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Halloween in der Grundschule

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Halloween entdecken die Schülerinnen und Schüler mithilfe einer Kinder-Suchmaschine altersgerechte Internetseiten über Herkunft und Hintergründe des Festes. Das Internet bietet eine Fülle von Informationen und Hintergrundwissen zu dem Fest, das eigentlich erst in den letzten Jahren auch in Deutschland von immer mehr Menschen gefeiert wird. Klar, dass Halloween oftmals auch in der Schule als Thema aufgegriffen wird. Schließlich bieten sich eine Reihe von Möglichkeiten für den Unterricht. Gruselgeschichten werden gegenseitig vorgelesen. Das Thema Halloween in der Grundschule Ein Halloweenfest kann als Anlass dienen, Einkaufszettel zu schreiben, Mengen zu berechnen und Kosten zu verteilen. Im Englischen erweitern die Schüler ihren Wortschatz um einige thematische Begriffe. Abschließend erfolgt eine Präsentation der neu gelernten Wörter auf der Homepage. In dieser Unterrichtseinheit werden die folgenden Themengebiete berührt: Brauchtümer Fremde Länder und Kulturen Kelten Gruselgeschichten Halloweenparty Ablauf der Unterrichtseinheit Die Unterrichtseinheit "Halloween in der Grundschule" lässt sich in die folgenden sieben Sequenzen aufteilen: Erste Unterrichtssequenz Halloween Nach einer Einführung in die historischen Hintergründe von Halloween recherchieren die Schülerinnen und Schüler vertiefend im Internet. Zweite Unterrichtssequenz Halloween Die Kinder recherchieren mithilfe der Kindersuchmaschine fragFINN, wählen eine Geschichte aus und tragen sie im Plenum vor. Dritte und vierte Unterrichtssequenz Halloween Die Schülerinnen und Schüler lernen englische Volkabeln zum Themenfeld Halloween kennen. Zur Sicherung des Wortschatzes dienen Bildkartenspiele. Fünfte und sechste Unterrichtssequenz Halloween Die Schulkinder gestalten eine englischsprachige Internetseite und ein multiple choice Spiel zu Halloween. Siebente Unterrichtssequenz - Halloween-Party Zum Schluss wird gefeiert: Eine Halloween-Party bildet einen gelungenen Abschluss dieser Unterrichtseinheit. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sinnentnehmendes Lesen und Vorlesen mit Betonung. lernen Herkunft und Brauchtum des Festes Halloween kennen. lernen die englischen Wörter witch, broomstick cauldron, cat, wizard, wand, spellbook, owl, ghost, chain, eyes, mouth, skeleton, skull, bone, claws, dracula, cape, bat, teeth, pumpkin, sad, happy, angry, nasty, trick or treat. erstellen einen Einkaufszettel für eine Hallowen-Party. berechnen die benötigten Mengen an Zutaten für die Rezepte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben den Umgang mit einer Suchmaschine und Aufrufen von Internetseiten. üben das Fotografieren mit der Digitalkamera und das Scannen. erstellen eine einfache Internetseite mit Hyperlinks. Der Ursprung liegt in der keltischen Religion Halloween wird am 31. Oktober gefeiert. Am 1. November feierten die Kelten den Beginn des neuen Jahres. Sie glaubten, dass in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November die Geister der Toten ihren Weg aus den Gräbern zum Totengott Samhain suchen würden. Der Name des keltischen Festes lautete daher auch Samhainfest. Um den Toten den Weg zu weisen, zündeten die Kelten große Getreideopfer an. Die in Rüben geschnitzten Fratzen sollten die Geister davon abhalten, die Lebenden heimzusuchen. Heute sind die Kürbislaternen