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Was ist eigentlich E-Schrott? Über Entsorgung, Recycling und Wiederverwendung

Dossier

E-Schrott: zu wertvoll für die Tonne Die Vermittlung von Wissen über Müllvermeidung, Abfalltrennung und Recycling ist von großer Bedeutung für eine nachhaltige Zukunft und spielt in der Umweltbildung schon früh eine große Rolle. Anschauungsmaterial ist mit Restmüll, Bio- und Plastikmüll, Glas- oder Papierabfällen in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler reichlich vorhanden. Doch Abfall ist nicht gleich Abfall: Elektro(nik)abfälle zum Beispiel fallen im Alltag nicht so regelmäßig an wie der übliche Hausmüll. Sie sind wegen ihrer besonderen Inhaltsstoffe auch kein Fall für die bereits Kindern bekannten Tonnen. Um im Elektroschrott enthaltene Wertstoffe wiederverwerten zu können und die Freisetzung von Schadstoffen durch unsachgemäße Entsorgung zu vermeiden, ist das Wissen um den richtigen Umgang mit alten elektronischen Spielgeräten und ausgedienten Gebrauchsgegenständen wie Handys und Co. jedoch genauso wichtig wie die Behandlung von täglich anfallendem Hausmüll. Dazu gilt es, unsichtbare Entsorgungs- und Wiederverarbeitungswege für Kinder sichtbar zu machen . Dabei ist es besonders wichtig, dass Abfallvermeidung immer Vorrang hat. Reparieren, verschenken oder länger nutzen statt wegwerfen sollte das Motto sein. Elektronikgeräte bieten hierfür gute Beispiele, um das Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen. Flexibel einsetzbare Unterrichtsmaterialien für Klasse 3 bis 6 Die Unterrichtsmaterialien aus diesem Dossier tragen dazu bei, Kinder für einen achtsamen Umgang mit Abfallentsorgung und Abfallvermeidung zu sensibilisieren und ihr Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Die Ideen lassen sich flexibel innerhalb und außerhalb des Fachunterrichts einsetzen – mit Doppelstunden im themenbezogenen Sachunterricht wie auch fächerübergreifend: zum Beispiel kombinierbar mit Lerninhalten der Fächer Deutsch und Kunst. Viele Arbeitsaufträge eignen sich auch für kleinere oder umfangreichere Projekte, AGs oder die Nachmittagsbetreuung. Mit spannend verpackten Erklärungen, Einbettung in „Hausmüll-Themen“, Fantasie und altersgerechten „Das kenne ich“- oder „Das will ich auch machen“-Effekten können die Kinder Unerwartetes entdecken. Das weckt das Interesse, mehr über Abfälle zu erfahren, die meist mit wenig reizvollen Attributen wie „alt, kaputt und stinkt“ assoziiert werden. Die Behandlung des Themas Elektroabfälle bietet auch vor dem Hintergrund, dass der Gebrauch von Elektro(nik)geräten bei Kindern und Jugendlichen erfahrungsgemäß (mit)wächst, zeitnah eine wichtige Grundlage für einen sachgemäßen und umweltschonenden Umgang mit den Produkten. Viel Freude beim Erkunden der Welt des Abfalls und E-Schrotts!

  • Fächerübergreifend
  • Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit

Mülltrennung verstehen – Recycling erleben

Dossier

Mülltrennung verstehen – Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft übernehmen Mülltrennung ist ein zentraler Baustein nachhaltigen Handelns und ein entscheidender Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Die Initiative Mülltrennung wirkt! zeigt, wie wichtig richtige Verpackungstrennung ist, um Wertstoffe im Kreislauf zu halten und Umweltbelastungen zu reduzieren. Ziel ist es, das Bewusstsein für Stoffkreisläufe zu stärken und zu verdeutlichen, dass jede und jeder Einzelne durch bewusstes Handeln einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann. Damit Recycling gelingt, müssen die grundlegenden Regeln der Mülltrennung bekannt sein und konsequent eingehalten werden. Gerade deshalb eignet sich das Thema Mülltrennung ideal, um zentrale Inhalte wie Nachhaltigkeit, Verantwortung und gesellschaftliche Regeln im Unterricht aufzugreifen. Schulen übernehmen hier eine Schlüsselrolle: Sie zeigen, wie Mülltrennung in Stoffkreisläufe eingebunden ist und welche Verantwortung jede und jeder Einzelne trägt. Mülltrennung wird so nicht nur als ökologische Maßnahme, sondern auch als Ausdruck von Verantwortung und Gemeinsinn erlebbar. Unterrichtsmaterialien zu "Mülltrennung wirkt!" Das Themendossier bietet drei Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe I , die das Thema Mülltrennung aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und fachspezifische Schwerpunkte setzen. Die Unterrichtseinheiten greifen ökologische, gesellschaftliche und ethische Fragestellungen auf und zeigen, wie individuelle Entscheidungen in ein größeres Ganzes eingebettet sind. Ergänzt werden die Materialien durch interaktive Übungen, die Schülerinnen und Schüler auf verschiedenen Niveaus ansprechen. So lernen sie nicht nur, wie Mülltrennung funktioniert, sondern reflektieren auch deren Bedeutung für Umwelt, Klima und Gesellschaft. Ergänzende Materialien für die Grundschule Für die Grundschule bietet die Initiative die beliebten "TRENN-BÄR"-Materialien an, die altersgerechte Zugänge zur Mülltrennung schaffen. Spielerisch lernen Kinder die Grundlagen der Abfalltrennung kennen und entwickeln früh ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln. Das TRENN-BÄR-Magazin ergänzt dieses Angebot mit einer interaktiven Publikation und einer bunten Mischung aus Comics, Rätseln und Experimenten. Jede Seite ist darauf ausgelegt, die Neugier der Kinder zu wecken und Wissen spielerisch zu vermitteln. In Kombination mit den Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe I entsteht so ein umfassendes Bildungsangebot , das den gesamten Bildungsweg zur Mülltrennung und Nachhaltigkeit begleitet. Lizenz und Nutzung Die Materialien stehen unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 (Namensnennung – nicht kommerziell – keine Bearbeitung), was bedeutet, dass sie nicht verändert weitergegeben werden dürfen.

