalb der Gruppe kommen, weil jedes einzelne Gruppenmitglied die eigene Rolle finden und gleichzeitig die angenommene Rolle der anderen akzeptieren lernen muss. Die gemeinsame Arbeit am Padlet erfordert zwingend, dass sich die Gruppe über alle Einzelheiten (Layout, Inhalte, Bilder, usw.) austauscht und einigt. Das gleichzeitige Arbeiten am Dokument erfordert Rücksichtnahme und Absprache. Die Lehrkraft kann im Vorfeld die Gruppen frei einteilen oder die Schülerinnen und Schüler selbst über die Gruppenzusammensetzung bestimmen lassen. Während die meisten Schülerinnen und Schüler eine eigene Einteilung bevorzugen, hat die Einteilung im Vorfeld den Vorteil, dass bestimmte Gruppenprozesse bereits in dieser Phase beeinflusst werden können. Eine ausführliche Beschreibung der Vor- und Nachteile des Einsatzes von Padlet im Unterricht finden sich im Download "Padlet als Präsentationssoftware". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten Teilbereiche eines größeren Themas und stellen dieses detailliert vor. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Software padlet.com kennen und erstellen eigene Padlets. präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse mithilfe der zuvor erstellten Padlets. recherchieren eigenständig im Internet, wählen aus, wägen ab und bereiten gewählte Inhalte logisch auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ in Gruppen, tauschen sich aus und lernen Differenzen gemeinschaftlich zu lösen. präsentieren selbst erarbeitete Ergebnisse vor der Klasse. arbeiten verantwortungsvoll an einem gemeinsamen Projekt.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I

Schwarzer Freitag und Weltwirtschaftskrise 1929/1930

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Schwarzer Freitag" recherchieren die Schülerinnen und Schüler ausgehend von der Analyse des Dow-Jones-Charts die Gründe und den Verlauf des New Yorker Börsenkrachs vom Oktober 1929. Seit im Herbst 2008 die Weltwirtschaft durch eine neue Rezession erschüttert wurde, sahen viele Beobachter Parallelen zur großen Wirtschaftskrise von 1929, obwohl das weltwirtschaftliche Gefüge damals noch ganz anderes aussah. Die politischen Folgen des Börsencrashs in den USA und der sich daraus ergebende Einbruch der ohnehin auf wackeligen Beinen stehenden deutschen Wirtschaft waren schwerwiegend. Sie gehören mit zu den Gründen, welche die Radikalisierung weiter Teile des Bürgertums der Weimarer Republik verursachte und letztlich deren Ende einläuteten. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren ausgehend von der Analyse des Dow-Jones-Charts die Gründe und den Verlauf des New Yorker Börsenkrachs vom Oktober 1929. Sie lernen dabei die wirtschaftlichen Auswirkungen auf Deutschland kennen und sollen dabei unter anderem die Zusammenhänge visualisieren. Die politischen Folgen und insbesondere die Radikalisierung infolge des wirtschaftlichen Zusammenbruchs werden anhand von Statistiken, Bild-, Text- und Audioquellen erarbeitet. Zur Abrundung und Vertiefung dient ein Vergleich der Situationen von 1929 und 2008. Zudem besteht die Möglichkeit, die Thematik anhand ausgewählter Internetseiten weitergehend zu behandeln (Oberstufe). Die Ergebnisse der Recherche können im Heft festgehalten oder als Kurzpräsentation umgesetzt werden. Hier bietet sich auch die Chance fächerübergreifenden Unterrichts mit dem Fach Wirtschaft. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen Ursachen und Ablauf des Schwarzen Freitags kennen. erarbeiten die finanztechnischen Zusammenhänge, die die massiven Auswirkungen des Börsencrashs auf das Deutsche Reich bedingten. nehmen die Wirtschaftskrise als Ursache zunehmender politischer Radikalisierung wahr. lernen die historischen Geschehnisse anhand unterschiedlicher Quellen kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet nach Informationen. werten Statistiken und Grafiken aus. werten unterschiedliche Quellen aus. visualisieren Texte. erproben Textarbeit am Bildschirm zielgerichtet.

  • Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Freundschaft im geteilten Deutschland: Die Flaschenpost