und die Kostümierung der Kinder als Geister, Gespenster und Hexen Überbleibsel. "Trick or treat!" Der Auspruch hat seinen Ursprung in den Dankesopfern, die die Toten besänftigen sollten. Ohne Gaben würden die Toten den Lebenden übel mitspielen. Die christliche Religion wandelte das noch lange nach der Missonierung beibehaltene Fest in Allerheiligen (am 1. November) um. Der Name Halloween leitet sich vom englischen Begriff "All hallow eve" ab, wie der Tag vor Allerheiligen hieß. Einführung Nach einer allgemeinen Vorphase mit der Aktivierung der Vorwissens der Kinder und einer Vermutungsfrage werden die Arbeitsblätter ausgeteilt und besprochen. Verschiedene Möglichkeiten der Informationsfindung werden aufgezeigt. Je nach Vorwissen der Kinder wird die Suche Kindersuchmaschinen erörtert. Dabei wird den Schülerinnen und Schülern auch das korrekte Aufrufen einer Adresse erklärt. Beide Suchmaschinen bringen die selben Ergebnisse. Haben die Kinder bisher noch keinen Kontakt mit dem Internet gehabt, genügt die Beschränkung auf einen Suchdienst. Recherche im Internet Gleich mit dem ersten angezeigten Link lassen sich die Fragen des ersten Arbeitsblattes beantworten. Bei der Beantwortung des zweiten Teiles müssen die Schülerinnen und Schüler die angegebene Internetseite korrekt aufrufen. Durch das anschließende Arbeitsblatt wird das erworbene Wissen sortiert, verbalisiert und reflektiert. Kinder, die schon vorher fertig sind, dürfen die Seiten weiter erkunden. Ein Sitzkreis, in dem die Kinder über das Fest erzählen und berichten was sie noch entdeckt haben, schließt die Stunde ab. Die Suchmaschine für Kinder "fragFINN" veranlasst die Schülerinnen und Schüler zum Erforschen der Seite. Damit das nicht in einer wilden "Klickerei" ausufert, werden in Arbeitsblatt 01 gezielte Aufträge gegeben. Jedes Kind soll sich eine Geschichte heraussuchen, die es dann im abschließenden Sitzkreis vortragen darf. Dazu muss für die Kinder die Möglichkeit zum Ausdrucken der Geschichte bestehen. Eventuell werden einige Schülerinnen und Schüler gleiche Geschichten aussuchen. Diese können sie dann abwechselnd vorlesen. Einige Geschichten eignen sich auch als kurze Theateraufführung. Hier kann auf das betonte Lesen eingegangen werden. Für die am Ende stehende Halloweenparty suchen sich die Kinder in Gruppen verschiedene Getränke, Gebäck oder Snacks heraus. Diese Auswahl wird ausgedruckt. Gemeinsam in der Gruppe wird eine Einkaufsliste unter der Berücksichtigung der jeweiligen Menge geschrieben (Umrechnung von vier Personen auf die Anzahl der Klasse). Die Zubereitung erfolgt daheim oder vor der Party in der Schule. What do you like to be at halloween? Die Einführung der Begriffe erfolgt am besten mit einer Handpuppe. Die der Autorin ist der englische Hund Mopsy. Mopsy ist sehr aufgeregt, da er einen Brief erhalten hat. Gemeinsam mit der Lehrerin Mrs. Jones öffnet er den Umschlag. Darin ist eine Einladung zu einer Halloweenparty. Nun muss sich Mopsy entscheiden als was er gehen möchte. Bildkarten "What do you like to be at halloween (american slang)? Do you like to be a ..." Zu diesen Fragen werden die Bildkarten präsentiert. Wenn alle Begriffe genannt sind, wiederholt Mopsy sie mehrmals, wobei die Kinder die entsprechenden Bildkarten zeigen dürfen. Anschließend fragt Mopsy die Kinder: "What do you like to be at halloween"? Nun braucht Mopsy entsprechende Untensilien zum Verkleiden: "I like to be a witch. I need