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Förderpädagogik und Inklusion – Heterogenität und individuellen Lernbedürfnissen begegnen und…

Dossier

In einer Zeit, in der Klassen immer vielfältiger werden und die zunehmend heterogene Zusammensetzung Lehrkräfte und Unterricht vor neue Herausforderungen stellt, weicht Unterricht im "Gleichschritt" differenzierten Lernansätzen und individuellen Förderplänen, damit sich jede Schülerin und jeder Schüler im eigenen Tempo und entsprechend individueller Voraussetzungen entwickeln kann. In diesem Zusammenhang spielen Förderpädagogik und Inklusion für eine gelungene Unterrichtsgestaltung eine wichtige Rolle. Sie sind zentrale Themen in der modernen Bildungslandschaft, die darauf abzielen, allen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von ihren individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten, eine gleichberechtigte Teilhabe am Unterricht, in der Schule und am gesamten Bildungsprozess zu ermöglichen. Hierbei ist es entscheidend, ein Lernumfeld zu schaffen, in dem ALLE Schülerinnen und Schüler, einschließlich solche mit Behinderungen oder besonderen Bedürfnissen und Ressourcen, die Unterstützung erhalten, die sie benötigen, um dem eigenen (Lern-)Stand entsprechend zu antworten und ihr volles Potenzial zu entfalten. Inklusion versteht sich als ein Ansatz, der Vielfalt als Bereicherung anerkennt und darauf abzielt, Barrieren abzubauen, die einer gleichwertigen Bildung im Wege stehen. Die Förderpädagogik spielt hierbei eine entscheidende Rolle, indem sie spezifische Strategien und Methoden bereitstellt, um auf individuelle Lernbedürfnisse einzugehen. Dabei geht es nicht nur um die akademische Leistung, sondern sie nimmt auch die sozialen und emotionalen Kompetenzen der Lernenden in den Fokus. Ziel dieses Themendossiers ist es, ein Bewusstsein für die Bedeutung von Inklusion und Förderpädagogik zu schaffen sowie Impulse und Materialien für eine gelungene Umsetzung an die Hand zu geben. Deshalb haben wir nützliche und hilfreiche Informationen und Tipps sowie konkrete Unterrichtsmaterialien für verschiedene Schulstufen und -fächer zusammengestellt, die Sie als Lehrkraft unterstützen sollen, inklusive Bildung in Ihrem Unterricht umzusetzen – für eine Förderung und Wertschätzung aller Lernenden. Hier finden Sie: Fachartikel und Hintergrundinformationen Anregungen und Impulse für eine inklusive Bildung Unterrichtsmaterialien für verschiedene Schulstufen und -fächer

  • Fächerübergreifend
  • Besondere Förderung

Klimawandel

Dossier

Der Klimawandel und seine Folgen werden immer heißer diskutiert. Dürre-Sommer und verheerende Waldbrände sowohl im Mittelmeer-Raum und etwa in Kalifornien, aber auch hier bei uns in Deutschland, sind längst an der Tagesordnung. Aber auch Starkregen und Überflutungen, die etwa im Sommer 2021 vor allem Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen besonders stark getroffen haben, werden wir in nicht allzu ferner Zukunft wohl häufiger erleben müssen – mit schlimmen Verlusten nicht nur an Hab und Gut, sondern auch an Menschenleben. Die Fragen, die sich viele Kinder und Jugendliche, deren Eltern und Lehrkräfte vermehrt stellen, ist: Wie lange wird das Ökosystem noch standhalten und ein Leben in Gesundheit und Wohlstand auf diesem Planeten möglich sein? Wann sind unüberwindbare Kipp-Punkte für das Klima erreicht? Was werden die Folgen sein? Und vor allem: Wie lässt sich der Klimawandel stoppen – oder zumindest verlangsamen? Neben der Aufklärung über Ursachen und Folgen des Klimawandels muss es bei der Suche nach Antworten auf diese Fragen darum gehen, Handlungsoptionen aufzuzeigen. Schulen haben in der Vergangenheit zur Umweltbildung beigetragen und werden in Zukunft verstärkt eine wichtige Rolle für den Bewusstseinswandel einnehmen. Themen wie Klima, Klimawandel und Klimaschutz müssen im öffentlichen Diskurs, aber auch im schulischen Unterricht, eine starke Berücksichtigung finden. Dies wünschen sich die Schülerinnen und Schüler schließlich auch selbst: Nicht zuletzt ist aus dem Bedürfnis, den Klimawandel aufzuhalten, das Schülerinnen und Schülern weltweit vereint, die Fridays for Future -Bewegung entstanden. Wir möchten Sie mit unserem Dossier "Klimawandel" bei Ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag in der Schule unterstützen und bieten Ihnen Anregungen, Tipps und Arbeitsmaterialien für den Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer finden hier Unterrichtsvorschläge von der Grundschule über die Sekundarstufen bis hin zur beruflichen Bildung – sei es für den Sachunterricht, die Natur- und Gesellschaftswissenschaften, die Fächer Religion und Ethik oder die Fremdsprachen. Bei den unten verlinkten Inhalten werden Sie garantiert fündig!