Unterrichtseinheit
9,99 €14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Freundschaft im geteilten Deutschland" zur Förderung der Lesekompetenz setzen sich die Lernenden anhand des Romans "Die Flaschenpost" mit den Lebensbedingungen in Ost- und West-Berlin vor dem Mauerfall und der Wiedervereinigung auseinander. Das Unterrichtsmaterial eignet sich auch für ein fächerübergreifendes Projekt zum Thema "Berlin vor und nach dem Fall der Mauer", in dem die Schülerinnen und Schüler die Schwierigkeiten zur Überwindung der Grenze erarbeiten. Wie haben die Menschen im einst geteilten Berlin gelebt? Warum war es für die Kinder und Jugendlichen damals nahezu unmöglich, aus der DDR in die BRD zu reisen? Für Schülerinnen und Schüler ist es heute unverständlich, warum die Berliner Mauer so eine große Rolle gespielt hat. Um ihnen zu vermitteln, warum die Bundesrepublik Deutschland jedes Jahr am 3. Oktober die Wiedervereinigung feiert und das 30-jährige Jubiläum des Mauerfalls so eine große Bedeutung hat, ist die Erarbeitung der deutsch-deutschen Geschichte im Unterricht notwendig. Die Lernenden sollen gemäß dem Lehrplan eine Vorstellung vom früheren Berlin entwickeln können. Dabei sollen sie die Teilung der Stadt durch den Mauerbau, Kenntnisse über Landschaften in der Umgebung sowie wichtige Sehenswürdigkeiten im Bezirk Mitte, Bestimmungen für Reisen von Berlin (West) nach Berlin (Ost), die Antragstellung sowie die Grenzübergänge vor dem Fall der Mauer erarbeiten. Um die Erlebnisse der Menschen in Ost- und West-Berlin vor 1989 für die Kinder erfahrbar zu machen, setzen sich die Lernenden in dieser Unterrichtseinheit auf der Grundlage einer Lektüre mit zwei Einzelschicksalen auseinander. Im Roman geht es um die Freundschaft zwischen zwei Kindern, die jeweils auf einer Seite der Grenze aufwachsen. Der Ostberliner Junge Matze wirft eine Flaschenpost in die Spree und hofft, ein Kind aus Afrika würde sie finden und ihm antworten. Stattdessen aber antwortet Lika aus Westberlin. Die beiden Kinder wollen trotz der Mauer sowie der Widerstände ihrer Eltern Freunde werden und "die andere Seite" kennenlernen. Das Thema "Freundschaft im geteilten Deutschland: Die Flaschenpost" im Unterricht Die Unterrichtseinheit ist gedacht für die Sekundarstufe I und II mit einem zeitlichen Umfang von ungefähr 20 Stunden. Sie kann als fächerübergreifendes Projekt in Deutsch, Geschichte und und Erdkunde oder Geographie als verbundener Sprachunterricht durchgeführt werden. Vorkenntnisse Voraussetzung für die Durchführung und gleichzeitig Bestandteil der Unterichtseinheit ist die begleitende Lektüre des Buches "Die Flaschenpost" von Klaus Kordon. Die literarische sowie geschichtliche Erarbeitung der Story erfolgt dann in einem Stationenlernen im Unterricht, sodass die Schülerinnen und Schüler eigenverantwortlich und problemlösend lernen können. Didaktische Analyse Im Rahmen dieser Einheit sind zur Leseförderung verschiedene Textsorten zu bewältigen: Personenbeschreibung, Inhaltsangabe, Interview, Erstellen von Sachtexten, Begründung einer eigenen Meinung. Vorgesehen ist ein Diktat zur Biographie Klaus Kordons sowie eine Niederschrift, in der die Schülerinnen und Schüler selbst erarbeiten, wie das Buch enden könnte. In Bezug auf die Sprachbetrachtung könnte die Einheit noch um ein Training der Wortarten mit dem Schwerpunkt der Wortfelder Mauer und Grenze erweitert werden. In der literarischen Erziehung wäre eine Ausweitung möglich, zum Beispiel durch eine Einladung des Autoren Klaus Kordon in die Schule oder durch den Besuch einer Lesung. Auf der Grundlage des Romans können die Lernenden gerade aus Matzes und Likas Sicht heraus begreifen, dass Beziehungen zwischen Menschen durch die Geschichte und durch politische Systeme beeinflusst und beeinträchtigt werden und auch nur durch tätiges Handeln verändert werden können. Nicht zuletzt kann der aktuelle Bezug dieses Unterrichtsmaterials dabei helfen, Grenzen zu überwinden und Mauern in den Köpfen der Menschen heute zu beseitigen, damit es in Zukunft keine Unterscheidung von "Ossis und Wessis", Ausländern und Inländern, Armen und Reichen mehr gibt. Methodische Analyse Die Erarbeitung an Stationen als Form des offenen Unterrichts erhöht in dieser Einheit den Grad der Eigenverantwortlichkei t sowie der Schüleraktivierung . Die Sozialform (Einzelarbeit, Partner- oder Gruppenarbeit) ist an den einzelnen Stationen frei wählbar. Binnendifferenzierung ist insofern gegeben, als dass die Kinder selbstbestimmt gemäß ihrem eigenen Lerntempo und individueller Schwerpunktsetzung die Themen bearbeiten können. Die Rolle der Lehrkraft verändert sich bei einer solchen Unterrichtsgestaltung insofern, als dass sie sich auf der Ebene der Hilfestellung bei der Bewältigung der einzelnen Lernschritte durch die Lernenden bewegt und während der Erarbeitung beratend sowie unterstützend zur Seite steht. Die Einbindung von digitalen Medien und dem Internet zur Förderung von Medienkompetenz erfolgt in einer anregenden Lernumgebung als ein Mittel unter vielen anderen wie zum Beispiel Bildbände zur Berliner Geschichte, Texte, Fotos, Stadtpläne, Atlanten, Nachschlagewerke oder Ähnliches. Der Computer, das Tablet oder der Laptop sowie das Internet werden von den Schülerinnen und Schülern als Schreibwerkzeug und als Lernwerkzeug zum Einholen von Informationen eingesetzt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler begreifen in Grundzügen die heutige Situation Berlins als das Ergebnis einer geschichtlichen Entwicklung. entwickeln Lesebereitschaft und werden in ihrer Persönlichkeitsentfaltung gefördert und stabilisiert. verbessern ihre Lesekompetenz, indem sie entdeckendes, sinnerschließendes und sinngerechtes Lesen üben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren weitgehend selbstständig im Internet und nutzen den Computer als Schreibwerkzeug. bewerten recherchierte Informationen hinsichtlich ihrer Relevanz und Verlässlichkeit und nutzen sie für die Bearbeitung ihrer Aufgaben. nutzen digitale Medien zielgerichtet zur Informationsbeschaffung, Dokumentation und Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an Stationen in unterschiedlichen Sozialformen mit Partnerinnen und Partnern konzentriert und zielführend zusammen. versetzen sich in die Lebenssituationen und Sichtweisen anderer Menschen hinein und entwickeln dadurch Empathie und Verständnis für unterschiedliche Erfahrungen und Lebensbedingungen. tauschen sich respektvoll über unterschiedliche Meinungen und Perspektiven aus, begründen ihre eigenen Standpunkte und gehen konstruktiv mit anderen Sichtweisen um.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