  • Fächerübergreifend
  • Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit

Regeln und Normen

Unterrichtseinheit / Interaktives

In dieser Unterrichtseinheit erfahren die Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klasse auf zum Teil spielerische Art und Weise, dass Regeln und Normen dazu dienen, unser aller Lebensraum zu erhalten. Außerdem lernen sie, wie sie selbst ihren Teil dazu beitragen können, da Abfallentsorgung und Mülltrennung in vielerlei Hinsicht nützlich sind: Es werden Ressourcen gespart und recycelt; die Stadt oder Gemeinde bleibt lebenswert und sauber. Die Unterrichtseinheit kombiniert Wissen, spielerische Umsetzung und Eigeninitiative zum Thema Abfall. Der Schwerpunkt der Einheit liegt auf der korrekten Mülltrennung und den Vorteilen, die dadurch für alle entstehen. Die Lernenden sollen zudem erkennen, wie Mülltrennung konkret umgesetzt wird, wo es gegebenenfalls noch Lücken im System gibt und wie sie diese durch ihren Einsatz füllen können. Das Ziel ist es, Abfall als wertvollen Rohstoff zu begreifen und Mülltrennung als Gewinn für Natur, Umwelt und Gesellschaft zu verstehen. Den Lernenden wird zudem aufgezeigt, wie sie selbst die Initiative ergreifen und mitmachen können. Durch die aktive Einbindung der Schülerinnen und Schüler werden nicht nur fachliche Kompetenzen erworben, sondern auch deren Eigeninitiative und Motivation gefördert. Zudem kann erkannt werden, dass zwar jede Person einen Beitrag allein leisten kann, aber die Gemeinschaft den großen Unterschied macht. Wenn zum Beispiel in der Schulgemeinschaft auf Initiative der Lernenden mehr oder korrekte Abfallentsorgung möglich wird, ist der Lerneffekt vermutlich deutlich größer. Korrekte Abfallentsorgung und Mülltrennung sind Themen, die nicht nur umwelt- und naturpolitisch relevant sind, sondern gesamtgesellschaftlich. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, während die Lernenden mit den Themen der Einheit einen unmittelbaren Bezug zu ihrer Lebenswelt erfahren. Das vermittelnde Wissen wird kontinuierlich ergänzt und ausgebaut. Dies erfolgt durch unterschiedliche Methoden: Recherche, Umgang mit Darstellungstexten sowie webbasierten und analogen Primärtexten. Hierbei werden auch grundlegende Formen des Miteinanders in einer demokratischen Gesellschaft im Hinblick auf Regeln und Normen erläutert und erkannt. Die Schülerinnen und Schüler können das erlernte bzw. ergänzte Wissen durch Eigeninitiative zudem direkt anwenden. Die interaktiven Übungen fragen das Wissen spielerisch ab und fördern den Umgang mit digitalen Instrumenten. Durch den regionalen wie lokalen Bezug wird den Schülerinnen und Schülern deutlich, wie wichtig ihre eigene Mitwirkung im Bereich Mülltrennung ist. Vorbereitungen seitens der Lehrkraft sind lediglich im Hinblick auf die praktische Umsetzung der Unterrichtseinheit nötig: Ein Internetzugang sowie digitale Endgeräte sollten bereitstehen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen das Konzept der Abfallwirtschaft und deren Nutzen kennen. lernen neue Fachbegriffe und deren Definitionen. verstehen die Grundlagen der Mülltrennung vor dem Hintergrund der lokalen und regionalen Auswirkungen im Hinblick auf umwelt-, natur- und gesellschaftspolitische Aspekte. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler identifizieren relevante Quellen. arbeiten mit Primärquellen und analysieren diese. fassen Informationen zusammen, organisieren sie und bewahren sie strukturiert auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler geben Sach- und Werturteile ab. arbeiten in Gruppen. setzen sich mit dem eigenen Handeln auseinander und erkennen ihren persönlichen. 1. Abfall und Entsorgung . (o. D.). Landeshauptstadt Mainz. https://mainz.de/leben-und-arbeit/umwelt/abfall.php 2. Mainz, K. M. U. S. (o. D.). Abfallkalender :: Entsorgung und Sauberkeit: Wir sind für Sie da! https://mz.kaw-mainz-bingen.de/wir-kommen-zu-ihnen/abfallkalender 3. Mülltrennung wirkt! (o. D.). Mülltrennung Wirkt! Eine Initiative der Dualen Systeme. https://muelltrennung-wirkt.de/ 4. Zygomatic. (o. D.). Kostenlose Seite zum online Generieren von Wortwolken und zum Erzeugen von Linkwolken . wortwolken.com. https://wortwolken.com/ 5. Ist Mülltrennung sinnvoll? | Mülltrennung wirkt! (o. D.). https://muelltrennung-wirkt.de/de/muelltrennung/fragen-und-antworten/ist-muelltrennung-sinnvoll 6. Richtige Mülltrennung: Listen & Tabellen | Mülltrennung wirkt! (o. D.). https://muelltrennung-wirkt.de/de/trenntabellen-listen 7-. fliphtml5.com. (2025, 30. Juni). Newspaper Templates with Online Newspaper Maker . https://fliphtml5.com/de/templates/newspaper 8. canva.com

