Technische Ausstattung

Mit Zubehörwagen, fertigen Montierungen, Strom- und EDV-Anschlüssen sind die Inseln schnell einsatzfertig. Das Hauptteleskop ermöglicht auch anspruchsvolle Projekte.

Das Hauptteleskop

Im Sternwartengebäude befindet sich unter anderem ein Beobachtungsraum mit einem großen Teleskop auf einer schweren Zeiss-Montierung. Diese kam ehemals an der Sternwarte der Universität Bochum zum Einsatz und bietet nun - in komplett überarbeiteter Form - eine ideale Möglichkeit, in unserem Schülerlabor auch anspruchsvolle Einzelprojekte zu verwirklichen ("Jugend forscht", Röntgen-Physikpreis, Facharbeiten, Projektarbeiten, Praktikumsexperimente). Abb. 1 zeigt das 12,5 Zoll-Newton-Cassegrain-Teleskop neben dem 110 Millimeter-Achromat-Refraktor. Das Dach über dem Beobachtungsraum kann man über eine Schienenkonstruktion einfach abschieben und sofort mit der Beobachtung beginnen.

Die Beobachtungsinseln

Schnell startklar

In einem zweiten Raum des Sternwartengebäudes werden vor allem die sechs Zubehörwagen (Abb. 2) für die Beobachtungsinseln gelagert. Aber auch als Steuerraum für das Hauptteleskop und als gemütlicher und warmer Aufenthaltsraum ist er unverzichtbar. Zu Beginn eines Beobachtungsabends schieben die Schülerinnen und Schüler die Zubehörwagen zu den einzelnen Inseln (Abb. 3), entfernen die Wetterhauben und setzen die Teleskope per Adapterschiene auf die bereits vormontierten und fertig eingerichteten Montierungen. Strom- und EDV-Anschlüsse sind vorhanden und sofort benutzbar. So kann nach sehr kurzer Zeit mit den praktischen Beobachtungen begonnen werden. Dabei kommen 11-Zoll-SC-Spiegelteleskope (Edge HD 1100 von Celestron) sowie Pentax Refraktoren zum Einsatz (Brennweite 500 Millimeter, freie Öffnung 75 Millimeter). Auf dem rechten Bild (Abb. 3) sieht man den Pentax-Refraktor huckepack auf dem Celestron-SC-Teleskop.

EDV-Raum

Die Beobachtungsplätze sind EDV-vernetzt, sodass das jeweilige Teleskop auch von einem extra für die Sternwarte eingerichteten Computerraum aus ferngesteuert werden kann. Von den in Abb. 4 zu sehenden Computer-Arbeitsplätzen aus können die Schülerinnen und Schüler das Hauptteleskop steuern. Ein Stockwerk tiefer befindet sich ein weiterer Computerraum mit sechs Arbeitsplätzen für die Fernsteuerung der Inselteleskope.

 

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Michael Winkhaus

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