EU-Urheberrechtsreform: Arbeitsblätter für die Sekundarstufen

Kopiervorlage

Mit diesem Unterrichtsmaterial zur EU-Urheberrechtsreform erarbeiten die Lernenden der Sekundarstufen mit dem Uploadfilter und dem Leistungsschutzrecht die wesentlichen Neuerungen des Urheberrechts und diskutieren die Kritik an der Reform. Fast alle Lernenden laden Inhalte im Netz hoch, teilen sie und nutzen das ein oder andere Bild, doch kaum einer macht sich Gedanken darüber, ob dies überhaupt erlaubt ist. Internetplattformen wie Youtube oder Facebook setzen Millionen um, doch die Urheber vom Content, mit dem dieses Geld verdient wird, gehen oft leer aus. Dass das Urheberrecht an die Bedingungen des digitalen Zeitalters angepasst werden muss, dagegen hat kaum jemand etwas. Was hingegen auf heftige Kritik stößt, sind die Details der Reform. Gerade bei den Jugendlichen ist das Internet und die Internetkultur durch soziale Netzwerke wie WhatsApp oder Instagram zu einem festen Bestandteil des Lebens geworden. Dieses Unterrichtsmaterial soll den Lernenden daher einen Einblick in die EU-Urheberrechtsreform geben, damit sie sich kritisch an dem Diskurs beteiligen können sowie sie zur Förderung von Medienkompetenz dazu anregen, über das Urheberrecht und ihr eigenes Verhalten im Netz zu reflektieren. Die Schülerinnen und Schüler üben dabei, sich eine eigene Meinung zu einem aktuellen Thema zu bilden und ihren Standpunkt zu vertreten. Sie recherchieren Argumente, die für und gegen die Urheberrechtsreform sprechen und diskutieren die These, dass die Reform das Ende des offenen Internets bedeutet und der Meinungsfreiheit widerspricht. Weiterführende Informationen zum Thema sowie alternative Arbeitsblätter für die berufsbildenden Schulen finden Sie in der Einheit Die Urheberrechtsreform der Europäischen Union im Unterricht . Da die Diskussion um die Urheberrechtsreform sehr komplex ist, beschränkt sich das Material im Rahmen der Gesetzestexte didaktisch reduziert auf die Proteste an den Artikeln 11 und 13. Ein wesentliches Lernziel ist es, die Schülerinnen und Schüler auf die Problematik um das Urheberrecht aufmerksam zu machen und sie zum Nachdenken anzuregen. Zum Einstieg in das Thema überlegen die Schülerinnen und Schüler zuerst, was sie über den Umgang mit Inhalten anderer wissen und an welchen Stellen im Alltag das Urheberrecht für sie eine Rolle spielt. Anhand ihres eigenen Verhaltens in den sozialen Medien recherchieren sie wichtige rechtliche Aspekte. Sie strukturieren zunächst ihr bisheriges Wissen in einem Schaubild und erarbeiten sich anschließend einige zentrale Begriffe, bevor sie anhand der Artikel 11 und 13 die möglichen Folgen der Reform in einem selbst gedrehten Video erläutern. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich anhand der Diskussion um die Urheberrechtsreform kritisch mit einem aktuellen Thema unserer Gesellschaft auseinander. hinterfragen ihren eigenen Umgang mit dem Urheberrecht. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erstellen selbst ein Video zum Thema. nehmen Informationen aus unterschiedlichen Kanälen auf, verstehen sie und setzen diese um. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander. hinterfragen ihren eigenen Standpunkt kritisch und begründen ihre Meinung. arbeiten konzentriert in Gruppen zusammen.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Bewerbung schreiben und vorstellen üben