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Umweltschutz in der Grundschule: Mülltrennung, Recycling und Upcycling

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Umweltschutz in der Grundschule: Mülltrennung, Recycling und Upcycling" lernen Schülerinnen und Schüler, warum ein bewusster Umgang mit Abfall wichtig für Umwelt, Klima und Ressourcen ist. Durch handlungs- und produktionsorientierte Aufgaben entdecken sie, wie Müll richtig getrennt, recycelt und durch Upcycling sinnvoll weiterverwendet werden kann – und wie sie selbst im Alltag zum Umweltschutz und zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können. Jeden Tag entsteht Müll: die Verpackung vom Müsli, Kartoffelschalen aus der Küche oder eine leere Saftflasche. Für Kinder ist oft nicht sofort erkennbar, welche Auswirkungen diese Abfälle auf Umwelt, Klima und Ressourcen haben. Diese Unterrichtseinheit zum Thema Mülltrennung, Recycling und Nachhaltigkeit sensibilisiert Schülerinnen und Schüler dafür, wie wichtig ein bewusster Umgang mit Abfall im Alltag ist. Das Unterrichtsmaterial zum Umweltschutz in der Grundschule zeigt, warum große Mengen an Verpackungsmüll ein Problem für Umwelt und Klima darstellen und weshalb Mülltrennung und Recycling eine zentrale Rolle für nachhaltiges Handeln spielen. Ziel ist es, bei den Lernenden ein grundlegendes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Abfälle entstehen, wie sie richtig entsorgt werden und wie jede und jeder Einzelne zur Reduzierung von Müll beitragen kann. Verschiedene Ausschnitte aus der " Sendung mit der Maus" vermitteln anschaulich die Grundlagen von Recycling, Müllvermeidung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz . Ergänzende Arbeitsblätter vertiefen die Inhalte und unterstützen die Schülerinnen und Schüler dabei, die Zusammenhänge zwischen Konsum, Abfall und Umweltbelastung besser zu verstehen. Im Anschluss arbeiten die Lernenden handlungs- und produktionsorientiert : Sie entdecken, wie scheinbar nutzloser Abfall durch Upcycling in neue Produkte verwandelt werden kann. Dabei erfahren sie praxisnah, wie kreative Ideen dazu beitragen können, Ressourcen zu schonen und Müll zu vermeiden. Abschließend festigen interaktive Übungen das Gelernte. Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihr eigenes Verhalten im Umgang mit Abfall und entwickeln Ideen, wie sie im Alltag zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz beitragen können Das Thema "Umweltschutz durch Mülltrennung und Müllvermeidung" im Unterricht Müll gehört zum Alltag von Kindern: Verpackungen, Essensreste oder Plastikflaschen fallen täglich an. Gerade vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ressourcenverbrauch und wachsendem Verpackungsmüll ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler bereits in der Grundschule lernen, wie sie verantwortungsvoll mit Abfällen umgehen können. Die Unterrichtseinheit vermittelt grundlegende Kenntnisse zu Mülltrennung, Recycling, Müllvermeidung und Nachhaltigkeit . Dabei stehen zentrale Fragen im Mittelpunkt, die das Ausmaß des Problems verdeutlichen: Wie viel Müll produziert ein Mensch in Deutschland pro Jahr? Wie lange braucht Plastik, um sich in der Umwelt zu zersetzen? Welche Folgen hat Müll für Tiere, Meere und Ökosysteme? Durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass Abfall nicht nur ein lokales Problem ist , sondern globale Auswirkungen auf Umwelt, Klima und Artenvielfalt hat. Gleichzeitig wird deutlich, dass nachhaltiges Handeln bereits im Alltag beginnen kann. Didaktisch-methodische Analyse Der Einstieg in die Unterrichtseinheit erfolgt über mehrere kurze Videos der " Sendung mit der Maus" , die anschaulich erklären, wie Müll entsteht, wie Müll recycelt wird und was mit Abfällen auf Mülldeponien passiert. Die Inhalte werden anschließend durch Arbeitsblätter zum Thema Mülltrennung und Umweltschutz vertieft. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei aktiv mit verschiedenen Aspekten auseinander, zum Beispiel mit der Menge an Abfällen oder der Bedeutung von Recycling für den Klimaschutz. Ein gemeinsames Plakat zum Thema Müllvermeidung und Umweltschutz fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und ermöglicht es den Lernenden, ihr Wissen mit der Klasse zu teilen. Ein besonderer methodischer Zugang besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler zunächst Schätzungen zu Müllmengen und Umweltfolgen abgeben. Dadurch wird sichtbar, wie groß das Problem tatsächlich ist und welche Rolle Konsum und Verpackungen im Alltag spielen. Diese Erkenntnisse führen zu der zentralen Frage, welchen persönlichen Beitrag jeder Mensch zum Umweltschutz leisten kann . Im praktischen Teil der Unterrichtseinheit entdecken die Lernenden das Prinzip des Upcyclings . Sie stellen aus scheinbar nutzlosen Materialien neue Gegenstände her, zum Beispiel einen Stiftehalter oder ein Sparschwein. Auf diese Weise erfahren sie handlungsorientiert, dass Abfall nicht immer weggeworfen werden muss, sondern kreativ weiterverwendet werden kann. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler schätzen, wie viel Müll wir produzieren. lernen, wie Müll vermieden werden kann. setzen sich mit Recycling auseinander. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen Videos im Internet wesentliche Informationen. recherchieren gezielt im Internet. lösen interaktive Übungen zum Thema. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren konstruktiv im Plenum. arbeiten konzentriert und zielorientiert in der Gruppe. erstellen für andere Plakate und vermitteln ihnen wichtige Informationen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Sauberer Schulhof, saubere Umwelt – das Thema Umweltschutz im Unterricht