  • Fächerübergreifend
  • Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit

(T)Räume finanzieren

Dossier

Dieses Dossier vermittelt Schülerinnen und Schülern Basiswissen rund um finanzielle Planung und Vorsorge am Beispiel Wohnen. Lebensträume finanzieren: Ein Thema für Jugendliche Fragt man Jugendliche nach Plänen für ihre Zukunft, antworten sie in aller Regel zunächst: "Das ist noch so lange hin …" Doch dann erzählen sie von einem spannenden Beruf, von Familie und Freunden, von Freizeit und Reisen – und von einem schönen Zuhause. Viele dieser Träume kosten Geld und müssen vorausschauend finanziert werden. Deshalb ist es wichtig, dass junge Menschen möglichst frühzeitig mit den Grundlagen der ökonomischen Bildung vertraut gemacht werden. Wohnen als Baustein der finanziellen Lebensplanung Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Auch Jugendliche haben häufig schon konkrete Vorstellungen, wie sie später einmal wohnen möchten: "In einer Villa mit Pool" oder auch "in einem Penthouse mit Butler" – so lauten oft erste, flapsige Ideen. Junge Menschen überlegen sich aber auch ernsthaft, ob sie einmal mitten in der Stadt oder außerhalb im Grünen, im eigenen Haus oder doch lieber zur Miete wohnen möchten. Wohnen ist ein wichtiger Baustein bei der finanziellen Lebensplanung. Doch wie Wohn(t)räume solide finanziert werden können, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen und wie man den Erwerb von Wohneigentum sinnvoll plant, darüber sind sich Jugendliche meist nicht im Klaren. Alltagsbezogenes finanzielles Wissen für Jugendliche Anhand eines zentralen Lebensbausteins – der Frage des Wohnens – soll jungen Menschen mithilfe der hier aufgeführten Lernmodule alltagsbezogenes finanzielles Wissen an die Hand gegeben werden. Die Jugendlichen sollen sich ökonomisches Basiswissen aneignen und dieses bei späteren Entscheidungen eigenverantwortlich anwenden. In den Unterrichtseinheiten des Bereichs "(T)Räume finanzieren" stehen folgende Themen im Vordergrund: Konsumieren oder Sparen? Die Wohnsituation in Deutschland Mieten oder Kaufen? Nachhaltiges Bauen und Wohnen Wohneigentum als Altersvorsorge? Finanzierungsmodelle zum Wohneigentum Alternative Sparkonzepte Staatliche Hilfen bei der Eigenheimfinanzierung Das Thema "Wohnen und Finanzen" im Unterricht Anhand zweier Unterrichtseinheiten mit thematisch verwandten, aber dennoch in unterschiedliche Schwerpunkte gegliederten Inhalten, kann das Thema Wohnen und Finanzen mittels Texten, Schaubildern, Diagrammen und Tabellen sowie ergänzenden Materialien im Unterricht behandelt werden. Neben der Vermittlung von inhaltsbezogenen Kompetenzen werden auch Methoden- und Sozialkompetenzen ausgebildet. Arbeitsblätter bieten aktuelle Daten, Fakten sowie handlungsorientierte Arbeitsaufträge zu den Inhalten. Mithilfe der interaktiven Übungen können die Lernenden ihren Wissensstand überprüfen und erweitern.