a broomstick". Er nennt die verschiedenen Begriffe, spielt diese deutlich vor und die Kinder suchen (erraten) die richtigen Bildkarten (gemeinsames Sprechen der Wörter). Der Kürbis darf nicht fehlen Mopsy wählt zwischen einem traurigen, lustigen, bösen und gemeinem Kürbis aus. "Which pumkin do you like, Mopsy? An angry one, a happy one, a sad one ore a nasty one?" (Bild-Karten, Download siehe unten) Zur Sicherung des Wortschatzes dürfen die Kinder die Mimik der Kürbisse nachmachen. Die ersten Spiele erfordern nur einen passiven Wortschatz und stehen am Beginn. Die Schülerinnen und Schüler müssen also den gehörten englischen Wörtern die entsprechenden Bildkarten zuordnen. Im zweiten Teil der Spielvorschläge müssen die Lernenden die Begriffe bereits verbalisieren. Achtung: Alle Spielregeln werden selbstverständlich auf Englisch erklärt! Die Schülerinnen und Schüler sitzen in Fünfergruppen im Kreis. In der Kreismitte liegen die Bildkarten mit den verschiedenen Gegenständen zum Verkleiden. Die Hände sind hinter dem Rücken. Die Lehrkraft ruft eine Figur, zum Beispiel: "wizard". Nun versucht jedes Kind eine Bildkarte mit der passenden Verkleidung zu ergattern (wand, spell book, owl). Kindern, die eine falsche Karte nehmen, müssen ein eigenes Bekleidungsstück abgeben. Die Lehrkraft wiederholt die Begriffe. Das Kind, welches die Bildkarte ergattert hat, hält diese hoch. Abwandlung: Die Lehrkraft nennt einen Begriff direkt und die Schülerinnen und Schüler müssen diese Bildkarte finden. Alle Kinder sitzen im Kreis und erhalten Bildkarten. Zunächst kann am besten nur mit den Figuren-Bildkarten gespielt werden, um später einzelne Verkleidungsgegenstände hinzuzufügen oder eine nur mit den Verkleidungsgegenständen zu spielen. Jede Bildkarte muss mindestens dreimal vorkommen. Ein Kind bleibt übrig und steht in der Mitte. Die Lehrkraft ruft einen Begriff der Bildkarten, zum Beispiel: "witch". Alle mit der entsprechenden Bildkarte müssen nun schnell den Platz tauschen, während das Kind in der Mitte versucht, einen Platz zu ergattern. Ein neues Kind steht nun in der Mitte. Alle Kinder geben dann ihre Karte an den rechten Partner weiter. Beherrschen die Schülerinnen und Schüler den Wortschatz auch verbal, kann selbstverständlich auch das Kind in der Mitte den Begriff nennen. Jedes Kind erhält eine Bildkarte. Die Lehrkraft ruft zum Beispiel: "ghost" und alle Kinder mit passenden Bildkarten laufen zueinander. Entsprechend kann auch "broomstick" gerufen werden. Jedes Kind erhält eine Karte, die es nicht zeigen darf. Durch Fragen wie: "Are you a witch?" versuchen die passenden Paare zusammen zu kommen. Jede Gruppe erhält je vier Bildkarten mit einer Figur (kein Verkleidungsgegenstand). Die Karten werden vermischt und verteilt. Das jüngste Kind beginnt. Ziel ist es, vier gleiche Karten zu bekommen. Dazu wird gefragt: "Do you have a wizard?" Bei der Antwort " yes" bekommt das fragende Kind die Karte und darf weiter fragen, dann aber ein anderes Kind. Bei "no" darf nun die oder der Gefragte weiterspielen. Schwerere Variante des letzten Spiels: Hier werden alle Karten (jeweils nur eine von jeder Sorte) verteilt. Die Schülerinnen und Schüler versuchen, nun eine Figur und die vier passenden Verkleidungsgegenstände durch gezieltes Fragen zu erhalten. Gewinner ist, wer am schnellsten vier passende Karten hat. Die anderen Spielen bis zum Ende weiter. Zuordnung zum geschrieben Wort Können die Kinder den Wortschatz