Unterrichtseinheit
14,99 €

Die Unterrichtseinheit "Sauberer Schulhof, saubere Umwelt" ist eine Einführung in das Thema Umweltverschmutzung, die in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ansetzt. Ausgehend vom eigenen Spielplatz oder Schulhof werden sie für die Probleme, die Müll und Abfall verursachen, sensibilisiert und stellen Handlungsregeln für den Alltag auf. Diese Unterrichtseinheit zum Thema zeigt Schülerinnen und Schülern, dass Umweltschutz im Alltag beginnt – zum Beispiel auf dem Schulhof, auf dem Spielplatz oder direkt vor der eigenen Haustür. Ausgangspunkt der Materialien ist die unmittelbare Lebenswelt der Lernenden. Mithilfe verschiedener Arbeitsblätter zum Thema Müll, Umweltverschmutzung und Verantwortung setzen sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit der Frage auseinander, wie sie ihre Umgebung sauber halten können. Ziel ist es, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass jede und jeder Einzelne durch verantwortungsvolles Verhalten einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten kann. Die fächerübergreifende Unterrichtseinheit verbindet Inhalte aus Sachunterricht, Sprachförderung sowie Wortschatz- und Rechtschreibübungen . Unterschiedliche Aufgabentypen ermöglichen vielfältige Zugänge zum Thema und berücksichtigen verschiedene Interessen der Lernenden. Alle Aufgaben knüpfen an Alltagserfahrungen, Beobachtungen und Wünsche der Schülerinnen und Schüler an. Die Arbeitsblätter können entweder in einer festen Reihenfolge im Unterricht bearbeitet oder flexibel als Stationenarbeit eingesetzt werden. Ein besonderer Bestandteil der Unterrichtseinheit ist eine praxisnahe Beobachtungsaufgabe : Über einen Zeitraum von zwei Wochen dokumentieren die Schülerinnen und Schüler die Sauberkeit eines Spielplatzes in ihrer Nachbarschaft. Anschließend werden die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet und mit den Erkenntnissen aus den Arbeitsaufträgen verglichen. Auf dieser Grundlage entwickeln die Lernenden konkrete Handlungsmöglichkeiten für einen verantwortungsvollen Umgang mit Müll im Alltag . Ergänzend zu dieser Unterrichtseinheit bietet es sich an, das Thema "Mülltrennung" anhand interaktiver Übungen zu bearbeiten. Auch die Unterrichtseinheit "Umweltschutz in der Grundschule: Mülltrennung, Recycling und Upcycling" eignet sich als weiterführendes Material und ergänzt die Unterrichtseinheit " Sauberer Schulhof, saubere Umwelt" ideal. Das Thema "Umweltverschmutzung durch Müll und Abfall" im Unterricht Umweltverschmutzung durch Müll und Abfall gehört zu den zentralen Umweltproblemen des 21. Jahrhunderts. Bilder von Plastik in den Ozeanen, verschmutzten Landschaften oder Tieren, die sich in Müll verfangen, prägen regelmäßig die mediale Berichterstattung. Gleichzeitig wirken viele dieser Beispiele für Kinder im Grundschulalter räumlich und emotional weit entfernt. Die globale Dimension von Umweltverschmutzung ist für Schülerinnen und Schüler daher oft schwer nachvollziehbar. Um das Thema Umweltschutz und Müllvermeidung in der Grundschule verständlich und erfahrbar zu machen, setzt die Unterrichtseinheit " Sauberer Schulhof, saubere Umwelt" bewusst bei der unmittelbaren Lebenswelt der Lernenden an. Statt globale Umweltprobleme abstrakt zu behandeln, richtet sich der Blick auf Orte, die Schülerinnen und Schüler täglich erleben: den Schulhof, den Spielplatz oder die eigene Nachbarschaft . Durch diese lebensweltorientierte Perspektive wird deutlich, dass Umweltschutz im Alltag beginnt und bereits kleine Handlungen einen Beitrag zu einer sauberen Umwelt leisten können. Didaktische Analyse Ziel der Unterrichtseinheit ist es, Schülerinnen und Schüler für Umweltverschmutzung im eigenen Lebensumfeld zu sensibilisieren und ein Bewusstsein für verantwortungsvolles Handeln zu entwickeln. Fotos von verschmutzten Spielplätzen, Parks oder Schulhöfen verdeutlichen den Lernenden, dass Müll und Abfall nicht nur ein globales Problem sind, sondern auch ihre eigene Lebensqualität im Alltag beeinflussen. Ein zentraler Bestandteil der Einheit ist eine Beobachtungsaufgabe über einen längeren Zeitraum . Die Lernenden dokumentieren zwei Wochen lang die Sauberkeit eines Spielplatzes oder Schulhofs. Auf diese Weise wird deutlich, dass jede und jeder Einzelne Verantwortung für eine saubere Umwelt trägt . Die Schülerinnen und Schüler entwickeln gemeinsam Handlungsregeln für den Alltag , zum Beispiel im Umgang mit Müll, beim Verhalten auf dem Schulhof oder beim Besuch von Spielplätzen. Ergänzend zum sachkundlichen Schwerpunkt werden Wortschatz- und Rechtschreibübungen aus dem Deutschunterricht integriert. Die Verbindung von Sachunterricht und Sprachförderung ermöglicht es den Lernenden, zentrale Begriffe rund um Umwelt, Müll und Umweltschutz mehrfach in unterschiedlichen Kontexten anzuwenden. Dadurch werden sowohl fachliche Inhalte als auch sprachliche Kompetenzen nachhaltig gefestigt. Methodische Analyse Die Unterrichtseinheit basiert auf einem handlungs- und lebensweltorientierten Unterrichtsansatz . Das Thema Umweltverschmutzung wird nicht abstrakt vermittelt, sondern anhand konkreter Erfahrungen aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler erschlossen. Neben klassischen Arbeitsblättern zum Thema Umweltschutz und Müllvermeidung spielt die eigenständige Beobachtung der Umgebung eine wichtige Rolle. Das verwendete Beobachtungsschema ist bewusst einfach gestaltet, sodass Schülerinnen und Schüler es selbstständig ausfüllen können. Gleichzeitig bietet es ausreichend Struktur, um erste Auswertungen und Schlussfolgerungen zu ermöglichen. Durch die Kombination aus Beobachtung, Analyse und Reflexion entwickeln die Lernenden ein Verständnis dafür, wie ihr eigenes Verhalten zur Sauberkeit ihrer Umgebung beitragen kann. Damit unterstützt die Unterrichtseinheit gezielt die Entwicklung von Handlungskompetenz im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit . Die Materialien eignen sich sowohl für eine strukturierte Unterrichtsreihe als auch für offene Lernformen wie Stationenarbeit . Dadurch lassen sich unterschiedliche Lernvoraussetzungen und Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erklären den Begriff "Umwelt". erklären, warum Müll und Abfall problematisch sind. führen eine kriteriengeleitete Beobachtung durch. entwickeln Handlungsregeln zum Umgang mit Müll und Abfall im Alltag. kennen Fachbegriffe aus dem Wortfeld "Müll und Abfall" und können diese fehlerfrei schreiben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entnehmen einem Text Informationen. füllen ein Beobachtungsprotokoll fachgerecht aus. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten erfolgreich mit einer Partnerin oder einem Partner. gehen respektvoll mit den Ideen, Vorstellungen und Äußerungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler um. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse im Plenum. einigen sich in der Lerngruppe auf Regeln für den Umgang mit Müll und Abfall im Alltag.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Ich und meine Welt
  • Primarstufe, Sekundarstufe I

