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Einführung ChatGPT

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Einführung ChatGPT

Diese Einheit führt die Lernenden im Kontext des Themenbereichs "Wirtschaftspolitik" in die Arbeit mit textbasierten Dialogsystemen ein.

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Berufsrichtungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt

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Berufsrichtungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt

Dieses Material gibt jungen Erwachsenen mit einem Migrationshintergrund einen Überblick über die verschiedenen Berufsfelder in Deutschland.

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Ernährung im Erwachsenenalter

Gesundes Obst und Gemüse
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Die Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit der Krankheit Diabetes mellitus. Erfahre mehr über den Diabetes mellitus Typ 2!

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Soziale Medien im Unterricht: den verantwortungsbewussten Umgang anhand eines Projektes schulen

Fachartikel
5,99 €

Soziale Medien sind in der heutigen Zeit ein ständiger Begleiter von Schülerinnen und Schülern. Dieser Fachartikel thematisiert anhand des Social Media-Projekts @ichbinsophiescholl Chancen und Risiken, die mit der Nutzung sozialer Medien einhergehen. Auch Möglichkeiten, potentielle Gefahren der Social Media-Nutzung im Unterricht aufzugreifen, und die Vermittlung eines verantwortungsbewussten Umgangs sind Thema des Artikels. Soziale Medien in der (Lebens-)Welt der Schülerinnen und Schüler In der regelmäßig erscheinenden JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) werden Jugendliche zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt. Eine wichtige Rolle spielt in der aktuellen Studie aus dem Jahr 2025 auch die Nutzung von Social Media-Anwendungen. Nicht überraschend belegte die Kommunikationsanwendung WhatsApp hierbei in der befragten Gruppe den ersten Rang. Instagram auf Platz zwei dieser Umfrage gewählt. Hierbei zählte Instagram für 38% der Mädchen und 29% der Jungen zu den wichtigsten Apps auf ihrem digitalen Endgerät. Auf den weiteren Rängen folgten Snapchat, TikTok und YouTube. Konkret befinden sich unter den fünf häufigsten Nennungen dieser Studie alle Apps, die auch Sie regelmäßig aus dem Mund ihrer Schülerinnen und Schüler hören, denn soziale Medien sind nach wie vor im Trend. Umso wichtiger ist es, sich auch als Lehrkraft mit diesen Medien auseinanderzusetzen und die Schülerinnen und Schüler zu einem bewussten Umgang damit anzuleiten. Denn auf diesen Plattformen kann man nicht nur Eindrücke und Bilder teilen – sie stellen auch eine große Gefahr dar. Gefahren und Risiken im Umgang mit Social Media Soziale Medien nehmen im Zeitalter der Digitalität eine immer größere Rolle ein: TikTok, Instagram und andere soziale Medien dienen unter anderem der Kommunikation, der Unterhaltung sowie der Information und sind aus der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist es unabdingbar, sich sowohl mit Möglichkeiten, Chancen und Vorteilen zu beschäftigen als auch mit Risiken und Gefahren, um einen sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit sozialen Medien zu fördern. Die heutige Generation von Kindern und Jugendlichen ist sich oftmals nicht bewusst, dass die Nutzung sozialer Medien auch Risiken bergen kann: Beispielsweise teilen die Influencerinnen und Influencer diverser Plattformen nur einen Teil ihres Lebens mit der Öffentlichkeit und diese Einblicke werden gezielt von den Protagonistinnen und Protagonisten der einzelnen Kanäle gesteuert. Vergleichen Jugendliche ihr eigenes Leben mit den auf Instagram dargebotenen Inhalten sind sie oft enttäuscht und fühlen sich minderwertig. Auf Social Media geht es allerdings nicht um die Darstellung von Wirklichkeit, sondern um Klicks, Aufmerksamkeit und die eigene Vermarktung. Indem Medienschaffende sich nahbar, als "beste Freundin" oder "bester Freund" inszenieren, vermarkten sie Produkte für verschiedene Konzerne und verdienen so viel Geld. Von Jugendlichen werden diese Produkte – meist unreflektiert – nachgekauft. Dass diese teilweise weder qualitativ hochwertig noch preislich angemessen, sondern schlicht überteuert sind, wird dabei von den Influencerinnen und Influencern gekonnt verschwiegen. Jugendliche sollen geblendet und somit zu deren Konsum angeregt werden – ein Konzept, welches sich sowohl für die beteiligten Firmen als auch die Influencer, die für ihre Werbung bezahlt werden, durchaus lohnt. In Deutschland herrscht zwar eine gesetzliche Pflicht zur Kennzeichnung von Werbung, diesem Beschluss wird meist aber eher dezent und dezentriert nachgekommen. Der Fachartikel "Das Thema Influencer in Schule und Unterricht" zeigt auf, wie diese Thematik in den Unterricht eingebunden werden kann. Neben der schillernden Scheinwelt stellt auch die schnelle und teilweise öffentliche Verbreitung von Informationen und Bildmaterial via Social Media eine Gefahr für die Jugendlichen dar. Ein peinliches Foto, gar ein Nacktfoto, geht in Sekunden viral und wird mit der ganzen Welt geteilt. Solche Bilder werden in der Regel nicht von den Betroffenen selbst hochgeladen, sondern sind das Ergebnis von Mobbing im Netz. Dies endet nicht selten in psychischen Problemen. Auch Fake News und Hassbotschaften verbreiten sich über soziale Medien rasend schnell. Nur 67% der befragten Schülerinnen und Schüler der aktuellen JIM -Studie geben an, regelmäßig Desinformation und Beleidigungen im Netz zu begegnen. Die Sensibilisierung der Lernenden für Falschmeldungen und Hass in den