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Deutsch der Klassen 7–9 vermittelt den Schülerinnen und Schülern, wie sie aussagekräftige Bewerbungsunterlagen mit Anschreiben und Lebenslauf formulieren. Schreibanlass ist im vorliegenden Beispiel eine Bewerbung um ein Praktikum in einer Kfz-Werkstatt. Sie reflektieren eigene Stärken, analysieren Stellenanzeigen, untersuchen den Aufbau von Lebenslauf und Anschreiben, erkennen typische Fehler und verfassen eigene Texte für eine Bewerbung auch in digitaler Form. Die Unterrichtseinheit verbindet praxisnahes Bewerbungstraining mit sprachlicher Kompetenzförderung und ist thematisch im Berufsfeld des Kfz-Handwerks verortet. Das erste Arbeitsblatt aktiviert die Lernenden über eine gezielte Selbstreflexion: Sie setzen sich differenziert mit ihren eigenen Stärken und Interessen auseinander und gleichen diese mit dem Berufsbild der Kraftfahrzeugmechatronikerin bzw. des Kraftfahrzeugmechatronikers ab. Die Analyse zweier für die Altersgruppe passender Stellenanzeigen schult dabei das gezielte Lesen und Verstehen von Sachtexten. Das zweite Arbeitsblatt führt in die Textsorte Lebenslauf ein. Eingebettet in einen altersgerechten Kontext erkennen Schülerinnen und Schüler typische Fehler eines fehlerhaften Musterdokuments, erschließen sich über eine Mustervorlage gängige Gestaltungsregeln für einen Lebenslauf und übertragen ihr Wissen auf einen eigenen Lebenslauf, der ggf. schon als Vorlage zur Verfügung gestellt werden kann. Das dritte Arbeitsblatt widmet sich dem Anschreiben als zentralem Bestandteil der Bewerbungsmappe. Durch eine Rekonstruktionsaufgabe erschließen die Lernenden selbstständig Aufbau und Funktion der einzelnen Textbausteine. Dieses Wissen wird erneut auch für das Erstellen eigenen Bewerbungsunterlagen genutzt. Abschließend thematisiert die Einheit die Besonderheiten der digitalen Bewerbung und vermittelt grundlegende Regeln für eine professionelle Kommunikation per E-Mail oder Online-Formular. Die fiktive Figur Kim sowie die konstante Referenz auf denselben Betrieb und dieselben Stellenanzeigen sorgt für einen inhaltlichen roten Faden und schafft einen echten Schreibanlass: Am Ende der Einheit haben alle Lernenden einen Lebenslauf und ein Anschreiben für ihre Bewerbungsmappe erarbeitet. Das Bewerbungsschreiben gehört zu den zentralen Schreibanlässen, mit denen Schülerinnen und Schüler in der Schule und vor allem unmittelbar danach konfrontiert werden. Die Einbettung in den Kontext des Kfz-Handwerks macht das Thema für eine breite Zielgruppe zugänglich – unabhängig davon, ob die Lernenden diesen Berufsweg tatsächlich einschlagen möchten. Die Materialien können darüber hinaus im Rahmen des Girls' & Boys' Day eingesetzt oder als Vorbereitung auf ein Betriebspraktikum genutzt werden. Die Einheit setzt keine spezifischen Vorkenntnisse voraus. Erfahrungen mit einfachen Sachtexten sind ausreichend. Gegebenenfalls kann die Aktivierung von Wissen über das Verfassen von Briefen hilfreich sein. Die Einheit folgt einem handlungsorientierten Ansatz: Jedes Arbeitsblatt verbindet Analyse, Reflexion und eigene Textproduktion. Der narrative Rahmen rund um die Figur Kim senkt die Hemmschwelle, eigene Fehler zu erkennen, und schafft eine motivierende Distanz zum eigenen Schreiben. Teilweise ermöglichen die Aufgaben eine Binnendifferenzierung. Einzel- und Partnerarbeitsphasen wechseln sich ab und fördern sowohl selbstständiges als auch kooperatives Arbeiten. Als ergänzendes Material wird der Praxisleitfaden Bewerbung benötigt, auf den die Arbeitsblätter mehrfach verweisen und der den Schülerinnen und Schülern idealerweise zu Beginn der Einheit ausgehändigt oder für die Dauer der Unterrichtseinheit digital, z. B. über den QR-Code oder als PDF, zur Verfügung gestellt werden sollte. Für das Verfassen des eigenen Lebenslaufs und des Bewerbungsanschreibens benötigen die Lernenden zudem Zugang zu einem Computer oder Tablet, um diese direkt digital erstellen und für den späteren Gebrauch speichern zu können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… kennen Aufbau, Funktion und sprachliche Merkmale zentraler Bewerbungstexte (Lebenslauf, Anschreiben) und können diese situationsgerecht verfassen. untersuchen Sachtexte mit dem Ziel gezielter Informationsentnahme. bewerten Texte im Hinblick auf inhaltliche Vollständigkeit, sprachliche Angemessenheit und formale Korrektheit. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… nutzen digitale Informationsquellen gezielt zur Recherche von Berufsbildern, Ausbildungsmöglichkeiten und zum Erstellen von Bewerbungsunterlagen. kennen die Besonderheiten digitaler Kommunikation im beruflichen Kontext und unterscheiden zwischen privater und formeller Online-Kommunikation. erstellen digitale Dokumente - Lebenslauf und Anschreiben - unter Berücksichtigung formaler und gestalterischer Anforderungen und können diese für eine digitale Bewerbung aufbereiten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler… reflektieren ihre eigenen Stärken, Interessen und Kompetenzen und geben konstruktives Feedback. entwickeln durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Bewerbung eine realistische Selbsteinschätzung und stärken ihr Bewusstsein für die eigene berufliche Zukunft.