Kreislaufwirtschaft – Rezept gegen den Klimawandel?

Unterrichtseinheit
14,99 €

In der Unterrichtseinheit "Kreislaufwirtschaft – Rezept gegen den Klimawandel?" lernen Schülerinnen und Schüler anhand anschaulicher Videos die Grundprinzipien der Kreislaufwirtschaft kennen und vergleichen sie mit der bisherigen linearen Wirtschaftsweise. Dabei erfahren sie, wie Ressourcenschonung, Recycling und Wiederverwendung dazu beitragen können, Abfall zu reduzieren und den CO2-Ausstoß zu verringern. Die Reduzierung von Ressourcenverbrauch, Abfallmengen und CO?-Emissionen zählt zu den zentralen Herausforderungen im Kampf gegen den Klimawandel . Das Europäische Parlament sieht einen wichtigen Lösungsansatz in der Einführung der Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) . Dieses Wirtschaftsmodell soll die bisher dominierende lineare Wirtschaftsweise – produzieren, konsumieren, wegwerfen – schrittweise ablösen. Ziel der Kreislaufwirtschaft ist es, Produkte, Materialien und Rohstoffe möglichst lange im Wirtschaftskreislauf zu halten. Ressourcen werden wiederverwendet, repariert, recycelt oder neu genutzt , sodass möglichst wenig Abfall entsteht. In Europa unterstützen inzwischen auch Initiativen europäischer Förderbanken Unternehmen und Kommunen dabei, Projekte zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und zur Förderung der Kreislaufwirtschaft umzusetzen. Die Unterrichtseinheit vermittelt Schülerinnen und Schülern die Grundprinzipien der Kreislaufwirtschaft und stellt deren Vorteile gegenüber der linearen Wirtschaft heraus. Die Materialien fördern eigenverantwortliches Lernen und selbstständige Wissensaneignung . Dadurch eignet sich die Unterrichtseinheit besonders für Offenen Unterricht oder projektorientierte Lernphasen . Schülerinnen und Schüler entwickeln ein grundlegendes Verständnis dafür, wie nachhaltiges Wirtschaften zur Ressourcenschonung, Abfallvermeidung und zum Klimaschutz beitragen kann. Das Thema "Kreislaufwirtschaft" im Unterricht Ein Bankenkonsortium hat die Initiative Joint Initiative on Circular Economy (JICE) gegründet, die mithilfe von 10 Milliarden Euro, die bis 2023 investiert werden, um einen Transformationsprozess voranzutreiben. Der Ressourcenverbrauch sowie der Müllverbrauch sollen verringert werden, um den CO 2 -Ausstoß zu reduzieren. Mit diesem Unterrichtsmaterial lernen die Schülerinnen und Schüler die Hintergründe kennen und setzen sich weitgehend selbstständig mit dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft auseinander. Vorkenntnisse Die vorgestellte Unterrichtseinheit setzt die Kenntnis einiger Grundbegriffe wie Rohstoffe , Produktion , Handel , Recycling oder Entsorgung voraus. Sollten diese Kenntnisse nicht vorhanden sein, müssten die Begriffe vorab erläutert beziehungsweise erarbeitet werden. Es könnte auch eine vorbereitende Hausaufgabe sein, in der sich die Schülerinnen und Schüler eigenständig informieren. Die erworbenen Kenntnisse können in der ersten Phase der Unterrichtseinheit wiederholt und vertieft werden. Weiterhin sollten die Schülerinnen und Schüler über die Methode der Diskussion im Plenum mit vorbereiteten Rollenkarten informiert sein. Didaktisch-methodisch Analyse Die Erarbeitung der Kreislaufwirtschaft als Wirtschaftsform der Zukunft geschieht anhand von kurzen Online-Videosequenzen, zu denen Arbeitsblätter zur Verfügung gestellt werden. Die Auswertung der Arbeitsblätter sowie eine anschließende Diskussion erfolgt im Plenum. Die Lernenden erarbeiten eine Definition der von der EU initiierten nachhaltigen Kreislaufwirtschaft sowie die Vorteile dieses Modells gegenüber der linearen Wirtschaft. Sie verstehen Meinungen, nach denen Europa und die Welt eine Kreislaufwirtschaft benötigen und lernen die Initiative der KFW sowie das Vier-Stufen-Konzept zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft kennen. Abschließend werden Argumente für und gegen eine Kreislaufwirtschaft gesammelt und dokumentiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen Unterschiede zwischen der Linearwirtschaft, die auch als Wegwerfwirtschaft bezeichnet wird, und der Kreislaufwirtschaft. erarbeiten Argumente für und gegen eine Kreislaufwirtschaft. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren Online-Videosequenzen weitgehend selbstständig. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren zielführend im Plenum.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Was ist Elektroschrott?