sozialen Medien ist ein zentraler Punkt der medienpädagogischen Arbeit an den Schulen. Jugendliche müssen den richtigen Umgang mit diesen gezielt üben . Schulung eines bewussten Umgangs mit Instagram bei den Schülerinnen und Schüler: das Projekt @ichbinsophiescholl All diese Gefahrenpunkte können mit Hilfe des Einsatzes von Instagram oder einer anderen Social Media-Plattform im Unterricht thematisiert werden. Dem Unterricht kommt eine wichtige Rolle zu, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche für einen verantwortungsbewussten Umgang mit den sozialen Medien zu sensibilisieren. Im Folgenden geht es um ein konkretes Beispiel, das im Geschichtsunterricht aufgegriffen werden kann, um Medien- und Urteilskompetenz sowie einen reflektierten Umgang zu schulen. Praxisbeispiel @ichbinsophiescholl im Geschichtsunterricht Haben Sie auch schon einmal überlegt, Social Media in ihren Unterricht zu integrieren? Ein Beispiel ist die Unterrichtseinheit "Das Social Media-Projekt @ichbinsophiescholl im Unterricht" . Diese Einheit setzt sich mit der Darstellung von Geschichte auf Instagram und dem im Netz verbreiteten Hass auseinander. Das Verbundprojekt @ichbinsophiescholl von BR und SWR zum 100. Geburtstag der Widerstandskämpferin thematisiert die letzten 10 Monaten des Lebens von Sophie Scholl. Schauspielerinnen und Schauspieler stellten verschiedene Schlüsselszenen nach, die sich vor der Ermordung der Widerstandskämpferin ereigneten. Veröffentlicht wurden diese anschließend auf Instagram und in der ARD-Mediathek . Letztere ist für den Einsatz im Unterricht zu empfehlen, da Instagram aufgrund des Datenschutzes nicht im Unterricht eingesetzt werden darf. Die Auseinandersetzung mit dem Projekt bietet sich auch an, da sich Schülerinnen und Schüler kritisch mit den eingangs erwähnten Punkten auseinandersetzen: Aspekte wie das Generieren von Klicks und die eigene Vermarktung spielen auch hier eine Rolle und werden im Verlauf der Einheit kritisch hinterfragt: Wo gelingt es dem Projekt, Geschichte "authentisch" zu erzählen und wo rutscht dieser Punkt in den Hintergrund, um mehr Aufmerksamkeit zu generieren? Hierbei können die Schülerinnen und Schüler auch ihre eigenen Erfahrungen einfließen lassen, um so den Umgang mit sozialen Medien gezielt zu reflektieren. Medien- und Urteilskompetenz sowie einen reflektierten Umgang mit Social Media fördern In der Einheit "Das Social Media-Projekt @ichbinsophiescholl im Unterricht" findet eine kritische Auseinandersetzung mit der dargestellten Botschaft auf Instagram und der öffentlichen Rezeption des Projekts statt. So informieren sich die Lernenden anhand bestimmter Szenen über die historischen Hintergründe des Projekts und vergleichen hier die historischen Ereignisse mit der Darstellung im Rahmen des Projekts. Somit setzen sie sich nicht nur mit dem Konstrukt-Charakter von Geschichte auseinander, sondern sehen auch, welche Aspekte für das Rezipieren von Geschichte relevant sind und welche Chancen, aber auch Risiken Projekte wie @ichbinsophiescholl für die Vermittlung von Geschichte bieten. Hierzu tauchen im Rahmen der Arbeit verschiedene kritische, aber auch lobende Kommentare auf, welche es den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, im Sinne der Urteilskompetenz ein eigenes Urteil in dieser Frage zu entwickeln. Wichtig ist an dieser Stelle, den Lernenden zu verdeutlichen, dass es sich bei dem Social Media-Projekt um eine reine Darstellung von Geschichte handelt, die nicht unbedingt das wirkliche Leben der Sophie Scholl abbildet. Viele Schülerinnen und Schüler könnten hier dem Irrtum aufliegen, dass der Kanal die historische Wahrheit widerspiegelt. Wichtig ist es aber, dass sie die Darstellung des Instagram-Kanals kritisch hinterfragen. Durch die Behandlung dieses Projektes im Unterricht wird nicht nur der Umgang mit Konstruktionen von Geschichte geschult, sondern auch der kritische Umgang mit Beiträgen auf Instagram trainiert. Das geschieht immer mit Bezug zum eigentlichen Projekt, sodass der dort aufgegriffene Konstrukt-Charakter von Geschichte immer im Fokus bleibt. Hier bietet sich eine Verknüpfung mit dem Thema "Fake News" an, da auch diese immer implizieren, die Wahrheit zu sagen, aber eben nur konstruiert sind, um eine gewisse Botschaft zu vermitteln. Neben den Instagram-Clips ist auch "Jana aus Kassel" und ihr Vergleich mit Sophie Scholl ein Aspekt dieser Einheit. Ohne Frage ist der Vergleich der jungen Studentin mit Sophie Scholl aus der Luft gegriffen und nicht tragbar, dennoch kann man in diesem Kontext über den Hass und die Anfeindungen sprechen, welche der jungen Studentin aufgrund ihrer bedenklichen Aussage entgegenschlugen. Durch die virale Verbreitung ihres Auftritts wurde eine Lawine losgetreten, die das ganze Land eingenommen hat. Schülerinnen und Schüler erkennen hierbei, wie schnell sich Informationen im Netz verbreiten können und welche Ausmaße dies annehmen kann. Zudem erkennen sie, dass solche Inhalte nicht wieder aus dem Netz genommen werden können. Im Rahmen der Einheit wird also auch die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen gezielt geschult. Das bezieht auch die Chance ein, den Schülerinnen und Schülern aufzuzeigen, wie wichtig ein reflektiertes Verhalten im Umgang mit sozialen Medien ist – nicht nur in Bezug auf die Darstellung von geschichtlichen Ereignissen, sondern auch auf den allgemeinen Umgang mit Social Media. Weiterführende Literatur Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest. "JIM-Studie 2025. Jugend, Information, Medien. Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger. mpfs . Online: https://mpfs.de/studie/jim-studie-2025/