  • Deutsch
  • Sekundarstufe I

Musik der rechten Szene: Thema im Unterricht

Unterrichtseinheit

Rechtsextrem kontextualisierte Musik gilt nach wie vor als wichtiger Aspekt des Einstiegs in die rechte Gewaltszene. Sie ist Teil unserer Gesellschaft und sollte deshalb auch in der Schule Gegenstand einer kritischen Auseinandersetzung sein. Ende 2024 gab es in Deutschland nach Angaben des Verfassungsschutzes über 50.000 Personen mit rechtsextremistischem Potenzial (vgl. Bundesministerium des Innern, 2025, S. 67). Rechtsextreme Bands und Organisationen sind weiter sehr aktiv – insbesondere auch im Internet. Die in rechtsextremen Kreisen produzierte Musik – oft auch als "Rechtsrock" bezeichnet – ist mehrfach Gegenstand musikpädagogischer Beiträge und Diskussionen gewesen, eine ausführliche Übersicht findet sich in der Dissertation von Helen Hammerich (2026). Der Verfassungsschutzbericht 2024 konstatierte eine Steigerung des rechtsextremistischen Personenpotenzials um ca. 10.000 Personen (von 41.800 im Jahr 2023 auf 51.500 im Jahr 2024) (vgl. Bundesministerium des Innern, 2025, S. 67); dabei spielt Musik nach wie vor eine bedeutende Rolle bei der Entstehung und Festigung von Gruppen rechtsextremistischer gewaltbereiter Jugendlicher. Mit Hintergrundinformationen zur Szene, zur Bedeutung ihrer Musik und zu den Vertriebswegen sowie einer kritischen Auseinandersetzung mit Inhalten will diese Einheit einen Beitrag leisten. Die folgende Teileinheit gehört zu einer größeren Unterrichtseinheit zum Thema "Musik und Politik". Historische politische Lieder werden darin genauso besprochen wie Folksongs der 60er Jahre, Lieder der Liedermacher aus der DDR oder die Rolle der Musik in der NS-Zeit (Bedeutung von Swing, Jazz und Schlager, atonale Musik, Musiker im Exil). Die Behandlung der Musik der rechten Szene im Unterricht muss in einem übergeordneten Zusammenhang geschehen, etwa unter den Aspekten "Musik und Sprache", "Musik und Politik", "Beeinflussung durch Musik", "Wirkung von Musik", "Funktionalisierung von Musik" oder "Musik provoziert". Schülerinnen und Schüler sollen mit dem Thema rechtsextrem kontextualisierte Musik für die politische Wirkung von Musik sensibilisiert werden. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler auf verschiedene Arten aktiviert werden (z.B. Bewertung von Musik, Think-Pair-Share, Textarbeit, Analyse von Videos, Erarbeitung verschiedener Präsentationen). Die vorgeschlagenen Gruppenaufträge können auch reduziert oder aber auf mehrere Gruppen verteilt werden. Die Wahl der Präsentationsformen ist den Lehrkräften überlassen. Hierzu müssen gegebenenfalls entsprechende Vorkenntnisse (z.B. Power-Point, Podcast erstellen) vermittelt werden. Für den Rap kann auf kostenfrei Rap-Beats im Internet zugegriffen werden. Ebenso könnte man verschiedene Aufträge auch von KI bearbeiten lassen und dann mit den eigenen Recherchen vergleichen (arbeitsgleiche Gruppen mit unterschiedlichen Lösungsstrategien). Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können sich einen Überblick über die Musik der rechten Szene verschaffen (Text, Outfit, Internet, Musikstile). erkennen, dass jede Art von Musik Träger einer Ideologie sein kann. können sich kritisch mit den Inhalten der Texte auseinandersetzen. können Beeinflussung durch und Wirkung von Musik erkennen. können einen eigenen Text gegen Rechtsrock verfassen . Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können das Internet kritisch für die Informationsrecherche nutzen. können mit dem Programm PowerPoint/Audioprogramm eine Präsentation/Podcast/Plakat/Zine erstellen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können in Diskussionen ihre eigenen Standpunkte vertreten. können an Gruppenarbeiten konstruktiv mitwirken. können gemeinsam verschiedene Präsentationen erstellen. Hohe Fluktuation bei Anhängern Das rechte Milieu zeichnet sich durch eine gewisse Offenheit und Durchlässigkeit aus. Zum einen gelangen Jugendliche leicht in das rechte Milieu, verlassen es aber ebenso schnell wieder. Wer jedoch schon teilweise durch die rechte Gewalt-Szene sozialisiert wurde, kommt schwerer wieder heraus. Anhänger kommen aus der Action-Szene, aber auch von den Manieristen (Angestellten-Milieu, Erlebnisgesellschaft). Arbeitslosigkeit, Konflikte mit Institutionen, niedrige Bildung können eine rechtsradikale Orientierung verstärken, doch der Anschluss an Jugendgruppen erfolgt oft situativ, weil sich beispielsweise die Freunde angeschlossen haben. Teilweise besteht hinsichtlich der völkischen Orientierung auch eine Übereinstimmung zwischen den Jugendlichen und ihren Eltern. (Baacke 2000, S. 84-105) Geringe Schulbildung, größere Anfälligkeit Eine neue Studie, bei der über 5.000 bayerische Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen befragt wurden, zeigt, dass mit der Schulbildung die Gewaltakzeptanz und die rechtsextremistische Orientierung abnehmen. Eine besonders starke Affinität zu rechtsextremen Positionen und zugleich zur Gewalt gibt es bei