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit dient als Einstieg in das Thema Elektroschrott. Die Schülerinnen und Schüler haben am Ende ein Verständnis von dem Begriff "Elektroschrott" und können verschiedene Geräte kategorisieren. Die erste von insgesamt sechs Einheiten legt die Grundlage für einen sachgemäßen und umweltschonenden Umgang mit den wertvollen Produkten. Die Themen "Müllvermeidung, Abfalltrennung und Recycling" spielen in Umwelterziehung und Umweltbildung schon früh eine prägende Rolle. Anschauungsmaterial ist mit Restmüll, Bio- und Plastikmüll, Glas- oder Papierabfällen in den Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler reichlich vorhanden. Doch Abfall ist nicht gleich Abfall: Elektro(nik)abfälle zum Beispiel fallen im Alltag nicht so regelmäßig an wie der übliche Hausmüll. Sie sind wegen ihrer besonderen Inhaltsstoffe auch kein Fall für Tonnen, die bereits Kindern bekannt sind. Um im Elektroschrott enthaltene Wertstoffe wiederverwerten zu können und die Freisetzung von Schadstoffen durch unsachgemäße Entsorgung zu vermeiden, ist das Wissen um den richtigen Umgang mit alten elektronischen Spielgeräten und ausgedienten Gebrauchsgegenständen wie Smartphones und Co. jedoch genauso wichtig wie die Behandlung von täglich anfallendem Hausmüll. Dazu gilt es, unsichtbare Entsorgungs- und Wiederverarbeitungswege für Kinder sichtbar zu machen. Diese Einheit möchte zunächst Grundwissen zu Elektrogeräten vermitteln und knüpft dabei stark an Kindern bekannte Endgeräte an. E-Schrott als Thema im Unterricht Wertstoffe, deren Entsorgung, das Recycling und die allgemeine Müllvermeidung spielen im Themenbereich Umweltschutz beziehungsweise Umwelterziehung in der Grundschule eine große Rolle. Neben Restmüll, Wertstoffen wie Glas, Papier oder auch Bioabfällen, möchte diese Unterrichtsreihe sich dem E-Schrott widmen, von dem jede deutsche Person durchschnittsweise immerhin 9 kg pro Jahr produziert. Gemäß der Komplexität des Themas Elektroschrott wurde das Material in erster Linie für Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klasse konzipiert. Sachinformation für Lehrkräfte Zum Elektroschrott gehört, was ursprünglich Strom brauchte, um zu funktionieren. Dabei ist es egal, ob der Strom über die Steckdose oder von Batterien geliefert wurde. Verlässliche Hinweise auf die Einordnung als Elektro- oder Elektronikgerät geben die Kennzeichnung mit der durchgestrichenen Mülltonne, aber zum Beispiel auch Batteriefächer, Anschlusskabel, Stecker und im Gegenstand fest verbaute Leuchtmittel. Auf die Größe kommt es dabei nicht an. Auch elektrische Zahnbürsten, Wecker, Computermäuse oder kleine Blinkies für die Schultasche gelten als Elektrogeräte und sind somit kein Fall für die Tonne. Dinge, über die Strom weitergeleitet wird, wie Kabel, Stecker oder Antennen, zählen nach neuesten Bestimmungen übrigens auch zu den Elektroabfällen. Didaktisch-methodische Hinweise Die Einheit möchte Grundschülerinnen und Grundschüler durch vielfältige Lernangebote für die Vielzahl an Elektrogeräten in ihrer Umgebung sensibilisieren. Durch das Suchen von Elektrogeräten in ihrer näheren Umgebung (Klassenzimmer, Schulgebäude und Zuhause) entdecken sie verschiedene Kategorien von Elektrogeräten. Auch wenn auf Wertstoffhöfen mehr Sammelbehälter für die Entsorgung verschiedener Elektrogeräte zur Verfügung stehen, so beschränkt sich die Einheit auf die für Kinder bekannten und nachvollziehbaren Klein- und Großgeräte, Lampen sowie Bildschirme/Monitore. Für die Klassenstufen 1 und 2 beziehungsweise als Differenzierung steht Ihnen Arbeitsblatt 03 zur Verfügung, auf dem die Lernenden aus einer Vielzahl von Gegenständen die Elektrogeräte identifizieren und ausmalen. Auditive Wissensvermittlung: Einsatz eines Hörspiels In dieser Einheit wird das Hörspiel "Fuchs und Schaf: So ein Schrott!" (Ist auf YouTube verfügbar und in 10 Kapitel aufgeteilt) verwendet. Dessen Einsatz ermöglicht eine kindgerechte und sinnesvielfältige Wissensaneignung. Durch die kapitelweise Einspielung, die zahlreichen Hör-Pausen und die zusammenfassenden (Quiz-)Fragen wird den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, das Gehörte wiederzugeben, zu sortieren und Bezüge zur eigenen Lebensrealität zu schaffen, sodass das neue Wissen tiefer verarbeitet wird und in späteren Aufgaben Anwendung finden kann. Interaktive Übungen zur Wiederholung Ergänzend zum Unterricht gibt es eine interaktive Übung in Form eines Quiz, welches die Schülerinnen und Schüler durchführen können, um so das Erlernte zu festigen und zu wiederholen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, was Elektrogeräte von anderen Gegenständen unterscheidet. kennen die Kennzeichnung von Elektrogeräten und welchen Kategorien sie zugeordnet werden. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben über die Gruppenarbeit oder Paararbeit den sozialen Umgang mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern. erlernen durch die Präsentation der Lösungen und der Ergebnisse eine adressatengerechte Darstellung. erproben durch die Diskussionen einen respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Meinungen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Ich und meine Welt
  • Primarstufe