sicher verbalisieren, erfolgt die Zuordnung zum geschrieben Wort. Mopsy liest die Wortkarten vor und die Schülerinnen und Schüler suchen die Bildkarten. Anschließend wird alles wieder vermischt und die Kinder ordnen die Karten neu, wobei sie die Wörter verbalisieren müssen. Als weitere Sicherung kann ein Memory (Wortkarte, Bild) erstellt werden. Auch hier ist auf die Verbalisierung zu achten. Alle oben genannten Spiele können auch mit den Wortkarten gespielt werden. Achtung: Alle Spielregeln werden selbstverständlich auf Englisch erklärt! Mit dem Redaktionssystem digi.reporter können Kinder zusammen mit ihrer Lehrkraft auf einfache Art und Weise ansprechende multimediale Inhalte erstellen und im Internet veröffentlichen. Homepage-Gestaltung Die Schülerinnen und Schüler gestalten eine Internetseite mit einem selbst gewählten Teil der neuen Begriffe (selbstverständlich in Englisch). Die Begriffe werden in einer Tabelle angeordnet. Neben jedem Begriff wird das Bild eines Lautsprechers eingefügt. Jeder Begriff wird mit einer Seite verlinkt, die das Bild des entsprechenden Begriffes zeigt. Tondateien aufnehmen Eine zweite Gruppe spricht die Wörter sozusagen in den Computer. Mit einem Mikrofon und dem entsprechendem Programm (Windows Zubehör: Sprachrekorder) wird jedes Wort einzeln gesprochen und als Datei abgespeichert. Anschließend müssen die Dateien mit dem Lautsprechersymbol des entsprechenden Wortes verbunden (verlinkt) werden. Erstellung von Bildern Eine dritte Gruppe erstellt die Bilder. Dabei können die vorhanden Bildkarten eingescannt oder neue Bilder entwickelt werden. Es kann freihand oder mit Paint oder einem ähnlichen Malprogramm gearbeitet werden. Die Schülerinnen und Schüler können sich auch verkleiden und gegenseitig fotografieren. Die Gestaltung hängt ganz von der Zeit ab, die insgesamt aufgewändet werden soll. Zur Wortschatzsicherung erstellen die Schülerinnen und Schüler ein multiple choice Spiel zu den Figuren. Die Fragen könnten zum Beispiel lauten: "What do you need, to be a wizard?" "What doesn't match?" Entsprechend gestalten die Schülerinnen und Schüler die Seiten. Jede Gruppe übernimmt eine Frage, die von der Lehrkraft dann zu einer Hardcopy zusammenfügt wird oder eine extra zu diesem Zweck gegründete vierte Gruppe übernimmt die gesamte Aufgabe parallel zur Erstellung der multimedialen Inhalte. Zum Schluss wird gefeiert Viele Ideen und Tipps für so ein Fest sind im Laufe der vergangenen Stunden im Internet recherchiert worden. Ein Gang in die Bücherei oder das Mitbringen von Büchern aus dem heimischen Bücherschrank der Kinder kann weitere Anregungen bringen, beispielsweise zum Schminken und Verkleiden, zur Raumgestaltung oder zu passenden Rezepten. Einbeziehung der Eltern Wenn man das Wagnis eingehen will, alle Vorbereitungen inklusive Essen, Getränke und Dekoration in der Schule durchzuführen, sichert man sich am besten die Hilfe von vielen Eltern und plant einen ganzen Vormittag ein. Ansonsten werden alle Aufgaben delegiert und alles Notwendige zur angegeben Zeit mitgebracht. Die Schülerinnen und Schüler dürfen natürlich durch das Schulhaus wandern und mit "trick or treat" Süßigkeiten sammeln. Am besten man warnt die anderen Kolleginnen und Kollegen entsprechend vor. Malen und Herstellen von Masken Schreiben von Einladungskarten (deutsch oder englisch)

  • Technik / Sache & Technik / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Geographie / Jahreszeiten / Geschichte / Früher & Heute