Haupt-, Berufs- und Realschülern, wobei es sich um ein dominant männliches Phänomen handelt. Eine besondere Rolle spielen die Cliquenzugehörigkeit und die Orientierung an bestimmten Jugendkulturen. Weitere Untersuchungen belegen, dass in diesen Gruppen Fremdenfeindlichkeit, Sexismus, Ethnozentrismus, eine positive Haltung zum Nationalsozialismus, Antisemitismus und eine Ideologie der Ungleichheit vorherrschen. Zwar sind die ermittelten Werte insgesamt relativ gering, doch durchaus signifikant und deshalb auch beachtenswert. (Fuchs u.a. 2002) Vielschichtige Motive Die Gründe für den Einstieg in die rechte Szene sind vielschichtig. Im Osten zählen dazu etwa die Schließung von Freizeittreffs. Die sozialen Lebensräume, die Arbeitslosigkeit oder der Alltag in der Schule werden als sinnlos empfunden. Bei Ungerechtigkeit (Ausländer und Fremde werden vermeintlich vom Staat bevorzugt), Ausgrenzung und Benachteiligung oder immer dann, wenn akzeptierte Werte wie Erfolg, Lebensfreude oder Selbstverwirklichung nicht erreichbar scheinen, wird der Rechtsextremismus als neuer Weg und neue Symbolwelt angesehen. (Baacke 2000, S. 97f) Musik als Mittel der Abgrenzung Begünstigt wird diese Entwicklung durch die veränderte Musikszene und die Einstellung zur Musik von Jugendlichen und Erwachsenen seit den 90er Jahren. Die Rock-/Popmusik in Deutschland ist in die gesellschaftliche Mitte gerückt. War diese Musik früher ein Mittel der Abgrenzung der Jugendlichen von den Erwachsenen, ist sie heute auch immer mehr die Musik der Erwachsenen und des etablierten Kulturbetriebes. Sogar Politiker nutzen Popmusik zum Aufpolieren ihres Images, wenn beispielsweise auf der Expo 2000 der deutsche Bundeskanzler zusammen mit den Scorpions auftritt. Extreme Pessimisten vertreten die Auffassung, dass ein Protest der Jugend gegen die Eltern über die "normale" Pop-/Rockmusik nicht mehr möglich sei, da die Eltern ja bereits mit dieser Musik - wenngleich auch mit anderen Gruppen - aufgewachsen sind. Als Ausweg bliebe nur noch der Rechtsrock, da dieser allgemein ein Negativimage hat. Motivation für die Musik Die Fans der Musik bilden sich nach Klaus Farin (Archiv der Jugendkulturen, S. 96f.) aus drei verschiedenen Motivationssträngen heraus: Ein Teil der Fans hört diese Musik aus ideologischer Übereinstimmung. Rechtsextreme und junge Rassisten lassen sich durch nazistische und rassistische Musik emotional wie ideologisch aufrüsten und in ihrer politischen Identität bestätigen. Für sie ist Rechtsrock der Sound zum Rassenkrieg. Ein kleiner Teil ist vorwiegend oder sogar ausschließlich an der Musik interessiert, nicht an den Inhalten. Ein weiterer Teil der Fans interessiert sich zwar für die Texte, ist aber selbst nicht unbedingt klar rechtsextrem orientiert. Wie stellt sich die Musik des Rechtsrocks heute dar? Über lange Zeit war Rechtsrock auf die Skinhead-Szene beschränkt - wenngleich nur ein Teil der Skinheads rechtsradikal ist - und Oi-Musik der Inbegriff der Szenemusik. Heute zeichnet sich ein wesentlich vielschichtigeres Bild ab. Die rechtsextremen Organisationen versuchen immer mehr, die musikalischen Abgrenzungen aufzuheben und infiltrieren möglichst viele Arten von Musik und Jugendkulturen. Das Spektrum reicht von Skinhead-Bands (Kraftschlag, Noie Werte), NS-Black-Metal (Burzum, Möbus von Absurd), Techno-Musik (etwa in Gabba), HipHop (MC Danana, Ronald Mac Donald), Hatecore als rechter Ableger von Hardcore (Wandteufel), volkstümlicher Musik (Zillertaler Türkenjäger), bis zu klassischer Bardenmusik (Annette, Rennicke), die gleichsam aus der Mitte der Gesellschaft kommt, oder der Gothic-Szene, die sich so sehr auf ihre Romantik in Schwarz beruft, und im Neofolk (Death in June) eine rechte Ausprägung erfahren hat. (Funk-Hennigs 1994; Baacke 2000; Archiv der Jugendkulturen 2001; Dornbusch 2002; im Internet: Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in NRW ) Eminem oder Rammstein: rechts ist schick Auch der Mainstream bleibt von rechten Einflüssen nicht verschont. Die Böhsen Onkelz haben sich offiziell von ihrer rechten Vergangenheit distanziert und konnten inzwischen im Mainstream Fuß fassen. Der amerikanische Rapper Eminem macht sich auf einer rein rhetorischen Ebene über Minderheiten wie Schwule lustig. Wo die Popmusik früher gerade die Rechte von Minderheiten eingeklagt hat, ist es heute eher schick geworden, den Erfolg auf Kosten von Minderheiten aufzubauen. Ein drittes Beispiel: Die Gruppe Rammstein, die zur "neuen deutschen Härte" zu rechnen ist, zitiert in ihrem Videoclip "Stripped" rechten Bildervorrat als bloße Ästhetik. Es handelt sich um eine Montage aus Aufnahmen von Leni Riefenstahls "Olympiade"-Film. (Büsser 2003, S. 41) Musik wird politisch instrumentalisiert Es wäre allerdings voreilig, jede der oben genannten Musikrichtungen als rechtsradikal einzustufen. Vielmehr muss man davon ausgehen, dass Musik grundsätzlich unpolitisch ist. Dadurch wird sie aber anfällig für politische Vereinnahmungen. Erst der (Kon)Text macht die Musik