Recycling – Reparieren und Tauschen statt Wegwerfen

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Reparieren und Tauschen statt Wegwerfen" führt die Schülerinnen und Schüler in die Welt des Recyclings ein. Nach einem Film, der zeigt, wie aus Plastikflaschen ein elegantes Kleidungsstück entsteht, planen die Kinder eine Recyclingaktion an ihrer Schule. Der komplexe Zusammenhang zwischen dem Umgang mit Elektroschrott , dem Leben auf einer Elektroschrottdeponie in Ghana und den Rechten der dort arbeitenden Kinder wird zunächst durch ein Quiz in Erinnerung gerufen. Nach diesem Einstieg erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis dafür, dass unbrauchbare oder nicht mehr gebrauchte Dinge repariert, wiederverwertet oder auch getauscht werden können. Sie lernen die Geschichte des Abfalls und Berufe kennen, die mit Recycling und Reparatur zu tun haben. Die Unterrichtseinheit endet mit einer Idee, was die Klasse/Schule gemeinsam tun kann, um den stetig wachsenden Müllberg zu reduzieren. Verknüpfung zu vorangegangenen Einheiten und ihre Weiterführung In der vorangegangenen Unterrichtseinheit wurde anhand des Rollenspiels "Schule statt Schrottplatz" der Zusammenhang zwischen Kinderrechten und Mülltrennung thematisiert. In dieser Unterrichtseinheit wenden sich die Schülerinnen und Schüler nun verstärkt dem Thema Müllvermeidung und Recycling zu. In der Unterrichtseinheit "Die Olchis erklären Abfall, Müll und E-Schrott" hatten sich die Kinder bereits mit dem Entsorgungssystem in Deutschland befasst und in der Unterrichtseinheit "Rohstoffe – Woraus besteht eigentlich unser Müll?" die wertvollen Inhaltsstoffe von E-Schrott kennengelernt. Jetzt lernen sie im Zusammenhang mit Wiederverwertung von Müll das Fachwort "recyceln" kennen. Ein Video aus der Reihe "Die Sendung mit der Maus" lässt sie darüber staunen, dass aus Plastik Kleidung hergestellt werden kann. Aus diesem Staunen heraus können sie ein Gespür dafür entwickeln, dass unbrauchbare, kaputte oder einfach lästige Dinge nicht selbstverständlich weggeworfen werden sollten, sondern manchmal zu ungeahnten Dingen entwickelt werden können. Ein Text über die Geschichte des Mülls führt den Schülerinnen und Schülern vor Augen, wie sich der Müllberg über die Jahrhunderte zu einem gewaltigen Problem der Zivilisation entwickelt hat. In diesem Zusammenhang erfahren sie, dass wir heute auch von einer "Wegwerfgesellschaft" sprechen. Um nachfühlen zu können, dass jedes Kind selbst Verantwortung dafür übernehmen kann, dass der Müllberg schrumpft und sie selbst der "Wegwerfgesellschaft" etwas entgegensetzen können, werden sie in einer kurzen Gedankenreise angeregt, sich in ihrem Kinderzimmer danach umzusehen, was sie selbst nicht mehr brauchen. Dies ist der Übergang zu der Überlegung, was die ganze Klasse/AG gemeinschaftlich tun kann, um ein Zeichen gegen das Wegwerfen zu setzen. Große und kleine Ideen Hier bleibt die Unterrichtseinheit notwendigerweise unkonkret, denn je nach Erfahrung der Lehrkraft, Engagement der Eltern, Vernetzung und Angebote im Sozialraum (gibt es z. B. ein Repair-Café, gibt es Schneidereien oder Schustereien in der Nähe?) und auch Schulkultur (werden Projektwochen/Sommerfeste/Thementage etc. veranstaltet?) sind die Bedingungen und Vorerfahrungen von Schule zu Schule unterschiedlich. Konkret umsetzbar und alltagstauglich ist der Vorschlag, dass jedes Kind für seine Familie aus einem (Schuh-)Karton eine kleine Sammelstelle für unbrauchbare Batterien, Handys und elektronische Klein-Geräte aus den Kinderzimmern bastelt. Damit wird dem großen gesellschaftskritischen Thema "Wegwerfgesellschaft" eine konkret umsetzbare und pädagogisch relevante Handlungsoption gegenübergestellt. Batterien gehören wegen der Schadstoffe, die sie enthalten können, zum Sondermüll. Geschäfte, die sie verkaufen, halten Sammelboxen zur Rücknahme der kleinen Stromspeicher und -spender bereit. Zudem besteht die