  • Fächerübergreifend
  • Wirtschaft und Finanzen

Lehrkräftegesundheit

Dossier

Mit der Ergreifung des Lehrberufs entscheidet man sich für einen vielseitigen und abwechslungsreichen Job. Die Anforderungen an Lehrpersonen sind umfassend und anspruchsvoll. Unabhängig davon, ob Sie schon lange im Beruf oder im Referendariat sind: Es ist wichtig, auf die eigenen Kräfte und die Gesundheit zu achten. Lehrer-Online nimmt deshalb die Lehrkräfte und ihre Ressourcen in den Fokus. Auf dieser Seite bündeln wir Materialien, Angebote und Ideen, die Sie bei mehr Self-Care unterstützen, im Klassenzimmer und außerhalb. Ein abwechslungsreicher und herausfordernder Job Lehrerinnen und Lehrer sind "Allrounder", die Tätigkeiten gehen weit über das reine Unterrichten hinaus. Zum Lehrberuf gehört viel mehr, was Lehrerinnen und Lehrer leisten , um ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag nachzukommen. Sie unterstützen Lernende, fördern deren Entwicklung unter Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse und helfen ihnen bei der Vorbereitung auf das außerschulische Leben. Auch in sozialen Situationen ist ihr Handeln gefragt, zum Beispiel um Mobbingsituationen aufzulösen. Dazu kommen Korrekturen, organisatorische Aufgaben wie Elternabende , außerunterrichtliche Verpflichtungen wie Klassenfahrten und mehr. Häufig gehören auch der Lärmpegel und die Klassengröße zu den Stressoren. Manchmal kommen noch Disziplinprobleme und / oder Mobbing hinzu. Alle diese Faktoren können zu Stress, Erschöpfung und Krankheit führen. Eine auf unserem Bildungsportal Lehrer-Online durchgeführte Umfrage bestätigt nun erneut, dass sich viele Lehrkräfte überlastet fühlen. Die Lehrkräftegesundheit im Fokus Digitalisierung, Homeschooling und hybrider Unterricht bringen wachsende und veränderte Anforderungen mit sich. Dabei sind Flexibilität und Anpassungsfähigkeit gefragt. Um sich dabei nicht selbst zu verlieren, ist es unabdingbar, auf seine Gesundheit und Ressourcen zu achten. Die Professionalisierung drückt unter anderem aus, inwieweit Lehrkräfte über Merkmale, sowohl im kognitiven als auch im Bereich der Motivation und Emotionen, verfügen, um ihren Beruf auszuüben. In diesem Zusammenhang nehmen Selbstfürsorge und Psychohygiene einen immer höheren Stellenwert ein, damit die Freude am Lehrberuf und die Motivation lange erhalten bleiben. Achtsamkeit spielt dabei eine große Rolle, sowohl im Unterricht selbst als auch außerhalb. Gewaltfreie Kommunikation nimmt einen großen Stellenwert im Miteinander ein – denn Gewalt nimmt nicht nur zwischen Schülerinnen und Schülern zu, sondern auch Lehrkräfte sind verstärkt davon betroffen. Deshalb muss dieser Aspekt auch im Rahmen der Lehrkräftegesundheit Berücksichtigung finden, in unseren Materialien finden Sie Tipps zur Gestaltung der Kommunikation mit Ihren Schülerinnen und Schülern sowie mit Eltern und anderen Lehrkräften. Um sich auch außerhalb des Unterrichts und der Schule der eigenen Gesundheit zu widmen, bieten sich Entspannungstechniken wie Yoga und Meditation an, welche sich positiv auf Geist und Körper auswirken können. Auch zu diesem Bereich werden Sie in diesem Dossier fündig. Infos zu Themen rund um die Lehrkräftegesundheit In diesem Themendossier finden Sie viele hilfreiche Informationen und Materialien zu Fragen und Themen, die Ihnen im Rahmen der Lehrergesundheit begegnen und bei der Selbstfürsorge und Achtsamkeit eine Rolle spielen. Vieles davon können Sie nicht nur für sich selbst nutzen, sondern kann auch in der Klasse Berücksichtigung finden. Vorsorge und Stressabbau Belastungen und Stress im Lehrberuf Erschöpfung und Burnout Arbeitsorganisation und Classroom Management Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern und Eltern Rechtliches

