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Europawahl: Was wäre wenn?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit zur Europawahl beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit einem Zukunftsszenario, in dem das Europäische Parlament alle nationalen Parlamente ersetzt. Zum Einstieg setzen sich die Lernenden mit den Aufgaben und bisherigen Entwicklungen des Europäischen Parlaments auseinander. Im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit entwickeln die Schülerinnen und Schüler in mehreren Lernrunden und auf der Grundlage von Internetrecherchen eine Vorstellung davon, welche praktischen Konsequenzen es hätte, wenn das Europäische Parlament mit seiner jeweiligen politischen Zusammensetzung die zentrale gesetzgebende Institution der EU würde. Inhaltlich differenzierte Auseinandersetzung Damit sich Jugendliche eine eigene Meinung zur Europawahl und zur europäischen Einigung bilden können, ist eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Aufgaben, Entscheidungsprozessen und politischen Zielsetzungen des Europäischen Parlaments notwendig. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler eignen sich Kenntnisse über die Stellung des Europäischen Parlaments innerhalb der EU und seiner legislativen Entscheidungsbefugnisse an. verschaffen sich einen Einblick in die politische Zusammensetzung und die politischen Mehrheitsverhältnisse des bisherigen EU-Parlaments. bilden sich eine Meinung über die Auswirkungen einer legislativen Aufwertung des EU-Parlaments für Europa, Deutschland und für ihr eigenes Leben und vertreten diese argumentativ. lernen, Beschlüsse und Verlautbarungen des EU-Parlaments inhaltlich zu verstehen und politisch zu interpretieren. eignen sich ein profundes Wissen für eine bewusste und reflektierte Wahlentscheidung hinsichtlich der Parteien und Abgeordneten des Europäischen Parlaments an. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler führen qualifizierte Internetrecherchen im Informations-Labyrinth der EU durch. interpretieren gefundene Internetquellen im politischen Kontext. wählen geeignete mediale Präsentationsformen aus und nutzen diese für ihre Ergebnispräsentationen. absolvieren einen Online-Test. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Arbeitsgruppen ziel-, ergebnis- und teamorientiert zusammen. hinterfragen und interpretieren Äußerungen von Politikern und Lobbyisten im politischen und gesellschaftlichen Kontext. verstehen die Arbeit von Fraktionen in einem Parlament auch als soziale und kommunikative Teilhabe und Auseinandersetzung. brechen fiktive politische Entscheidungen eines politischen Gremiums auf die eigene gesellschaftliche Lebensrealität herunter. bilden sich eine profunde politische Meinung zur Wahl des Europäischen Parlaments, seiner Parteien und Abgeordneten.

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe II

Feuer und Verbrennung: Was ist eine Flamme?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtssequenz zum Themenbereich Feuer und Verbrennung lernen die Schülerinnen und Schüler den Aufbau einer Flamme am Beispiel einer Kerzenflamme kennen. Sie erfahren, welche chemischen Reaktionen während der Verbrennung ablaufen. "Feuer und Verbrennung" ist eines der ersten Themen im Chemie-Unterricht, in dem es tatsächlich um chemische Reaktionen mit ihren Stoff- und Energieumsätzen geht. In diesem Kontext werden Grundlagen für das Verständnis von Oxidation, Reduktion und Atombau geschaffen. Damit die Lernenden die komplexen Abläufe verstehen können, müssen sie Schritt für Schritt erarbeitet werden. In dieser Unterrichtsstunde zur Frage "Was ist eine Flamme?" schauen sich die Schülerinnen und Schüler eine Flamme genau an, erkennen und