  • Fächerübergreifend / Geschichte / Früher & Heute

Selbstfreundschaft in Krisenzeiten

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Selbstfreundschaft in Krisenzeiten" zum Thema Selbstreflexion erarbeiten die Lernenden die evolutionären Grundlagen der Selbstfreundschaft, nähern sich den philosopischen Konzepten und erkennen, dass ein "guter" Umgang mit Mitmenschen einen verlässlichen und wohlwollenden Bezug zu sich selbst voraussetzt. Diese Unterrichtseinheit lädt zur Reflexion über Selbstfreundschaft und einen wertschätzenden Umgang mit sich selbst ein. Die Arbeitsblätter informieren über die evolutionären Grundlagen der Selbstfreundschaft, geben einen Einblick in philosophische Konzepte und schließen mit Fallbeispielen sowie einem kurzen Übungsteil. Als Thema im Fach Ethik oder Philosophie macht die Auseinandersetzung deutlich, dass ein "guter" Umgang mit Mitmenschen einen verlässlichen und wohlwollenden Bezug zu sich selbst voraussetzt. Die Materialien regen dazu an, über sich selbst nachzudenken und das eigene Denken, Fühlen und Handeln zu hinterfragen. Dabei üben die Schülerinnen und Schüler grundlegende Fähigkeiten wie Analysieren und Reflektieren. Das Material eignet sich für den Präsenzunterricht ebenso wie für Phasen des eigenverantwortlichen Lernens. Die Arbeitsblätter können auf einer Lernplattform bereitgestellt und in Einzelarbeit bearbeitet werden. Die Fragen sind so formuliert, dass sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht oder digital darüber austauschen können. Das Thema "Selbstfreundschaft" im Unterricht Selbstfreundschaft als Grundlage der neu entdeckten "Lebenskunst" kann auch schon in jungen Jahren erlernt werden. Sie verleiht auf zuverlässige und zwanglose Weise Stabilität, die sich insbesondere in Krisen, vor denen wahrscheinlich kein Mensch gefeit ist, bewährt. Die positive Einstellung zu sich selbst und anderen kann zudem vor einem auch gesellschaftlich bedenklichen Rückfall in zerstörerische Bewältigungsmechanismen bewahren. Die Lehrkraft sollte mit den Grundzügen antiker Lebenskunst vertraut sein. Für den Ethik-Unterricht besteht die Relevanz des Themas darin, die These, dass Selbstfreundschaft die Grundlage für soziales Handeln ist, mit Beiträgen aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen, wie Evolutionsforschung, Ethologie und Neurobiologie zu stützen. Vorkenntnisse Die Lernenden sollten sich mit Aristoteles beschäftigt haben. Didaktische Analyse Erkannt werden kann, dass Selbstfreundschaft ein sehr ergiebiges Thema ist, über Psychologie hinaus geht, und als Thema der Ethik an die Eigenverantwortung des Einzelnen erinnert. Eigenverantwortung führt oft zu Konflikten mit etablierten Strukturen, und den Ausgleich zwischen diesem und dem Eigeninteresse herzustellen, kann ziemlich anstrengend sein. Methodische Analyse Planspiele anhand von Fallbeispielen geben dem "Trockentraining" Raum. Praktische Übungen geben gute und anwendbare Hilfen, die vertieft werden können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler bearbeiten selbstständig ein komplexes Thema. erkennen, dass Selbstkultur erarbeitet werden muss und kann. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen mit digitalen Plattformen und vernetzen sich digital. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert und zielführend allein. tauschen sich über ihre Ergebnisse aus. Aristoteles, übersetzt von O. Gigon (2001): "Nikomachische Ethik", Düsseldorf. Jahn, Andreas (2012): "Wie das Denken erwachte", Stuttgart. Lorenz, Wuketits (1984): "Die Evolution des Denkens", München. Schmid, Wilhelm (2018): "Selbstfreundschaft", Berlin. Thoele, Sue Patton (2011): "Das Abenteuer du selbst zu sein", Freiburg.