  • Fächerübergreifend

Die Maslowsche Bedürfnispyramide

Unterrichtseinheit

In dieser handlungsorientierten fächerübergreifenden Unterrichtseinheit zum Thema "Maslowsche Bedürfnispyramide" nähern sich die Schülerinnen und Schüler der Frage nach zentralen menschlichen Bedürfnissen. Das Thema "Menschliche Bedürfnisse" kann fachübergreifend in den Sozialwissenschaften, im Fach Deutsch, in Katholischer und Evangelischer Religionslehre oder im Fach Philosophie behandelt werden. Häufig wird das Thema "Bedürfnisse" in Unterrichtsmaterialien mit anderen Schwerpunkten wie "Gewissen" oder "Sinn des Lebens" kombiniert. Diese Unterrichtseinheit nähert sich handlungsorientiert der Frage nach zentralen menschlichen Bedürfnissen. Die Schülerinnen und Schüler veranschaulichen medial die Maslowsche Bedürfnispyramide und diskutieren ihre Bedeutung unter Einbeziehung der Ergebnisse sprachwissenschaftlich orientierter Internetrecherchen. Schwerpunktmäßig im Deutsch- und Katholischen Religionsunterricht erprobt, versucht die folgende Unterrichtseinheit einen medialen Zugang zur bekannten Maslowschen Bedürfnispyramide. Deren höchsten Stufen, die Selbstverwirklichung und die Transzendenz, sollen anschließend aus sprachwissenschaftlicher Sicht diskutiert werden. Dann wird das Modell vor dem Hintergrund individueller Wünsche und Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler aktualisiert. Ablauf der Unterrichtseinheit Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Ablauf der Unterrichtseinheit sowie die entsprechenden Materialien für die Gruppenarbeit. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre eigenen Bedürfnisse, indem sie das Maslowsche Modell der Bedürfnispyramide kennenlernen. stellen moderne Bilder zusammen, die sie persönlich ansprechen und in ihrer Lebenswirklichkeit beeinflussen, indem sie eine medienkritische Internetrecherche durchführen. veranschaulichen Maslows Theorie durch Bild-Zitate, indem sie eine entsprechende PowerPoint-Präsentation erstellen. diskutieren das Modell und gegenwärtige gesellschaftliche Bedürfnisse, indem sie die Präsentationen der Mitschülerinnen und Mitschüler interpretieren und ihre eigenen Modelle reflektieren. vertiefen ihr Verständnis für die beiden Stufen der Selbstverwirklichung und Transzendenz, indem sie die Begriffe näher definieren. Die textliche Grundlage Als Einstieg lesen die Schülerinnen und Schüler im Plenum den Sachtext zur Bedürfnispyramide nach Maslow. Alternative: Lückentext Alternativ zum kompletten Text (Lösungen) ist die Arbeit mit dem entsprechenden Lückentext denkbar (zunächst in Stillarbeit, danach gemeinsames Vorlesen zur Sicherung der richtigen Ergebnisse im Plenum, siehe Arbeitsblatt). Bildersuche im Netz Danach sollen die Lernenden über die Bilder-Such-Funktion bei Google (oder einer anderen Internet-Suche) nach aussagekräftigen Bildern suchen zu Gegenständen, Personen und Themen, die auch in ihrem Leben eine Rolle spielen und die zur Veranschaulichung der Bedürfnispyramide geeignet erscheinen. Je nach Kursgröße und Rechnerkapazität können die Schülerinnen und Schüler dabei allein, in Partnerarbeit oder Gruppenarbeit am Computer arbeiten. PowerPoint als Visualisierungshilfe