zeichnen ihren Aufbau. Durch Informationen aus einem Text können sie den Aufbau der Flamme mit Fachwörtern beschriften und die ablaufenden chemischen Reaktionen benennen. Vorkenntnisse Die Lernenden kennen einfache Trennverfahren. Sie wissen, dass bei chemischen Reaktionen neue Stoffe entstehen, die nicht durch einfache Trennverfahren in die Ausgangsstoffe umgewandelt werden können. Die Lernenden kennen die Voraussetzungen für eine Verbrennung. Außerdem werden Kenntnisse der Sicherheitsregeln im Chemieraum vorausgesetzt. Didaktische Analyse Die Kerzenflamme ist allen Lernenden bekannt. In dieser Unterrichtseinheit wird sie genau unter die Lupe genommen und es werden entstehende Fragen geklärt. Dabei wird gleichzeitig das Wissen über chemische Reaktionen aufgefrischt und auf die Nutzung von Wortgleichungen hingearbeitet. Methodische Analyse Die Zeichnung der Flamme geschieht in der Stammgruppe, damit sich die Lernenden gegenseitig unterstützen können. Damit sich alle Lernenden in ihrem Tempo mit dem Inhalt beschäftigen können, wird der Info-Text über die Flamme von allen Schülerinnen und Schülern einzeln bearbeitet. Der Text liegt in differenzierter Form vor um allen Lernenden das notwendige Textverständnis zu ermöglichen. In der Partnerarbeit können die Lernenden ihr Textverständnis abgleichen und anschließend mit mehr Sicherheit bei der Besprechung im Plenum mitarbeiten. Umgang mit Fachwissen Die Schülerinnen und Schüler können Phänomene und Vorgänge mit einfachen chemischen Konzepten beschreiben und erläutern. Erkenntnisgewinnung Die Schülerinnen und Schüler können Glut- oder Flammen-Erscheinungen nach vorgegebenen Kriterien beobachten und beschreiben. Kommunikation Die Schülerinnen und Schüler können altersgemäße Texte mit chemischen Inhalten sinnentnehmend lesen und sinnvoll zusammenfassen.

  • Chemie / Natur & Umwelt
  • Sekundarstufe I

Rap im Musikunterricht

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Aspekten von Rapmusik: Sie lernen die theoretischen Hintergründe dieser Musikrichtung sowie ausgewählte berühmte US-amerikanische Rapper kennen. Mithilfe der kostenlosen Sequencer-Software "Music Maker" von Magix erstellen die Lernenden selbst Raps. Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Einblick in theoretische Grundlagen von Rap, einen groben Überblick über aktuelle berühmte US-amerikanische Rapper und sie sammeln Erfahrungen beim eigenen Musizieren von Rapmusik. Sie üben sich in Bodypercussion, wiederholen grundlegende Notenwerte und Rhythmen, und erlernen beziehungsweise üben das Stück "Rapper's Delight". Abschließend erhalten die Lernenden einen Einblick in eine kostenlose Musik-Software, mit der sie eigenständig Beats komponieren und ihre eigenen Texte dazu singen können. Diese Unterrichtseinheit kann eigenständig oder als Sequenz zur Einheit "Die Entstehungsgeschichte des Hip-Hops" durchgeführt werden. Rap als Thema im Musikunterricht War Rap früher eine Musikrichtung, die vornehmlich von Jugendlichen konsumiert wurde, hat sich der schnelle Sprechgesang zu einem weltweit anerkannten Massenphänomen für Jung und Alt entwickelt, wenngleich es vermutlich immer noch Teenager sind, die diese Musik hauptsächlich hören. Selbst wenn jemand eine andere Musikpräferenz hat, so wird die Leistung, das schnelle deutliche Sprechen begnadeter Rapper, durchaus anerkannt und vielleicht sogar bewundert. Genau hier liegt eine der Herausforderungen beim Musizieren, da das Sprechtempo in der Regel viel schneller ist als im Alltag. Dabei soll das Gesprochene noch in einem bestimmten, stimmigen Rhythmus dargeboten werden. Eine weitere Hürde ist der Text an sich, da er einen gewissen Inhalt transportieren soll, ein Thema, welches der Rapper ausgiebig behandelt und sich dazu noch im Idealfall reimen sollte. Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben mit Rapmusik positive Erfahrungen gemacht, viele verspüren eher eine Abneigung gegen diese oft als aggressiv angesehene Musikrichtung. Diese Vorbehalte sollen auf vielfältige Weise abgebaut oder relativiert werden. Dies geschieht auf spielerische Arten, sowohl auf eine theoretische und dennoch humorvolle Art und durch zahlreiche praktische Übungen. Für diejenigen Lehrkräfte und Klassen, die gerne digital arbeiten, eröffnen sich zahlreiche multimediale Möglichkeiten. Dadurch, dass versucht wird, den Schülerinnen und Schülern Rapmusik auf unterschiedlichste Arten und einem Wechsel der Sozialformen nahe zu bringen, ist sowohl ein hohes Maß an Motivation und Schüleraktivität gewährleistet. Rapmusik nachahmen und selbst produzieren Das bekannte Stück "Rapper's Delight" der Gruppe Sugar Hill Gang wird in dieser Einheit auf verschiedene Arten nachgeahmt: singen zum Original, singen zum Playback, musizieren mit Instrumenten und Bodypercussion. Ebenfalls können die Schülerinnen und Schüler zum Rhythmus von "Rapper's Delight" eigene Text verfassen und musizieren. Darüber hinaus lernt die Klasse das kostenlose Sequenzer-Programm "Music Maker" von Magix in Grundzügen kennen. Durch die leichte Bedienoberfläche der Software ist es für jeden möglich, zu Hause am eigenen Rechner Playbacks zu erstellen und dann dazu zu rappen oder zu singen. Erste Schritte mit der Software werden auf Arbeitsblatt 05 erklärt. Ergänzende interaktive Übungen Vertiefend zu dieser Einheit stehen interaktive Übungen mit Quizfragen, Memory und Drag und Drop Übungen zur Verfügung, mit denen sich das Thema Rapmusik abrunden lässt. Die Rap-Übungen fokussieren US-amerikanische Rapper, Hits deutscher Rapmusiker sowie allgemeine Fragen zur Musikrichtung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reaktivieren und erweitern ihr bereits vorhandenes Vorwissen. verschaffen sich einen Überblick über Grundlagen der Rapmusik. kennen berühmte US-amerikanische Rapper und deren Musikstücke. musizieren gemeinsam das Stück "Rapper's Delight" der Sugar Hill Gang. texten und komponieren eigenständig Raps. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler installieren die kostenlose Software "Music Maker" auf ihrem PC/Laptop und erstellen/komponieren mit dem Programm eigenständig Beats und Rapstücke. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten respektvoll mit ihrem Partner oder Partnerin zusammen. hören den Rap-Interpretationen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler aufmerksam zu.

  • Musik
  • Sekundarstufe I

Erfolgreich bewerben mit individuellem Bewerbungsschreiben und Lebenslauf

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Erfolgreich bewerben mit individuellem Bewerbungsschreiben und Lebenslauf" zum Thema Berufsorientierung fokussiert den ersten Teil eines Bewerbungsverfahrens: Die Lernenden fertigen anwendungsorientiert ein individuelles Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf zu einer fiktiven Stellenanzeige an und lernen, wie sie ihre Stärken und die Anforderungen einer Stelle überzeugend verbinden. Sie ermitteln inhaltliche, formale und sprachliche Kriterien für eine gute Bewerbung. Diese Unterrichtseinheit bietet als erstes von zwei Modulen zum Rahmenthema Bewerbung schüleraktivierendes praxisnahes Material zur Auswertung von Stellenanzeigen sowie zur aussagekräftigen Formulierung eines individuellen Bewerbungsschreibens mit Lebenslauf. Im Mittelpunkt steht in diesem Bewerbungstraining eindeutig die Überzeugungskraft der schriftlichen Bewerbung im Sinne einer persönlichen Visitenkarte als erster Schritt in den