  • Religion / Ethik
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe II

Schluss mit der Stille: Strategien gegen Sprechbarrieren in heterogenen Klassen

Fachartikel

Stille im Englischunterricht? Dieser Artikel zeigt Ihnen, wie Sie mit Methoden wie dem "Sprachbuffet" oder "Thinking Cards" Sprechbarrieren in der Sekundarstufe I abbauen und Ihre Lernenden angstfrei zur Kommunikation motivieren. Wenn das Klassenzimmer zum Schweigeraum wird Eine Szene, die wohl alle von uns kennen: Englischstunde, Klasse 7 an einer Oberschule – wir haben uns im Vorfeld viele Gedanken gemacht und wollen mit den Schülerinnen und Schülern über ein brandaktuelles Thema sprechen. Doch dann: Stille im Klassenzimmer. Das ist Peter, ein starker Sprecher, der aber kein "Streber" sein will. Er spürt die Blicke der anderen und möchte sich nicht schon wieder melden. Dann ist da Sarah, die in ihrem Kopf bereits eine gute Antwort parat hat, aber immer wieder zwischen "He don’t" oder "He doesn’t" schwankt. Als sie ihren Satz perfekt gebildet hat, ist der Moment schon vorbei. Und schließlich Marc, der die Vokabeln aus der letzten Stunde schon wieder vergessen hat und hofft, dass er ja nicht aufgerufen wird. Diese Szene repräsentiert eine klassische Schieflage: Wenn Kommunikation stattfindet, dann oft nur als Gespräch zwischen der Lehrkraft und den immer gleichen zwei Schülerinnen und Schülern. Die restliche Klasse ist in ihren Mustern gefangen – der Perfektionismusfalle, dem Gefühl, nicht mithalten zu können. Schweigen gilt als die sicherste Strategie. Was dieser Artikel leisten möchte Ziel dieses Beitrags ist es, diese Dynamik aufzubrechen. Wir untersuchen nicht nur die Ursachen für diese Sprechbarrieren, sondern stellen fünf konkrete, praxiserprobte Strategien vor: Das Sprachbuffet: Wie Sprachgerüste den Perfektionismus besiegen. Die Thinking Card: Wie kleine Joker-Karten die "Ein-Wort-Falle" umgehen. Information Gap Activities: Wissen teilen müssen: Wie eine Informationslücke zum Sprechen anregt. Sprech-Steine: Mit klaren Regeln dafür sorgen, dass alle zu Wort kommen. Delayed Correction (verzögerte Fehlerkorrektur): Sprechen lassen, später korrigieren. So machen Sie aus Ihrer Englischstunde einen Ort, an dem Schülerinnen und Schüler ohne Angst und gerne miteinander sprechen. Warum erstickt Kommunikation oft schon im Keim? Für das Schweigen der Lernenden gibt es vier wesentliche Gründe: A) Die Perfektionismusfalle Sprechen ist für Lernende die Königsdisziplin. Beim Schreiben haben sie Zeit, ihre Gedanken zu sortieren und das Geschriebene auf Korrektheit zu überprüfen. Das Sprechen hingegen verlangt von ihnen eine sofortige Leistung: Die passenden Vokabeln müssen zur Verfügung stehen, die Grammatik muss stimmen und die Aussprache sollte korrekt sein. Das Problem: Die Angst, einen Fehler zu machen, ist größer als das Bedürfnis, etwas zu sagen. Bevor die Schülerin oder der Schüler den Satz ausspricht, wird dieser im Kopf so lange überprüft, bis der Gesprächsmoment vorbei ist. B) Die "Ein-Wort-Falle" Ein im Unterricht häufig auftretendes Problem ist, dass Lernende oft nur kurz mit einem Wort wie "Yes" , "No" oder "Good" antworten. Es entsteht damit kein Redefluss, sondern lediglich eine kurze Antwort. Das Problem: Die Lernenden stehen unter Zeitdruck. Sie haben nicht genug Zeit, eine passende Antwort zu formulieren. Aus diesem Grund nennen sie ein kurzes Wort, um die unangenehme Situation schnellstmöglich zu beenden. C) Mangelndes Interesse Ein oft unterschätzter Grund für mangelnde Beteiligung ist das Interesse der Schülerin oder des Schülers am Thema. Wenn das Thema nicht in die Lebenswelt des Lernenden passt, fehlt sowohl auf motivationaler als auch auf kognitiver Ebene die Bereitschaft, sich in einer fremden Sprache anzustrengen. Warum sollte sich jemand bemühen, in einer fremden Sprache zu sprechen, wenn das Thema für die Person nicht relevant ist? D) Die Schieflage (Heterogenität) In jeder Klasse gibt es unterschiedliche Leistungsniveaus. Das Problem: Die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler nehmen unbewusst mehr Raum ein als die Schwächeren. Die schwächeren Schülerinnen und Schüler kommen zu der Überzeugung, dass sie mit den anderen Schülerinnen und Schülern nicht mithalten können, und halten sich daher zurück. Sie verfallen in eine Passivität. Es entsteht automatisch eine Schieflage: Die Leistungsstarken können sich einbringen und ihre Kompetenzen stärken, während die Leistungsschwächeren zurückbleiben. Strategien zur Überwindung der Sprechbarrieren A) Perfektionismus Die Vorbereitung: Das "Sprachbuffet" Das Sprachbuffet ist eine ideale Methode, um den Lernenden den Druck zu nehmen, den Satz spontan bilden zu müssen. Damit Schülerinnen wie Sarah nicht mehr zwischen don’t und doesn’t pendeln müssen, geben wir ihnen Sprachbausteine an die Hand. Ein Sprachbuffet ist weit mehr als eine Vokabelliste – es ist ein gut aufbereitetes Angebot aus Phrasen, Satzanfängen und Ausdrücken. Die Lehrkraft visualisiert diese im Raum an der Tafel oder bereitet sie als Tischvorlage auf beziehungsweise gibt sie den Schülerinnen und Schülern als Handout. Um der Heterogenität in der Klasse gerecht zu werden, sollte das Sprachbuffet drei verschiedene Niveaus enthalten: Niveau 1: Einfache Satzanfänge für den schnellen Einstieg ("I think...", "In my opinion..."). Niveau 2: Opinion-Phrases: Sprachbausteine, um Meinungen und Überzeugungen auszudrücken ("That sounds interesting, but...", "I’ve never thought about that, however..."). Niveau 3: Themenspezifisches Vokabular als Fachvokabular der aktuellen Stunde. Didaktischer Hintergrund: Das Konzept des Sprachbuffets (Scaffolding) wurde vor allem durch Pauline Gibbons geprägt. Es sieht Sprache als ein Baugerüst. Für Lernende wie Sarah oder Marc ist es essenziell. Sie sind mental stark beansprucht, wenn sie gleichzeitig auf Inhalt, Grammatik und Aussprache achten sollen. Es entlastet sie, den Satz nicht mehr unter Zeitdruck auf die Schnelle bilden zu müssen. Sie haben ein Gerüst an der Hand, das ihnen sprachliche Sicherheit vermittelt. Somit können sie sich auf den Inhalt konzentrieren. Auch Schüler wie Marc erhalten Unterstützung durch Vokabellhilfen aus dem Sprachbuffet. Die Nachbereitung: Fehler als wertvolle Lerngelegenheiten Die methodische Nachbereitung der Diskussion ist ebenso wichtig wie eine zielgerichtete Vorbereitung. Eine zentrale Methode ist die verzögerte Korrektur (Delayed Correction). Während der aktiven Phase hält man sich als Lehrkraft im Hintergrund und übernimmt die Rolle der beobachtenden Person. Das heißt, man korrigiert Fehler nicht unmittelbar, sondern notiert sich drei bis vier prägnante Fehler oder sprachliche Ungenauigkeiten. Nach der Kommunikationsphase bringt man diese anonym an der Tafel an. Anschließend verbessert man sie gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern durch eine wertfreie Fragestellung wie "Ich habe diesen interessanten Gedanken vorhin so gehört – wie können wir das noch runder, präziser oder klarer formulieren?". Didaktischer Hintergrund: Die Fachwissenschaft belegt, dass Sprachangst eine der größten Hemmschwellen im Unterricht darstellt. Durch die Thinking Card erhalten die Lernenden die Möglichkeit, ihr eigenes Lern- und Sprechtempo zu bestimmen. Dies reduziert die mentale Last deutlich. Ergänzend dazu hilft die Delayed Correction, die Phasen der Fluency (Flüssigkeit) und Accuracy (Genauigkeit) konsequent voneinander zu trennen. Damit wird zum einen der Redefluss nicht durch ständige Korrekturen unterbrochen. Zum anderen verliert der Lernende nicht die Lust am Sprechen, weil er "nur" Fehler macht. B) Ein-Wort-Falle Für die Ein-Wort-Falle eignet sich die "Thinking Card" besonders gut. Die "Thinking Card" ist eine kleine Karte, die die Schülerin oder der Schüler als "Joker" nutzen kann. Sie