politisch. Dadurch ist keine Musikrichtung vor dem Angriff der rechtsextremen Szene gefeit. Handel, Internet und Konzerte Der Vertrieb erfolgt über Läden (circa 30), Labels (circa 50), den Handverkauf bei Konzerten oder anderen Szeneveranstaltungen (besonders in Tschechien und Polen), den legalen Versandhandel (zum Beispiel Deutsche Stimme-Verlag, Schwarze Fahne, Neue Doitsche Welle, Signal-Verlag, Thule Multimedia-Verlag, Wikingerversand, Nordversand) über das Internet (Mp3, Shopping, Radiosendungen) und natürlich den illegalen Markt. Adressen finden sich in einschlägigen Fanzines (zum Beispiel Blood & Honour-Magazin, Landser, Foier Frei!, Hamburger Sturm, White Supremacy, Signal, RockNORD). Vertrieb über das Ausland Restriktive staatliche Maßnahmen haben dazu geführt, dass viele Bands den Weg in den Untergrund angetreten haben. Die Produktion von CDs und anderen Fanartikeln wurde ins Ausland verlagert, oftmals auf verschiedene Firmen verteilt, so dass sich diese im Einzelnen oft gar nicht bewusst sind, was sie vertreiben. Besonders die nordischen und östlichen Länder werden hierbei bevorzugt. (Baacke 2000, S. 160-172) Die Texte des Rechtsrock sind geprägt durch ein Weltbild, in dem die Gewalt als konstitutives Spaß- und Erlebnismoment beschrieben wird. Deutschland wird ebenso wie die weiße Rasse verherrlicht ("White-Power"-Ideologie) und soll gegen verschiedene Feindbilder verteidigt werden. Neben einem archaischen Germanenkult zeigen viele Texte einen deutlichen Antisemitismus. Bei einer eingehenden, vergleichenden Analyse lassen sich allgemeine Merkmale herausarbeiten (Textauszüge gibt es beispielsweise in den Publikationen des Verfassungsschutzes oder anderer offizieller Stellen). National(sozialistisch)e Sturmtruppen fungieren als eine Art SA der Neuzeit. "Treue" und "Ehre" gelten als oberste Tugenden. Die deutsche Wehrmacht wird verherrlicht und beschönigt. Zur Rechtfertigung der eigenen Gewalttaten werden die Opfer angeführt, Verursacher sind nicht etwa die Täter. Der Tod wird mit apodiktischen Wendungen und Zeitadverbien beschrieben ("bis zum Schluss", "niemals", "ewig" …). Wegen härterer Repressionen greifen die Texte auf ältere Helden aus dem Kelten- und Germanenkult zurück ("Odins Krieger"). Frauen gibt es nur als Beiwerk oder Objekt unter der Parole "Ausländer nehmen uns unsere deutschen Frauen weg". "Emanzen" sind Feindbilder. Weibliche Skinheads werden in der Szene "Renees" genannt. Bier und Alkohol werden in der Szene kultisch gefeiert. Gegenüber anderen Drogen nimmt die rechte Szene jedoch eine ablehnende, fundamentalistische Haltung ein. Oberstes Feindbild sind Ausländer. Neben Asylanten und Schwarzen werden auch Einwanderer oder Juden zu ihnen gezählt. Rassistische Überfremdungsfantasien, Ängste und Neidgefühle sind Ursprung dieser Haltung. Die Texte verbreiten Thesen wie "Ausländer sind kriminell, bedrohen unsere Frauen, leben vom Staat auf unsere Kosten, nehmen uns Arbeitsplätze weg." Linke werden mit negativen Naturmetaphern (Affe, Gorilla, "Kommischweine" und so weiter) beschrieben. Zum feindlichen linken Spektrum zählen Antifas, Autonome, Punks und Hippies. Rechtsextremisten sind zwar für einen starken Staat, aber gegen eine Zensur und die vermeintliche Ungleichbehandlung zwischen linker und rechter Szene. Auch engagierte Christen zählen zu den Feindbildern. (Vergleiche Archiv der Jugendkulturen 2001, S. 36ff.) Verbote werden geschickt umgangen Um den staatlichen Verboten zu entgehen, werden Juristen angeheuert, die die Texte überprüfen und an die Grenzen der Legitimität führen. Barden wie etwa Frank Rennicke müssen die politischen Botschaften oftmals gar nicht aussprechen, denn zum einen singt das Publikum die Texte - damit ist die Band für die Polizei nicht greifbar - zum anderen genügen Anspielungen wie etwa "Rasse ist klasse", wobei als Pointe am Schluss des Songs der deutsche Schäferhund genannt wird. Jedem ist aber die eindeutige rechtsextreme Aussage klar. Archiv der Jugendkulturen (Hg.): Reaktionäre Rebellen. Rechtsextreme Musik in Deutschland, Berlin 2001. Baacke, Dieter / Farin, Klaus / Lauffer, Jürgen (Hg.): Rock von Rechts II. Milieus, Hintergründe und Materialien, Berlin 2000. Büsser, Martin: Vom Protestsong zum Rechtsrock. Der politische Bedeutungswandel in der Popkultur; in: nmz 3/2003. Dornbusch, Christian/Raabe, Jan (Hg.): RechtsRock. Bestandsaufnahme und Gegenstrategien, Münster 2002. Fuchs, Marek / Lamnek, Siegfried / Wiederer, Ralf: Querschläger. Jugendliche zwischen rechter Ideologie und Gewalt, Opladen 2003. (Bei dieser aktuellen Untersuchung wurden über 5.000 bayerische Schülerinnen und Schüler verschiedener Schularten aus den Jahrgangsstufen 8 bis 13 befragt.) Funk-Hennigs, Erika: Über die Rolle der Musik in der Alltagskultur der Skinheads; in: Beiträge zur Popularmusikforschung 13 (Hg. Helmut Rösing), Karben 1994, S. 46-78. Terhag, Jürgen: Rechtsradikale Jugendkulturen - Ein heikles Thema für den Musikunterricht; in: Musik in der Schule 2/2001, S. 4-9.