Traumberuf, denn nur an ein erfolgreiches Bewerbungsschreiben mit ansprechendem Lebenslauf schließt sich ein Vorstellungsgespräch sowie ein Auswahlverfahren an. Das Unterrichtsmaterial regt die Lernenden dazu an, in kooperativen Arbeitsphasen inhaltliche, formale und sprachliche Kriterien für eine gute Bewerbung zu ermitteln. Sie analysieren dafür eine Stellenanzeige, nehmen die Perspektive eines Unternehmens ein und schlüpfen in die Rolle eines Jugendlichen in der Berufsvorbereitung. Dabei geht es sowohl um die Online-Bewerbung als auch um die Bewerbungsmappe, die per Post verschickt wird. Die Schülerinnen und Schüler erkennen mit diesem Material, welche Informationen für ein Unternehmen im Rahmen einer Bewerbung relevant sind wie sie ihre Stärken durch entsprechende Formulierungen geschickt mit den Anforderungen einer Stelle verbinden. Das Material eignet sich für den Unterricht in Deutsch oder Kommunikation der berufsbildenden Schulen ebenso wie in den Sekundarstufen. Für jedes Arbeitsblatt steht der Lehrkraft unterstützend eine Musterlösung als Erwartungshorizont zur Verfügung. Ergänzt wird die Einheit durch Bewerbung: im Vorstellungsgespräch überzeugen . Das Thema "Bewerbung: Lebenslauf und Anschreiben" im Unterricht Bei kaum einem Thema des Deutschunterrichts ist der Lebenswelt- und Praxisbezug größer als beim Unterrichtsgegenstand Bewerbung. Bereits in der Sekundarstufe I und vor allem in weiterführenden Berufsfachschulen sollen Jugendliche in die Lage versetzt werden, eine individuelle Bewerbung als optimale persönliche Visitenkarte zu gestalten und eine Arbeitgeberin oder einen Arbeitgeber von den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen. Dies ist nicht einfach und erfordert Übung, zumal die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Stellenanzeige und generelle formale Vorgaben unbedingt beachtet werden müssen. Somit lautet das vorrangige Lernziel bei der Behandlung der schriftlichen Bewerbung, individuelle Stärken mit den konkreten Anforderungen des Arbeitgebers inhaltlich überzeugend und sprachlich geschickt zu verbinden. Die Sachkompetenz der durchführenden Lehrkraft umfasst demnach sowohl die Kenntnis formaler Bewerbungskriterien als auch die Fähigkeit, situationsgerecht und zielgerichtet zu formulieren. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler sollten zumindest einen groben Überblick über gängige Ausbildungsberufe haben und im Idealfall die Schritte eines üblichen Bewerbungsverfahrens kennen. Vorteilhaft ist auch ein Bewusstsein für eigene Stärken, Schwächen und Berufsziele – möglicherweise durch ein Schulpraktikum. Fachlich wird für die Unterrichtseinheit die im Deutschunterricht gelernte Anfertigung eines geschäftlichen Schreibens vorausgesetzt. Didaktische Analyse Wie präsentiere ich mich bei einem Arbeitgeber als die ideale Kandidatin beziehungsweise der ideale Kandidat für eine ausgeschriebene Stelle mit maßgeschneiderten Anforderungen? Die grundsätzliche Antwort auf diese Leitfrage lautet: Meine schriftliche Bewerbung muss überzeugend wirken. Diese Unterrichtseinheit beginnt mit dem ersten Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel, indem die Schülerinnen und Schüler lernen, die Anforderungen einer Stellenanzeige strukturiert auszuwerten. Daraufhin beurteilen sie anhand von Fallbeispielen kriteriengeleitet die Bewerbungsunterlagen von zwei fiktiven Jugendlichen. Sie stellen dabei sowohl Stärken als auch Schwächen auf den Ebenen Inhalt, Form und Sprache fest. Anschließend erarbeiten sie auf der Grundlage eines konkreten Bewerberprofils eine authentische, individuelle, seriöse sowie auch sprachlich und formal korrekte schriftliche Bewerbung. Die dabei erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten nutzen die Schülerinnen und Schüler für eigene Bewerbungen. Methodische Analyse Zu Beginn der Unterrichtseinheit nehmen die Schülerinnen und Schüler die Perspektive eines Arbeitgebers ein und entwickeln aus dessen Sicht Kriterien für die Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Blickwinkel wird nach der strukturierten Auswertung einer Stellenanzeige beibehalten, indem sich die Lernenden in die Lage von Personalentscheidern versetzen, die zwei Bewerbungen zu beurteilen haben. Hierbei bietet sich eine arbeitsteilige Partnerarbeit an, sodass sich alle intensiv an dem Bewertungsprozess beteiligen können, bevor ein Austausch im Plenum stattfindet. Im weiteren Verlauf der Unterrichtsreihe diskutieren die Schülerinnen und Schüler zuerst in Kleingruppen und dann im Klassenverband über die Relevanz persönlicher Eigenschaften und Erfahrungen für eine Bewerbung. Die Erarbeitung eines Lebenslaufs und eines Anschreibens aus der Sicht eines fiktiven Jugendlichen erfolgt schrittweise in Einzelarbeit. Anschließend ermöglicht die gegenseitige Kontrolle der Bewerbungsschreiben im Team ein fundiertes Feedback nach verbindlichen Kriterien, bevor die Auswertung sowie die Ergebnissicherung im Plenum stattfinden. Fachkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler werten eine Stellenanzeige kriteriengeleitet aus. gestalten eine schriftliche Bewerbung inhaltlich überzeugend, formal korrekt und sprachlich angemessen. verbinden persönliche Fähigkeiten mit den Anforderungen des Arbeitgebers zu einem Bewerbungsschreiben mit individuellem Charakter. Medienkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler finden im Internet und in Zeitungen passende Stellenangebote. fertigen am Computer oder Tablet ein formgerechtes Bewerbungsschreiben mit Lebenslauf an. Sozialkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler nehmen im Rahmen von Simulationsaufgaben andere Perspektiven ein. übernehmen bei arbeitsteiliger Partnerarbeit Verantwortung für das Teamergebnis. vertreten Standpunkte und präsentieren Arbeitsergebnisse in Kleingruppen sowie im Plenum.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Jesus Christus: Herkunft und Geburt

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit geht es um Fragen der Herkunft Jesu Christi. Ausgehend von biblischen, neutestamentlichen Texten werden die Umstände der Geburt Jesu Christi und sein Wesen in einigen Schwerpunkten erarbeitet. Die Weihnachtserzählungen der Synoptiker Matthäus und Lukas enthalten verschiedene Schwerpunkte der Herkunft und Kindheit des Erlösers Jesus Christus. Der Evangelist Johannes bietet demgegenüber eine theologische Einführung in die Menschwerdung. Das Dogma von der Gottesmutterschaft Mariens zeigt, dass Jesus wahrer Gott ist. Mit dem Begriff Kindheitsevangelium wird konkret eine apokryphe Schrift bezeichnet, die Ende des 2. Jahrhunderts entstand. Während diese Schrift nicht zum Kanon des Neuen Testaments gehört, werden die Geburt und erste Tage Jesu nur in den kanonischen Evangelien nach Matthäus und Lukas erzählt. In diesen sogenannten Weihnachtsevangelien wird die Menschwerdung Gottes in vielerlei Hinsicht veranschaulicht. Die Vorrede des Johannesevangeliums, der sogenannte Johannes-Prolog, ist keine Weihnachtsgeschichte wie in den beiden synoptischen Evangelien nach Matthäus oder Lukas. Es ist vielmehr ein strophisch gegliederter Hymnus, der das Geheimnis der Menschwerdung Jesu Christi theologisch umschreibt. Der sprachlich und inhaltlich sehr anspruchsvolle Text kann im schulischen Zusammenhang nur in wenigen Schwerpunkten erfasst und dargestellt werden. Zum Ablauf der Unterrichtseinheit In der ersten Stunde vergleichen die Lernenden wesentliche