Das Maslowsche Modell soll zu diesem Zeitpunkt noch nicht kontrovers diskutiert, sondern zunächst durch eine selbst zu erstellende Präsentation in PowerPoint und mithilfe der individuell recherchierten Bilder visualisiert werden. Die Präsentationen dürfen dabei - je nach Leistungsbereitschaft und -fähigkeit der Lerngruppe - auch bewusst provokativ beziehungsweise medien- und gesellschaftskritisch angelegt werden. Die anschließende Präsentation im Plenum (am wirkungsvollsten durch gemeinsames Anschauen über Beamer) soll neben einer Rückmeldung zu einer ersten Reflexion über die eigenen und fremden "Bildbezüge" zu den Vorgaben nach Maslow führen. Der Interpretation kann sich, vorbereitet durch die Hausaufgabe, in der nachfolgenden Unterrichtsstunde anschließen. Schülerbeispiele Diese PowerPoint-Präsentationen zeigen drei Beispiele gelungener Schülerarbeiten zur visualisierten Interpretation des Maslowschen Modells. An dieser Stelle daher ein Dank an Raphaela Austermeier, Yannick Peitz, Marcus Schniedermeier sowie Niklas Fers und Matthias Möller und schließlich Elena Hansjürgens, alle zurzeit im elften Jahrgang, Kurs Katholische Religionslehre, am Städtischen Gymnasium Delbrück. Die Stufen des Modells Schülerinnen und Schüler diskutieren erfahrungsgemäß gerne über die Reihenfolge der Stufen des Maslowschen Modells oder stellen sogar, belegt an Beispielen verschiedener Kulturen und deren sozialen Systemen, einige Stufen (die unteren oder die höheren) ganz in Frage. Im Hinblick auf religiöse und philosophische Fragestellungen ist eine Auseinandersetzung gerade mit den beiden höchsten Stufen nach Maslow, der Selbstverwirklichung und der Transzendenz, lohnenswert. Sprachwissenschaftliche Betrachtungen Über die sprachwissenschaftliche Untersuchung der beiden Begriffe "Selbstverwirklichung" und "Transzendenz" zum Beispiel über das etymologische Grimmsche Wörterbuch, das Wortschatz-Portal der Uni Leipzig und die Wortbestandteile beider Ausdrücke (canoo.net) sollen die Schülerinnen und Schüler eine eigene, umfassende Definition der Begriffe versuchen. Wortschatz-Portal Der Deutsche Wortschatz in Daten und Fakten liegt frei zugänglich in diesem Portal. canoo.net Hier schlagen die Lernenden ebenfalls die beiden Begriffe nach. Erkenntnisse Für die Recherche kann der Kurs in zwei Gruppen, eine pro Begriff, unterteilt werden. Ziel der nun anstehenden Paraphrasierung ist die intensive Beschäftigung mit dem "Kern" der Aussage der Begriffe. Durch den Vergleich mit bedeutungsähnlichen und völlig gegensätzlichen Aspekten, durch die Konzentration auf die einzelnen Wortbestandteile und deren Ableitungen sowie - durch zahlreiche Zitate bei Grimm belegt - ihre Verwendungszusammenhänge kommen die Lernenden zu einem tieferen Verständnis für die Bedeutung beider Begriffe. Sie sichern und vertiefen so ihre zuvor schon an praktischen Beispielen erarbeiteten Kenntnisse. In der Phase der Auswertung (mit Präsentation, Vergleich und gegebenenfalls Revision der Ergebnisse) sollte ein Rückbezug zum Ausgangstext geschaffen werden. So kann noch einmal interpretiert werden, wie die beiden Stufen der Selbstverwirklichung und Transzendenz nach Maslow zu verstehen sind.