  • Politik / WiSo / SoWi / Musik
  • Sekundarstufe I

Overtourism: Ursachen und Folgen des Massentourismus

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Overtourism beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Ursachen und den Folgen des zunehmenden Massentourismus. Sie entdecken anhand der Beispiele europäischer Großstädte die Ausmaße von Overtourism, erhalten wichtige Hintergrundinformationen und setzen sich kritisch mit dem Thema auseinander. Die Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit dem zunehmenden Massentourismus, der für viele Gegenden und Städte zu einem ernsthaften Problem geworden ist. In manchen Städten übersteigt die Zahl der Touristen die der Einwohner um ein Vielfaches und ein normaler Alltag wird für die Einheimischen nahezu unmöglich. Eine nicht unwesentliche Rolle hierbei spielen auch die Sozialen Medien wie beispielsweise Instagram. Umso wichtiger ist es, dass sich bereits Jugendliche kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Die Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler an das Thema Overtourism heran, sie erfahren mehr über Zahlen, Ursachen und Folgen und erarbeiten ein eigenes (nachhaltiges) Tourismuskonzept für ihre Stadt. Das Thema "Overtourism" im Unterricht Jeder fährt gerne in den Urlaub, doch nur wenige machen sich über die Folgen des zunehmenden Massentourismus Gedanken. Waren Reisen, insbesondere in ferne Länder, aber auch innerhalb Europas lange Zeit ein Luxus, den sich nur wenige leisten konnten, sind heute auch die entferntesten Ziele relativ kostengünstig erreichbar. Und nicht nur das, Billigflieger ermöglichen einen Wochenendtrip in die angesagtesten Städte Europas und es kostet meist nicht viel mehr als eine Zugfahrt zur Oma auf dem Land. Doch was dem einen Freud, ist dem anderen Leid und für viele Bewohner touristischer Hochburgen ist ein normaler Alltag gar nicht mehr möglich. Die Lösung dieses Problems erfordert nicht nur neue und schärfere Gesetze, sondern auch ein allgemeines Umdenken hinsichtlich des eigenen Verhaltens und stellt daher auch ein wichtiges gesellschaftliches Thema dar. An dieser Stelle kann und sollte der Sozialkunde- und Politikunterricht ansetzen und zu einer Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler beitragen. Diese wiederum können im besten Fall als Multiplikatoren dienen und ihr Wissen in die Familien tragen. Vorkenntnisse Die Unterrichtseinheit orientiert sich an der Lebenswelt der Jugendlichen und ist so angelegt, dass sie als Lehrkraft keine besonderen Vorkenntnisse benötigen. Wenn Sie sich bisher bereits in den Medien über das Thema informiert haben und auch mal einen Blick in das Netzwerk Instagram geworfen haben, sind sie ausreichend vorbereitet. Auch das eingesetzte Quiz Tool bedarf keines weiteren Vorwissens. Gleiches gilt für die Lernenden. Es ist zwar davon auszugehen, dass sie bereits von der Problematik gehört haben, sollte dies jedoch nicht der Fall sein, reicht Arbeitsblatt 01 aus, um sie in die Problematik einzuführen. Für die technische Umsetzung der Aufgaben reicht das Wissen der Schülerinnen und Schüler hinsichtlich der Funktionsweise ihrer Smartphones vollkommen aus. Didaktisch-methodische Analyse Die vorliegende Unterrichtseinheit kann und soll dazu beitragen, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Verantwortlichkeit hinsichtlich des Themas erkennen. Das Thema Overtourism ist sehr facettenreich. Hier spielen nicht nur soziale und wirtschaftliche Aspekte, sondern auch der Umweltschutz eine große Rolle und dies sind nur einige Beispiele. Im Rahmen einer solchen Unterrichtseinheit können daher nur einzelne Aspekte angesprochen werden. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler auf die Problematik aufmerksam zu machen und sie zum Nachdenken über ihr eigenes Verhalten im Urlaub oder auch hinsichtlich von Reiseträumen anzuregen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit einem in der Gesellschaft kontrovers diskutierten Thema auseinander. hinterfragen die Nutzung sozialer Medien wie Instagram. lernen Positionen und eigenes Verhalten zu hinterfragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit der Erstellung eines Videos auseinander. arbeiten erhaltene Informationen auf und setzen diese um. informieren sich/recherchieren selbstständig zu einem Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen sich kritisch mit einem gesellschaftlich relevanten Thema auseinanderzusetzen sind gefragt, sich eine eigene Meinung zu bilden. hinterfragen ihren eigenen Standpunkt. arbeiten in Gruppen.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Unterrichtsmaterial und News für den Fachbereich Geistes- und Gesellschaftswissenschaften

In diesem Fachbereich finden Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im geistes- und sozialwissenschaftlichen Unterricht oder in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Geschichte, Kunst, Musik, Politik, Sozialwissenschaften (SoWi), Religion, Ethik oder Sport: Dieser Fachbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Fach-Unterricht.  

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