Inhalte der beiden Weihnachtsevangelien mit dem Ergebnis, dass beide Erzählungen stark voneinander abweichen. Es sollte als Lernergebnis festgehalten werden, dass es bei den Unterschieden nicht um eine Verdrehung oder Fälschung von Tatsachen geht, sondern um eine verständliche Erklärung der Menschwerdung Gottes. Den Kern der zweiten Stunde bildet der Johannes-Prolog. Beim lauten Vorlesen werden sprachlicher Rhythmus und inhaltliche Wucht des Hymnus spürbar. Im geführten Lehrer-Schüler-Gespräch werden einige Phänomene der Textgestalt erläutert: die hymnische Form, erkennbar an der Gliederung in Versen. die redaktionellen Einschübe, die nicht in Versen formuliert sind (Verse 6-8, 15, 18). die Ähnlichkeit mit dem Schöpfungsbericht des Alten Testaments (Vers 1). die stringente Hinführung auf "Jesus Christus", das letzte Wort in Vers 17, der letzten Zeile des Hymnus. (Vers 18 ist lediglich eine Überleitung zum Folgenden.) den inhaltlichen Höhepunkt in Vers 14: "Und das Wort ist Fleisch geworden". Die formal-inhaltliche Erarbeitung des Hymnus kann bewusst in Einzel- oder Gruppenarbeit und mit den unterschiedlich differenzierten Arbeitsblättern geschehen. In der dritten Stunde widmen sich die Lernenden der Figur Maria. Selbstverständlich spielt Maria bei der Geburt Jesu eine entscheidende Rolle. In dieser Unterrichtseinheit geht es jedoch weniger um die Frau und Mutter, sondern um das Wesen des Kindes, das sie zur Welt gebracht hat: Das Jesuskind ist Gottes Sohn, mithin selbst Gott. Um dies zu bekräftigen, wird Maria seit frühester Zeit als Gottesmutter verehrt. Da diese Thematik nicht leicht begreiflich ist, wird sie auf zwei unterschiedlichen Anspruchsniveaus erarbeitet: Einmal mit einfacheren, haptisch und meditativ orientierten Methoden, und einmal mit anspruchsvolleren kognitiven, textorientierten Methoden. Die einfachere Version ist eher für Sekundarstufe I (5./6. Klasse) geeignet, die anspruchsvollere eher für Sekundarstufe II (9./10. Klasse). Mithilfe der Arbeitsblätter erschließen sich die Lernenden Aussagen über Maria, die einerseits ihre Gottesmutterschaft bekräftigen, andererseits jedoch unchristliche Irrlehren enthalten. Wenn am Ende der Stunde noch Zeit bleibt, kann gemeinsam mit der Klasse die Lauretanische Litanei gebetet werden. Litaneien gehören heute zu den unbekannteren Gebetsformen. Daher ist es nicht verkehrt, im Religionsunterricht dieses meditativ wirkende Gebet im Wechsel aus Vorbeter (Lehrkraft) und gemeinsamer Antwort der Schüler wirken zu lassen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den fachgerechten Umgang mit der Bibel, indem sie bestimmte Textstellen mithilfe der traditionellen Kapitel- und Versangaben auffinden und bearbeiten. erhalten einen Überblick über verschiedene Versionen der neutestamentlichen Weihnachtserzählungen und vertiefen ihr Verständnis dafür ansatzweise. vertiefen ihr Verständnis von Jesus Christus, wie es in den Weihnachtserzählungen seinen Ausdruck findet. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit der Bibel (online und offline). lernen ausgewählte Inhalte als Quellen für theologische Studien kennen. wiederholen und vertiefen verschiedene Arbeitsformen auf Arbeitsblättern (z.B. freie Textproduktion, Lückentext, Zuordnungsübung). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Gruppen zusammen, in denen sie sich mit Respekt und Verständnis begegnen sollen. erkennen ihre Eigenverantwortlichkeit, mit der sie sorgfältig erarbeitete Gruppenergebnisse teilen müssen. erhalten Einblick in bestimmte Aspekte des Glaubens der eigenen Glaubensgemeinschaft.

  • Religion / Ethik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
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