signalisiert der Lehrkraft, dass der Lernende noch Bedenkzeit braucht. Jeder Lernende sollte eine solche Karte auf dem Platz haben. Wird ein Schüler wie Marc dann aufgerufen und fühlt sich noch nicht bereit für einen ganzen Satz, kann er die Karte hochhalten oder auf sie deuten. Dadurch weiß die Lehrkraft, dass der Schüler noch 30 Sekunden Bedenkzeit braucht, um die eigenen Gedanken zu strukturieren. Didaktischer Hintergrund: Didaktisch unterstützt die Karte das Prinzip des Scaffoldings, indem sie eine zeitliche Brücke baut, die besonders schwächeren Schülerinnen und Schülern oder perfektionistische Personen die notwendige Sicherheit gibt, ihren Satz zu bilden. C) Mangelndes Interesse Echte Interaktion durch Information Gap Activities Information Gap Activities sind eine Methode, durch die echter Redebedarf im Fremdsprachenunterricht entsteht. Das Prinzip ist einfach, aber effektiv: Partner A verfügt über Informationen, die Partner B fehlen, und umgekehrt. Ein klassisches Beispiel ist die gemeinsame Terminfindung. Partner A kennt die freien Zeiten von Montag bis Mittwoch, während Partner B über die restlichen Wochentage Bescheid weiß. Es liegt also ein konkretes Problem vor, das die Schülerinnen und Schüler durch aktiven Austausch lösen müssen. Es entsteht dadurch echter Redebedarf. Die Schülerinnen und Schüler sprechen nicht nur, um eine gute Note zu erhalten, sondern weil sie an einem gemeinsamen Problem arbeiten. Die Fremdsprache wird damit zum Mittel, das Problem verbal zu lösen. Da dieser Ansatz ergebnisorientiert ist, tritt die Angst vor Fehlern in den Hintergrund. Was zählt, ist der Erfolg der gemeinsamen Kommunikation. Didaktischer Hintergrund: Information Gap Activities sind ein wesentlicher Bestandteil des aufgabenorientierten Lernens. Didaktisch unterscheidet man zwischen "Display Questions" und "Referential Questions". Bei "Display Questions" handelt es sich um Fragen zur Überprüfung des Wissensstands ("What is the opposite of 'happy'?"). "Referential Questions" hingegen zielen auf die Meinungen und Erfahrungen der Lernenden ab ("How did you feel when you first started at this school?"). Durch "Referential Questions" entsteht echter Kommunikationsbedarf. Die Information Gap Activities machen sich dieses Prinzip zunutze: Durch das gezielte Vorenthalten von Informationen entstehen Fragen, die zwar nicht auf die persönliche Meinung abzielen, sondern auf den Erhalt fehlender Informationen. Da der Fragende die Antwort tatsächlich nicht kennt, wird die Kommunikation authentisch und zielgerichtet. D) Die Schieflage (Heterogenität) Die "Sprech-Steine": Gerechtigkeit durch Struktur Damit die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler den Unterricht nicht dominieren und die Unsichtbaren sich in Schweigen hüllen, können "Sprech-Steine" zum Einsatz kommen. Das Prinzip ist simpel: Jede Schülerin und jeder Schüler erhält vorab eine bestimmte Anzahl an Steinen (zum Beispiel drei Stück), die während der Diskussion eingesetzt werden können. Immer, wenn die Schülerin oder der Schüler einen Beitrag leistet, wird einer der Steine in die Mitte gelegt. Sind die Steine der Person aufgebraucht, erfolgt der Wechsel zunächst in die Rolle der aktiven zuhörenden Person. Mit den Sprech-Steinen erzielt man zwei Effekte: Fokussierung: Engagierte Sprecherinnen und Sprecher lernen, sich zurückzuhalten und ihre Beiträge auf das Wesentliche zu reduzieren. Aktivierung: Zurückhaltende Schülerinnen und Schüler erhalten einen sanften Anreiz, sich einzubringen. Sie sehen visuell vor sich, dass ihre Meinung noch gefragt ist. Didaktischer Hintergrund: Die Sprech-Steine basieren auf den Prinzipien des kooperativen Lernens. Hier geht es um die "Equal Participation" (gleiche Beteiligung). Didaktisch gesehen überträgt die Lehrkraft die Verantwortung auf die Klasse. So lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur Vokabeln, sondern auch, wie man eine Diskussion eigenständig und fair organisiert. Fazit: Von der Wissensvermittlung zum Kommunikations-Coach Man kann also festhalten: Das Schweigen im Klassenzimmer beruht in der Regel nicht auf mangelndem Interesse der Schülerinnen und Schüler oder Faulheit. Oft fehlen den Schülerinnen und Schülern die richtigen Werkzeuge oder der Mut zum Sprechen. Wenn wir Sarah die Angst vor dem Grammatikfehler nehmen (Sprachbuffet), Marc die nötige Bedenkzeit geben (Thinking Card) und durch echte Probleme (Information Gap) einen Grund zum Reden schaffen, verändert sich die Unterrichtsdynamik grundlegend. Die Lehrkraft hält sich in den aktiven Phasen bewusst zurück. Sie sucht nicht mehr aktiv nach Fehlern, sondern begleitet das Gespräch der Schülerinnen und Schüler im Hintergrund. Der Lohn für diese Mühe: Die Schülerinnen und Schüler erleben die Fremdsprache nicht mehr als Hindernis, sondern als nützliches Werkzeug. Wenn sie merken, dass der Inhalt wichtiger ist als die perfekte Grammatik, entsteht das, was wir uns alle wünschen: echte Interaktion. Der praktische Transfer – ein Beispiel Die "Speak-up" Woche In der neuen Woche beginnen wir eine Unterrichtsreihe zum Thema "Social Media".Um die Kommunikation unter den Schülerinnen und Schülern anzuregen, integrieren wir die oben genannten Methoden. 1. Das "Sprachbuffet" im Klassenraum (Visualisierung) Die Materialien des Sprachbuffets werden im Klassenraum ausgehängt. Station 1 (Tafel links): Level 1 – Phrasen "I think social media is fun." "I agree that social media is great." Station 2 (Tafel rechts): Level 2 – Phrasen "I doubt that social media is always good for us because people want to look perfect." "On the other hand, social media is very helpful because you can talk to your friends anytime." Station 3 (ein hinterer Beistelltisch im Klassenzimmer): Level 3 – Phrasen "I agree that social media is important because we can stay in touch with friends." "On the other hand, social media is great for learning new things and finding creative ideas." 2. Die "Thinking Card" als Ampelsystem Statt einer einzelnen Karte können Sie auch verschiedene Karten als Ampel benutzen. Rot: "Ich höre gerade nur zu und sortiere meine Gedanken." Gelb: "Ich brauche noch 30 Sekunden Vorbereitungszeit (Thinking Card)." Grün: "I'm ready to talk!" Effekt: Das hilft, die richtigen Schülerinnen und Schüler anzusprechen, ohne Druck aufzubauen. 3. Die "Information Gap" im Alltag (The Daily Gap) Integrieren Sie kleine Informationslücken in Routineaufgaben. Beispiel Hausaufgaben-Check: Partner A hat die Lösungen für Aufgabe 1 und 3, Partner B für 2 und 4. Sie müssen miteinander reden, um ihr Heft zu vervollständigen. Transfer-Tipp: Benutzen Sie "Referential Questions" am Stundenanfang: "Don’t tell me what you did, tell me how you felt on Monday morning." (Hier gibt es kein Richtig oder Falsch). 4. Sprech-Steine 2.0 (Murmeln oder Clips) Anstatt echter Steine kann man auch Büroklammern nutzen, wenn diese zu schwer sind oder zu viel Lärm machen. Die Regel: Jede Person muss bis Ende der Woche 5 Klammern "verbraucht" haben. Der Clou: Wer die Klammern zuerst losgeworden ist (die "Peters" der Klasse), wird zum "Coach" ernannt und muss nun einer Mitschülerin oder einem Mitschüler helfen, dessen Klammer loszuwerden, indem er ihm eine einfache Frage stellt. 5. Delayed Correction Damit die Angst vor Fehlern (wie bei Sarah) den Redefluss nicht stoppt, wird während der gesamten "Speak-up"-Woche nicht sofort korrigiert. Stattdessen nutzen wir die Delayed Correction: Während die Schülerinnen und Schüler mit ihren Büroklammern und Phrasen diskutieren, hält sich die Lehrkraft im Hintergrund und notiert häufige Fehler ohne die Namen der Schülerinnen und Schüler zu notieren. (zum Beispiel "He don’t" oder Aussprachefehler). Die gesammelten Sätze werden anonymisiert an die Tafel geschrieben. Die Klasse arbeitet nun gemeinsam an der Verbesserung der Sätze.