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

In Zeiten von Corona: Halloween im Fach- und fächerübergreifenden…

Fachartikel
1,99 €

Dieser Artikel widmet sich dem Thema Halloween im fächerverbindenden und im Fach-Unterricht von Grundschule und Sekundarstufe I und II. Sie finden hier Impulse und Ideen für handlungsorientierte Unterrichtseinheiten, in denen Ihre Schülerinnen und Schüler mit Spaß und ohne Ansteckungsrisiko aktiv werden. Im Corona-Jahr 2020 müssen Kinder und Jugendliche auf vieles verzichten, was Spaß macht. Aber nicht auf Halloween, wie die folgenden "virensicheren" Ideen für den fächerübergreifenden und den Fachunterricht beweisen. Wo kommt Halloween eigentlich her? Zum Einstieg in eine Halloween-Projektwoche könnten Sie dazu eine kleine Blitzumfrage starten. Die meisten Schülerinnen und Schüler werden den Ursprung des Festes wahrscheinlich in den USA verorten. Doch das stimmt nicht: Halloween geht auf das christliche Brauchtum in Irland und in anderen katholischen Regionen der britischen Inseln zurück. Erst durch irische Einwanderer wurde Halloween im 19. Jahrhundert auch in den USA und Kanada heimisch. Die Geschichte von Halloween entdecken Die Geschichte des bei Schülerinnen und Schülern beliebten Herbstfestes bietet Ansatzpunkte für ein breites Spektrum von Unterrichtsthemen und -aktivitäten in den verschiedenen Fächern: In Informatik oder/und Deutsch recherchieren Grundschülerinnen und Grundschüler die Historie zunächst mit kindgerechten Suchmaschinen wie fragFINN. Mögliche Leitfragen für die Recherche finden Sie in der Unterrichtseinheit "Woher kommt eigentlich Halloween?" . Die Ergebnisse könnten im Plenum vorgetragen oder auch optisch aufbereitet werden, zum Beispiel im Kunstunterricht als große Collage mit ausgeschnittenen Texten und selbst gemalten Bildern. In Mathematik könnten die Kinder die Entstehung und Verbreitung von Halloween auf einem Zeitstrahl darstellen: von den Kelten in England vor 2000 Jahren über den im 8. Jahrhundert eingeführten christlichen Feiertag Allerheiligen (ab dem Spätmittelalter "All Hollows Day" genannt), der am 1. November an die christlichen Märtyrer erinnerte, bis zum heutigen Halloween am 31. Oktober. Auch in der Sekundarstufe informieren sich die Jugendlichen über die Geschichte (und andere, selbstgewählte Aspekte) im Netz, was – nicht nur in Distanzunterrichtsphasen – auch eigenständig von zu Hause aus erledigt werden kann. Mithilfe von Präsentationssoftware wie beispielsweise PowerPoint oder Pecha Kucha stellen die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse dann im Fach Informatik (Schwerpunkt digitale Präsentationstools), in Deutsch (Schwerpunkt Referate halten) oder in der Klassen-Videokonferenz vor. Ausgangspunkt Erfahrungswelt der Kinder Halloween hat viele Facetten und bietet Stoff für vielfältige Projekte in den Klassen eins bis vier. In der Einstiegsphase starten Sie am besten mit einem kurzen Unterrichtsgespräch, etwa über hierzulande übliche Halloween-Rituale und -Bräuche. Mögliche Fragen: Was unternimmst du mit deinen Freundinnen und Freunden und deiner Familie am 31. Oktober? Was findest du an diesem Tag besonders gruselig? Die Schülerinnen und Schüler werden eine Menge zu erzählen haben: Wie sie sich verkleiden und schminken, wie sie die Räumlichkeiten bei einer Halloween-Party dekorieren, mit welchen gruseligen Aktionen sie andere erschrecken oder auch, wie