  • Fächerübergreifend / Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Motivationsfaktoren und Maslowsche Bedürfnispyramide

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Die Unterrichtseinheit befasst sich mit der Definition von Motivation. Darauf aufbauend wird sich mit der Entstehung der Motivation befasst, intrinsische von extrinsischer Motivation differenziert und die Bedürfnispyramide nach Maslow dargestellt. Einen Großteil der Lebenszeit verbringt der Mensch an seinem Arbeitsplatz. Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass Personen, die motiviert sind, eine höhere Arbeitsleistung zeigen und insgesamt innovativer sind. Weiterhin trage Motivation dazu bei, dass weniger Fehlzeiten entstehen und die Fehlerquote geringer ausfällt. Als Leitfaden für den Unterricht dient eine PowerPoint-Präsentation . Diese führt die Lernenden angefangen mit den grundlegenden Definitionen über die Differenzierung von Motiv und Bedürfnis zu der Entstehung von Motivation. Daraufhin folgt ein kurzer Exkurs zur Leistungsmotivation. Letztlich wird die Bedürfnispyramide nach Maslow thematisiert und im Anschluss diskutiert. Auf den unterrichtsbegleitenden Arbeitsblättern fixieren die Lernenden zunächst Synonyme zu dem Begriff "Motiv". Es folgt ein kurzes Fallbeispiel, in dem die Schülerinnen und Schüler das Motiv der geschilderten Person für ihr Verhalten darlegen. Weiterhin suchen die Lernenden ein eigenes Beispiel für die Entstehung von Motivation. In Aufgabe 4 überlegen die Auszubildenden, was sie intrinsisch und extrinsisch zur Ausübung des Berufes motiviert. In den beiden letzten Aufgaben füllen die Lernenden die Bedürfnispyramide nach Maslow aus beziehungsweise finden eigene Beispiele für die unterschiedlichen Stufen. In der ersten Interaktiven Übung lernen die Schülerinnen und Schüler mittels eines Lückentextes zwischen intrinsischen und extrinsischen Motivationsfaktoren zu differenzieren. In der zweiten interaktiven Übung ordnen die Lernenden vorgegebene Faktoren dem primären beziehungsweise dem sekundären Motiv zu. In einem Quiz überprüfen die Lernenden dann schließlich ihre erlangten Kenntnisse zu der gesamten Unterrichtseinheit. Ziel der Unterrichtseinheit ist es, dass die Auszubildenden ihre berufliche Rolle und ihr eigenes Handeln in Bezug auf ihre Berufswahl und -motivation reflektieren. Sie erkennen und reflektieren die eigenen Motive, die zur Wahl des Pflegeberufes geführt haben. Darüber hinaus werden sie sich der Bedeutung der Motivation für ihren Arbeitsalltag bewusst. Sowohl durch Übungen auf den Arbeitsblättern als auch durch Diskussionen und interaktive Übungen wie ein Quiz und ein Lückentext wird für einen abwechslungsreichen Unterricht gesorgt. Je nach Diskussionsbedarf beträgt der zeitliche Umfang etwa zweimal 90 Minuten. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen die Bedeutung der Motivation für ihr tägliches Handeln. kennen den Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation. können die Stufen der Bedürfnispyramide nach Maslow wiedergeben und eigene Beispiele nennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich Lerninhalte mittels interaktiver Übungen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Paararbeit effektiv und konzentriert zusammen. reflektieren ihr eigenes Verhalten.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung

Respektvoll miteinander umgehen

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Respektvoll miteinander umgehen" lernen die Schülerinnen und Schüler auf Gesten, Körperhaltung und Verhaltensweisen ihrer Mitschüler und Mitschülerinnen zu achten und diese angemessen zu deuten. Das Erlernen von Achtsamkeit und die Umsetzung in empathisches, rücksichts- und verständnisvolles Verhalten baut gegenseitiges Vertrauen auf und stärkt das harmonische Zusammenleben innerhalb einer sozialen Gemeinschaft. Kinder haben wie alle Menschen das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Akzeptanz und Wertschätzung. In dieser Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler, Gefühle zu erkennen und zu benennen, andere Perspektiven einzunehmen und gemeinsam zu erarbeiten, warum ein respektvoller Umgang für alle von Vorteil ist. Der empathische Umgang miteinander fördert nicht nur das Klassenklima, auch das Schulklima insgesamt und wirkt bis in den Alltag der Lernenden hinein. Das Unterrichtsmaterial eignet sich für den fächerübergreifenden Unterricht ab Klasse 3 sowie für den Sachunterricht, Religion und Ethik, und den Deutschunterricht (Schwerpunkt Kommunizieren). Das Thema "Respektvoller Umgang" im Unterricht Das Erlernen von Achtsamkeit und die Umsetzung in empathisches, rücksichts- und verständnisvolles Verhalten baut gegenseitiges Vertrauen auf und stärkt das harmonische Zusammenleben innerhalb einer sozialen Gemeinschaft. Es ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler den Wunsch nach Akzeptanz und Anerkennung nicht als individuelles Merkmal der eigenen Persönlichkeit empfinden, sondern dieses Bedürfnis als allgemeines menschliches Grundbedürfnis erkennen: Jeder Mensch hat ein Recht auf Respekt, Anerkennung und Wertschätzung . Das Unterrichtsthema versteht sich als Bewusstwerdung und Reflektion des eigenen Wunsches, respektiert und in seinem "SoSein" anerkannt und gemocht zu werden. Die Bewusstmachung des eigenen Wunsches lässt sich übertragen auf jede Person, mit der Menschen in Kontakt stehen. Vorgegebenes Alltagsverhalten fordert Entscheidungen für respektvolles Verhalten. Der Kantsche Imperativ "Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu" kennzeichnet das Anliegen dieser Unterrichtseinheit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Mimik und Körperhaltung deuten und in Sprache und Begriffe transformieren. sind vertraut mit symbolischer Darstellung von Gefühlen und können diese deuten und versprachlichen. lernen den Kantschen Imperativ kennen und übertragen ihn auf eigene Wünsche und zukünftiges respektvolles Verhalten im sozialen Kontext. können auf die durch die Körpersprache des Senders empfangenen Botschaften mit angemessenem Verhalten reagieren. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nehmen eigene Gefühle als auch die ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler aktiv wahr. nehmen Rücksicht auf die Gefühle ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. erfahren kognitiv und emotional, dass eine harmonische Atmosphäre innerhalb einer sozialen Gruppe nur durch eigenes Verhalten gestaltet werden kann.

  • Religion / Ethik / Ich und meine Welt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Ernährung im Alter