  • Fächerübergreifend / Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Unterrichtsmaterial: Rechtssicherheit durch Lizenzierung

Fachartikel

Haben Sie sich auch schon mal gewundert, was es mit den kleinen CC-Bildchen oder dem Hinweis "Frei nutzbar" auf sich hat, die bei den Unterrichtsmaterialien von Lehrer-Online die rechte Spalte bevölkern? Bevor Verunsicherung oder Verwirrung entsteht, gibt es hier die Erklärung zu den kleinen Symbolen. Waren Sie schon mal in der Situation, dass Sie tolles Unterrichtsmaterial im Netz gefunden haben, Sie aber nicht sicher waren, wie Sie es für den Unterricht nutzen dürfen? Sie nicken? Stimmt, nicht selten fehlen Angaben zum Urheberrecht bei Materialien aus digitalen Medien. Genau an dieser Stelle setzt die Idee der Lizensierung an. Besonders bekannt ist in diesem Kontext die Bewegung der "Open Educational Resources" (OER).

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Fächerübergreifend

Webnode: Die eigene Homepage als Lebenslauf

Fachartikel
5,99 €

In diesem Fachartikel wird mit Webnode eine Alternative zum herkömmlichen Lebenslauf vorgestellt, indem eine eigene Homepage gestaltet werden kann. In vielen Unternehmen werden mittlerweile vorgefertigte Online-Formulare für die Bewerbung zur Verfügung gestellt. Doch wo bleibt die Kreativität? Wie kann man sich von den Mitbewerberinnen und Mitbewerbern abheben und einen bleibenden Eindruck hinterlassen? Eine Möglichkeit ist die Gestaltung einer eigenen Homepage als Lebenslauf. Eine Homepage zu erstellen bedarf heutzutage keinerlei Programmierkenntnisse mehr und kann dank Website-Generatoren, wie beispielsweise dem von Webnode , binnen Minuten eingerichtet werden. Das System arbeitet komplett online, was den großen Vorteil hat, dass jederzeit und von überall Anpassungen an der Bewerbung vorgenommen werden können. Der Homepage-Generator ist kostenlos und steht jedem zur Verfügung. Interessant ist diese Alternative zur klassischen Bewerbung vor allem für Schülerinnen und Schüler, die sich kurz vor der Bewerbungsphase befinden. Wie die Erstellung einer eigenen Homepage als Lebenslauf funktioniert, erklärt dieser Fachartikel. Gestaltung einer Homepage mit Webnode Lebenslauf Um die Homepage möglichst übersichtlich zu halten, sollten drei bis vier Menüpunkte verwendet werden, die klar und deutlich benannt sind. Zum Beispiel "Lebenslauf - Kontakt und Foto - Über mich - Anhang". Der Lebenslauf kann in Textform oder tabellarisch eingefügt werden. Mit Formatierungen durch Überschriften und Absätze wirkt der Lebenslauf strukturiert und ist gut lesbar. Es bietet sich an, die Namen von besuchten Schulen oder ehemaligen Unternehmen mit der entsprechenden Homepage zu verlinken.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Berufsvorbereitung /Berufsalltag / Arbeitsrecht