sie Süßes einsammeln und Saures androhen. Durch diese Erlebnissammlung können Sie zu nahezu jedem Unterrichtsthema überleiten, von AHA-Regeln an Halloween bis zum selbstgebastelten Zombie-Kostüm, wie das folgende Beispiel zeigt. Mathe üben und kreativ Hygieneregeln vertiefen Wie viele Süßigkeiten hast du mit deinen Freundinnen und Freunden im letzten Jahr "erbeutet"? Diese Frage führt die Kinder von Trick & Treat zum Thema Mengen einschätzen und Division üben. Nach einem kurzen Erfahrungsaustausch finden sich die Schülerinnen und Schüler in unterschiedlich großen Gruppen zusammen: Jede Gruppe bekommt ein Säckchen mit Pfennigbonbons, Gummibärchen oder Ähnlichem, die die Kinder untereinander gerecht aufteilen. Erst "ungefähr" (jede und jeder zum Beispiel eine Hand voll), dann exakt. Verbinden lässt sich diese Übung mit einer kurzen Wiederholung der Hygieneregeln: Worauf müssen wir achten, wenn wir jetzt gleich die Süßigkeiten verteilen? Auch über Alternativen zum gewohnten Einsammeln von Süßigkeiten in der Nachbarschaft könnte gesprochen werden: Den Aktionsradius auf die eigene Familie beschränken, bei größeren Mietshäusern unten vor der Tür bleiben, auf Gedichte und Lieder verzichten, und so weiter. In Kunst gestalten die Kinder ein Transparent mit dem Text "Süßes oder Saures!" oder basteln sich gruselige Gesichtsmasken, die auch gleich als Mund-Nasen-Schutz dienen: Das können bemalte Papiertüten oder Masken aus Pappe sein, die nur an den Augen und unten offen sind, oder auch einfache selbst gebastelte und bemalte Alltagsmasken – für all das gibt es zahllose Tutorials im Netz. Debattieren und argumentieren in der Sekundarstufe Wofür hast du an Halloween im letzten Jahr Geld ausgegeben? Wie viel hast du ungefähr insgesamt "investiert"? Mit diesen Fragen könnten Sie in der Sekundarstufe eine Unterrichtseinheit zum Thema Kommerz und Konsum in diversen Fächern oder fächerverbindenden Projekten einleiten, zum Beispiel in Religion/Ethik, Wirtschaft und Recht, Bildung für nachhaltige Entwicklung oder Sozialkunde . Wenn Sie das erhöhte Infektionsrisiko durch Halloween-Partys 2020 thematisieren möchten, gelangen Sie mit der Frage "Was ist für dich am kommenden 31. Oktober anders als in den Vorjahren?" zum Punkt. Beide Themen eignen sich für eine anschließende Podiumsdiskussion. Die Jugendlichen bereiten zunächst ein kurzes Statement vor und vertreten ihren Standpunkt dann bei der anschließenden Debatte. Möglich wäre auch die Vergabe von festen Rollen: Die Leitung eines Supermarktes, Dr. Drosten, genervte Jugendliche, die endlich wieder feiern möchten wie vor Corona, Vertreterinnen und Vertreter der Risikogruppen, die oder der Infektionsschutzbeauftragte des örtlichen Gesundheitsamtes, eine Corona-Leugnerin oder ein Corona-Leugner, und so weiter. Wird bei der Debatte besonders auf wertschätzende Kommunikation und gerechte Verteilung der Redeanteile (Sanduhr!) geachtet, ist das eine sinnvolle Übung im Rahmen der Demokratieerziehung. Im Deutschunterricht könnte der Fokus auch auf der Sammlung und Formulierung stichhaltiger Argumente liegen, was den Schülerinnen und Schüler bei ihrer nächsten Erörterung sicherlich zugutekommen wird. Für welchen Vorschlag auch immer Sie sich entscheiden – viel Freude beim Ausprobieren der Unterrichtsideen und bleiben Sie gesund!

  • Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe II, Sekundarstufe I
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