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Ernährung im Alter" beschäftigt sich mit den Themenschwerpunkten Demenz, Dysphagie und Mangelernährung. Eine ausgewogene und vielfältige Ernährung hat einen lebenslangen Einfluss auf die Gesundheit und das individuelle Wohlbefinden. Eine bedürfnisorientierte Ernährung und Flüssigkeitsversorgung trägt vor allem bei Senioren maßgeblich zum Erhalt der Lebensqualität bei. Diese Unterrichtseinheit führt die Schülerinnen und Schüler anhand einer PowerPoint-Präsentation, zweier Rechercheaufträge sowie interaktiven Übungen durch das Thema. Die Schülerinnen und Schüler lernen die Besonderheiten der Ernährung bei Menschen mit Demenz und Dysphagie kennen, außerdem beschäftigen sie sich mit den Grundlagen der Mangelernährung, Dehydration und Appetitlosigkeit. Zur Vertiefung der Kenntnisse werden darüber hinaus drei interaktive Übungen in den Unterricht integriert. Neben dem objektiven Bedarf an Nährstoffen und Flüssigkeit besteht lebenslang ein subjektives Bedürfnis nach Nahrung beziehungsweise dem Selbstbestimmungsrecht über den Zeitpunkt der Nahrungszufuhr sowie Ort und Art. Dieses Bedürfnis ist unabhängig vom Lebensalter, unterliegt jedoch Veränderungen – beispielsweise aufgrund von Erkrankungen. Ziel in der Pflege ist es, dieser Herausforderung zu begegnen und in jedem Alter eine adäquate und bedarfsangepasste Nährstoff- und Flüssigkeitszufuhr sicherzustellen. Eine Fehl- beziehungsweise Mangelernährung ist frühzeitig zu erkennen – ihr muss entsprechend begegnet werden. Zu den interaktiven Übungen gelangen Sie hier . Jeden Tag beschäftigen wir uns zwangsläufig mit Ernährung. Ein bedeutsames Bildungsziel ist es, dass sich die Lernenden zunächst mit ihrem eigenen Ernährungsverhalten beschäftigen beziehungsweise dieses reflektieren. Die Thematik "Ernährung" wird im Laufe der drei Ausbildungsdrittel immer wieder aufgegriffen. Dabei werden die unterschiedlichen Altersgruppen beleuchtet, da jede Lebensphase verschiedene Herausforderungen mit sich bringt. Die Ernährung stellt einen wichtigen Grundstein für ein langes und gesundes Leben dar. Physiologische oder pathologische Veränderungen können dazu führen, dass ein veränderter Nährstoffbedarf entsteht. Daher werden sowohl die Besonderheiten bei der Ernährung von Menschen mit Demenz als auch der Umgang mit Dysphagien gesondert in einem Rechercheauftrag bearbeitet. Die Unterrichtseinheit ist der CE 02 B "Menschen in der Selbstversorgung unterstützen" zuzuordnen. Es bietet sich an, im Anschluss an die Lerneinheit ein Fallbeispiel mit den Schülerinnen und Schülern zu erarbeiten. Für die Beratungsgespräche im Anschluss der Präsentation sollte ein Zeitpuffer eingeplant werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen Faktoren, die im Alter das Ernährungsverhalten beziehungsweise den Ernährungszustand beeinflussen. können die Folgen von Mangelernährung benennen. wissen, welche Maßnahmen sie zur Appetitanregung ergreifen können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren im Internet nach geeigneten wissenschaftlichen Quellen. setzen sich selbstständig mit den interaktiven Übungen auseinander. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten im Rahmen der Gruppenarbeit effektiv und konzentriert zusammen. diskutieren ihre recherchierten Ergebnisse. diskutieren und bearbeiten Aufgaben in Paararbeit und stärken hierdurch ihre Kooperationsbereitschaft und Teamfähigkeit.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung

Unterrichtsanregung "Der heilige Nikolaus von Myra"

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtsanregung lernen die Schülerinnen und Schüler den heiligen Nikolaus und seine Bedeutung kennen. Nikolaus von Myra ist einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen Kirche. Nikolaus, aber auch Niko, Nikola, Nikki, Nick, Klaus, Claas und ähnliche Namen verweisen auf einen Bischof, der in der Ost- und in der Westkirche gleichermaßen als Heiliger verehrt wird: Nikolaus von Myra. Sein Gedenktag, der 6. Dezember, wird in zahlreichen Kirchen begangen. Dass er nur ganz entfernt verwandt mit dem Weihnachtsmann der Kaufhäuser ist, soll ein Blick auf sein Leben zeigen. Unterrichtliche Aktivitäten Neben den Aufgaben zur sachlichen Erschließung des heiligen Nikolaus finden sich auch Aufgaben, die die emotionalen und motorischen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen. Das Singen von Liedern hat meditativen Charakter und spricht affektive Aspekte des Themas an. Ausschneiden und Einkleben von Bildern fordert die Motorik und ermöglicht einen praktischen Umgang mit dem Thema. Auf die Problematik der Historizität der Person des heiligen Nikolaus wird in diesen Jahrgangsstufen nicht eingegangen. Mögliche Hausaufgabe Verfasse ein Gebet (Umfang circa drei bis fünf Zeilen) an den heiligen Nikolaus, den Schutzpatron der Kinder und Schülerinnen und Schüler! Achtung: Es soll kein "Wunschzettel" werden! Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den heiligen Nikolaus und seine Bedeutung kennen. lernen weitere christliche Bräuche neben den traditionellen Weihnachtsfeierlichkeiten kennen. lernen (historische) Grundlagen von Traditionen kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Internet und seine einschlägigen Datenbanken als Recherchemedien für Text- und Audioquellen. passen Dateiausdrucke den eigenen Bedürfnissen an.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I
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