Weihnachtsbingo: Begriffe sammeln und spielerisch festigen

Kopiervorlage

Bei dieser Spielidee eines Weihnachtsbingos für die Vorweihnachtszeit werden Weihnachtsbegriffe gesammelt und anschließend in einem Spielfeld notiert. Wer die richtigen Begriffe aufschreibt, gewinnt mit etwas Glück das Klassen-Bingo! Die Kopiervorlage bietet Lehrkräften ein flexibel einsetzbares Lernspiel für die Vorweihnachtszeit . Die Schülerinnen und Schüler sammeln zunächst Weihnachtsbegriffe und tragen diese anschließend in ein Bingo-Spielfeld ein. Je nach Schwierigkeitsstufe stehen Vorlagen mit 9 oder 16 Bingo-Feldern zur Verfügung. Gewonnen wird, wenn passende Begriffe aufgerufen oder über Bildkarten eingebunden werden und sich daraus ein vollständiges Bingo ergibt. Das Material ist fächerübergreifend angelegt und für Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II und berufliche Bildung ausgewiesen. Besonders geeignet ist es für Klassenleiterstunden, Vertretungsstunden oder den Unterricht kurz vor Weihnachten, wenn eine aktivierende, kommunikative und zugleich strukturierte Lernphase gefragt ist. Auch im Fremdsprachen-Unterricht lässt sich die Spielidee nutzen, etwa zur Wiederholung thematischer Wortfelder oder zur Festigung von Vokabeln. Neben der weihnachtlichen Variante eröffnet das Bingo weitere Einsatzmöglichkeiten: Die Spielidee kann mit anderen Bildkarten zu Festen und Feiertagen wie Karneval, Ostern oder Halloween umgesetzt werden. Ebenso sind fachliche Anpassungen denkbar, etwa mit Tierarten im Biologie- oder Sachkunde-Unterricht oder mit Wortfeldern wie Lebensmitteln in Englisch, Spanisch oder Französisch. Lehrkräfte erhalten mit dem Weihnachtsbingo ein niedrigschwelliges Material, das Wortschatzarbeit , Kommunikation, Konzentration und spielerische Wiederholung verbindet. Die ausgedruckten Bingo-Vorlagen, Bildkarten sowie einfache Zusatzmaterialien wie Magnete oder Klebeknete ermöglichen einen schnellen Einsatz im Unterricht. Vorbereitung des Bingospiels Kleben Sie die Bildkarten mit etwas Platz an die Tafel. Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler im Anschluss alle Bilder beschriften. Ideal ist diese Übung im Fremdsprachen-Unterricht, da man hier die Begriffe und damit neues Vokabular in der Fremdsprache sammeln kann. Aber ebenso gut lassen sich damit auch in anderen Fächern beispielsweise Fachbegriffe üben. Spielanleitung Erklären Sie der Klasse anschließend die Spielregeln des Weihnachtsbingos: Jeder Lernende muss in sein Bingo-Feld 9 oder 16 Begriffe von der Tafel eintragen. Kein Begriff darf doppelt vorkommen. In der ersten Runde ist die Lehrkraft die Spielleitung und nennt einen ersten Begriff. Alle Lernenden, die den Begriff auf ihrem Bingo-Feld notiert hatten, dürfen diesen nun mit einem Kreuz durchstreichen. Im Anschluss folgt ein zweiter Begriff. Wieder dürfen alle Schülerinnen und Schüler ihr Kreuz setzen, wenn Sie den Begriff notiert hatten. Dies wird solange fortgesetzt, bis ein Lernender drei Begriffe in einer Reihe -entweder horizontal, vertikal oder diagonal - durchstreichen konnte. Dieser Lernende ruft nun laut "BINGO!" und zeigt der Lehrkraft das ausgefüllte Bingo-Feld. Ist das Blatt richtig ausgefüllt, so kürt die Lehrkraft den Gewinner. Der Lernende darf nun entweder neuer Spielleiter beziehungsweise neue Spielleiterin werden oder sich einen Gewinn aussuchen. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sammeln thematisch passende Weihnachtsbegriffe und ordnen sie einem Bingo-Spielfeld zu. festigen bekannten Wortschatz durch spielerische Wiederholung und gezielte Auswahl. übertragen die Bingo-Spielidee auf weitere Themenfelder, Feste, Fachinhalte oder Fremdsprachen. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler nutzen Bingo-Vorlagen und Bildkarten strukturiert für ein regelgeleitetes Lernspiel. entnehmen Bildkarten oder aufgerufenen Begriffen relevante Informationen für das eigene Spielfeld. dokumentieren ausgewählte Begriffe übersichtlich in einem 9er- oder 16er-Bingo-Raster. Sozialkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler spielen nach vereinbarten Regeln fair und aufmerksam in der Lerngruppe. vergleichen eigene Begriffsauswahlen mit denen anderer Lernender. stärken durch gemeinsames Spielen, Zuhören und Mitfiebern die Klassengemeinschaft in der Adventszeit.

  • Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Lobkärtchen für die Sekundarstufe

Kopiervorlage
4,99 €

Mit diesen ansprechend gestalteten Lobkärtchen können Sie Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe für gute schulische Leistungen oder ihr besonderes (Arbeits-)Verhalten loben. Fachübergreifende und fremdsprachliche Formulierungen für Englisch, Spanisch und Französisch motivieren die Lernenden zum weiteren Engagement in der Schule. Für die Lernentwicklung und die Motivation in der Schule ist positive Bestärkung essentiell. Dieses Unterrichtsmaterial ermöglicht es, Lehrerinnen und Lehrer ihre Lernenden spontan zwischendurch zu loben, Anerkennung auszudrücken und Lernfortschritt deutlich zu machen. Die für die Sekundarstufe ausgelegten Lobkärtchen können ganz einfach ausgedruckt, ausgeschnitten und gezielt verteilt werden, wenn die Schülerinnen und Schüler eine gute Leistung oder Engagement im oder auch neben dem Unterricht gezeigt haben. Es gibt sowohl fachübergreifende Formulierungen als auch fremdsprachliche Kärtchen für den Unterricht in Englisch, Französisch und Spanisch. Die unterschiedliche Gestaltung der Kärtchen ist altersgerecht und ansprechend für die Sekundarstufen I und II. Für jede Unterrichtssituation gibt es ein passendes Lob, mit dem Sie durch Layout und anerkennende Worte motivieren und zum weiteren Arbeiten anregen können, damit Leistung und (Arbeits-)Verhalten der Lernenden auch entsprechende Wertschätzung finden. Legen Sie doch schön gestaltete Anerkennungen wie "Awesome", "Continue ainsi!", "¡Buen trabajo!" oder "Bleib dabei!" nach der nächsten Hausaufgabenkontrolle in das ein oder andere Heft und überraschen Sie die Lernenden damit. Mega! ;-) Hier finden Sie passende Lobkärtchen für die Grundschule .

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Kopiervorlage: Lernendenfeedback zum Unterricht

Kopiervorlage
1,99 €

Diese Kopiervorlage für Lernendenfeedback unterstützt Lehrkräfte fächerübergreifend in Sekundarstufe I, Sekundarstufe II und beruflicher Bildung dabei, Rückmeldungen zu Unterricht, Classroom-Management, Hausaufgaben sowie Medien und Materialien einzuholen. Die Kopiervorlage "Lernendenfeedback zum Unterricht" ermöglicht Lehrkräften, Referendarinnen und Referendaren eine strukturierte Rückmeldung aus ihren Lerngruppen einzuholen. Der Feedbackbogen ist fächerübergreifend einsetzbar und richtet sich an Sekundarstufe I, Sekundarstufe II und berufliche Bildung . Er eignet sich besonders für Phasen der Unterrichtsreflexion, für die Weiterentwicklung der eigenen Unterrichtspraxis sowie für Ausbildungssituationen im Referendariat. Referendarinnen und Referendare, aber auch "gestandene" Lehrkräfte, können mit dieser Kopiervorlage Rückmeldung zu verschiedenen Aspekten ihres Unterrichts bei ihren Lerngruppen einholen: zum Lehrerkräfte-Lernenden-Verhältnis zum Classroom-Management zu den erteilten Hausaufgaben und zu den eingesetzten Medien und Materialien. Die Kopiervorlage steht als PDF-Datei und als editierbares Word-Dokument zur Verfügung. Dadurch kann der Feedbackbogen direkt eingesetzt oder an die jeweilige Lerngruppe, Unterrichtssituation und individuelle Fragestellung angepasst werden. Besonders hilfreich ist das Material, wenn Rückmeldungen nicht nur punktuell, sondern als Teil einer reflektierten und wertschätzenden Feedbackkultur genutzt werden sollen. Die Unterrichtseinheit beziehungsweise das Arbeitsmaterial stärkt die Beteiligung der Lernenden, indem ihre Perspektive ernst genommen und für die Weiterentwicklung von Unterricht nutzbar gemacht wird. Zugleich unterstützt der Feedbackbogen eine transparente Kommunikation über Lernbedingungen, Erwartungen und Verbesserungsmöglichkeiten im Schulalltag.

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Materialsammlung Mechanik

Unterrichtseinheit

In dieser Materialsammlung finden Sie Unterrichtsmaterialien rund um Energie und Impuls, die Newtonschen Gesetze, geradlinige Bewegungen, Wurf- und Kreisbewegungen, Gravitation sowie zu mechanischen Wellen und Schwingungen. Die von Isaac Newton bereits im 17. Jahrhundert abgeleitete klassische Mechanik mit ihren Teilgebieten " Kinematik " und "Dynamik" wird an allen Schularten unterrichtet und ist als Spezialfall sowohl in der Relativitätstheorie als auch in der Quantenmechanik enthalten. Die Kinematik beschreibt geradlinige Bewegungen mit konstanter Geschwindigkeit und Bewegungen unter dem Einfluss von Beschleunigungen, ohne dabei Masse und Kräfte zu berücksichtigen; werden die Wirkungen von Masse und Kräften auf Bewegungen miteinbezogen, spricht man von Dynamik . Dabei wird das Kräftegleichgewicht bei ruhenden Körpern als Statik bezeichnet, während die Kinetik Krafteinwirkungen behandelt, die den Bewegungszustand verändern. Kräfte wie etwa Gewichtskräfte, Reibungskräfte, Antriebskräfte oder Bremskräfte spielen eine große Rolle. So wäre beispielsweise Fliegen mit einem Airbus A-380 (Startmasse 560 Tonnen) unmöglich, wenn nicht immense Antriebskräfte durch die Triebwerke an den Flügeln eine Auftriebskraft erzeugen würden, die sowohl das Abheben als auch einen Flug zu einem anderen Kontinent ermöglichen. Kräfte beeinflussen Bewegungen wie horizontale, schräge und senkrechte Würfe. Bei Kreisbewegungen entsteht gleichzeitig mit der sie erzeugenden Zentripetalkraft auch eine als Zentrifugalkraft wirkende Scheinkraft, die man etwa aus schnellen Kurvenfahrten mit dem Auto kennt. Aus Kräften folgen wichtige mechanische Größen wie Arbeit, potentielle und kinetische Energie sowie der Impuls mit den zugehörigen Energie- und Impulserhaltungssätzen , die eine Umwandlung verschiedener Größen ermöglichen. Mithilfe der Gesetze zur Gravitation lassen sich die Bewegungsabläufe in der Raumfahrt bis hin zu den Vorgängen bei Planetenumläufen um die Sonne oder anderen Abläufen im Weltall beschreiben. Schwingungen, die nach dem Zusammendrücken oder Dehnen einer Feder entstehen, lassen sich in ähnlicher Form beschreiben wie die Bewegungsabläufe nach Auslenkung eines Pendels – sie werden als mechanische Schwingungen mit den Spezialformen harmonische Schwingungen sowie freie, gedämpfte und erzwungene Schwingungen beschrieben. Wirft man hingegen einen Stein in ein ruhendes Gewässer, so kann man die Ausbreitung einer kreisförmigen Störung beobachten, was in der Physik als mechanische Welle bezeichnet wird.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Materialsammlung: christliche Feste und Feiertage

Unterrichtseinheit

In dieser Materialsammlungen sind Unterrichtsanregungen und Arbeitsmaterialien zu den christlichen Hochfesten wie Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten oder Weihnachten für den katholischen und evangelischen Religionsunterricht in der Grundschule sowie in der Sekundarstufe I und II gebündelt. Außerdem finden sich Materialien zu weiteren Festen und Feiertagen, die den Jahreskreis begleiten, und somit terminpassend eingesetzt werden können. Das Kirchenjahr zählt eine Reihe von evangelischen, katholischen und orthodoxen Feiertagen, die sich allesamt im sogenannten Jahreskreis wiederfinden. Die jährlich wiederkehrenden Fest- und Feiertage halten die christlichen Kirchen zusammen und geben ihnen Struktur. Mit dem Beginn des Kirchenjahres zum ersten Adventssonntag folgt mit Weihnachten , der Geburt Jesu Christi, das erste große Hochfest für Christen weltweit. Nach einer Pause von einigen Wochen folgt der Osterfestkreis, der von Aschermittwoch bis Pfingsten reicht. Neben den beiden Hochfesten Ostern und Weihnachten sollten die Schülerinnen und Schüler auch den Advent, die Taufe des Herrn, Aschermittwoch, die Fastenzeit, den Palmsonntag, den Gründonnerstag, Karfreitag, Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam, das Reformationsfest und den letzten Feiertag im Kirchenjahr – den Christkönigssonntag;– als zentrale Hochfeste kennen. Sie zeugen von der Bedeutung des Evangeliums von Jesus Christus im Leben der Gläubigen. Jedes Fest hat bestimmte liturgische Besonderheiten, eine eigene Symbolik und eigene Bräuche, die den Schülerinnen und Schülern aufgezeigt und erfahrbar gemacht werden sollten. Unsere Unterrichtseinheiten, -anregungen, Videos und Arbeitsmaterialien laden zur Auseinandersetzung mit religiöser Praxis im Rahmen des christlichen Religionsunterrichts ein. Lassen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler Merkmale, Besonderheiten und Ausdrucksformen von gelebter Religion beschreiben, geben Sie Hilfestellung zur Deutung der Feste und kommen Sie über Sinn und Gestaltung der Feiertage ins Gespräch. Wann immer es möglich ist, lassen Sie die Kinder und Jugendlichen die verschiedenen Feste mitgestalten und mitfeiern!

  • Religion / Ethik
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Unterrichtsmaterial und News für die Berufliche Bildung

Hier finden Berufsschullehrkräfte kostenlose und kostenpflichtige Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Unterrichtsmaterialien und interaktive Übungen mit Lösungsvorschlägen zum Download und für den direkten Einsatz im Fach-Unterricht sowie in Vertretungsstunden. Ob für das Fach Deutsch, Pflege, Elektrotechnik oder Wirtschaftslehre: Dieser Schulstufenbereich bietet Lehrerinnen und Lehrern jede Menge lehrplanorientierter Unterrichtsideen, Bildungsnachrichten sowie Tipps zu Apps und Tools für ihren Unterricht. 

Nutzen Sie unsere Suche mit ihren zahlreichen Filterfunktionen, um einfach und schnell lehrplanrelevante Arbeitsmaterialien für Ihren Unterricht zu finden.

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