Möglichkeit, handgängige Einwegbatterien – ebenso wie wieder aufladbare Akkus – auf Wertstoff- und Recyclinghöfen abzugeben. Es lohnt sich: Denn auch Batterien enthalten in großer Menge Wertstoffe, die wiederverwertet können. Weitere Sachinformation für Lehrkräfte: Recycling ist ein Schlüssel zu mehr Nachhaltigkeit Recycling liegt im Trend und gewinnt vor dem Hintergrund des Umweltschutzes , der Abfallvermeidung , der Ressourcenschonung , der Energieeinsparung , der gesetzlichen Vorgaben und des Nachhaltigkeitsgedankens zunehmend an Bedeutung. Recycling verringert beispielsweise die Notwendigkeit, natürliche Ressourcen abzubauen, was zum Schutz der Ökosysteme beiträgt und den Energieverbrauch senkt. Recycling verringert die Menge der Abfälle, die auf Deponien verbracht werden, und trägt so zur Vermeidung von Deponien und zur Verringerung der Umweltbelastung bei. Recycling ermöglicht die Wiederverwendung von Materialien wie Papier, Glas, Metall und Kunststoff, wodurch die Neuproduktion und der damit verbundene Ressourcenverbrauch reduziert werden. Die Herstellung von Produkten aus Recyclingmaterialien erfordert in der Regel weniger Energie als die Herstellung aus Rohstoffen. Ob Kleidung, Elektroschrott oder Glas: Es gibt kaum einen Bereich, in dem nicht Re- oder Upcycling betrieben wird. Die Modewelt nutzt diesen Trend seit einiger Zeit ebenfalls. So entstehen z. B. aus Flaschen und Verpackungen recycelte Kleidung wie T-Shirts, Bikinis und Schuhe. Eigene Labels haben sich auf das Re- und Upcycling spezialisiert. Ein Beispiel dafür sind Rucksäcke und Taschen, deren Material teilweise aus Abfällen der Autoindustrie (etwa Airbags, Autoreifen, Sitzgurte und Gurtschlösser) stammen und u. a. auf Schrottplätzen gesammelt wird. Das richtige Recycling von Elektronikschrott birgt diese Vorteile: 1. Ressourcenschonung: Beim Recycling von E-Schrott werden wertvolle Rohstoffe wie Gold, Silber, Kupfer und seltene Erden wiedergewonnen. Diese Materialien sind in Elektronikgeräten enthalten und können durch das Recycling in neuen Produkten wiederverwendet werden. Dadurch muss nicht nur weniger auf primäre Ressourcen zurückgegriffen werden, sondern auch der Abbau von Rohstoffen, der oft mit Umweltverschmutzung und sozialen Problemen einhergeht, kann reduziert werden. 2. Abfallreduzierung: E-Schrott enthält viele giftige Substanzen und Schwermetalle wie Quecksilber, Blei und Cadmium. Wenn E-Schrott nicht richtig recycelt wird und stattdessen auf Deponien landet oder unsachgemäß entsorgt wird, können diese Schadstoffe in die Umwelt gelangen und langfristige Schäden verursachen. Durch das korrekte Recycling werden diese gefährlichen Substanzen fachgerecht entsorgt und unschädlich gemacht. 3. Energieeinsparung: Die Wiederverwertung von Elektronikgeräten spart auch eine beträchtliche Menge an Energie ein. Die Produktion von neuen elektronischen Produkten erfordert viel Energie, sowohl während des Herstellungsprozesses als auch bei der Förderung der dafür benötigten Rohstoffe. Durch das Recycling von E-Schrott kann der Energiebedarf verringert werden, da bereits vorhandene Materialien wiederverwendet werden können. Auch das Selbermachen hat sich zu einem Trend entwickelt. Immer beliebter wird dabei das Recycling alter Dinge oder Materialien. So werden z. B. alte Silberlöffel zu Schmuck, Marmeladengläser zu Gartenwindlichtern, Socken zu Kuscheltieren und ausrangierte Kleiderbügel zu Schuhaufhängern. Fächerübergreifend lernen Die vorliegende Einheit zum Thema "Reparieren und Tauschen statt Wegwerfen" ist sehr gut geeignet, um in einer klassenübergreifenden Aktion alle Unterrichtsfelder einzubeziehen. Dies bezieht sich insbesondere auf die Vorbereitung und Durchführung eines Projekttages. Gerade im Fach Kunst können eigene Upcycling-Arbeiten angefertigt und ausgestellt oder verkauft werden. Der bekannte "Cupsong" (aus dem Film Pitch Perfect 2 ), der z. B. mit leeren, gesäuberten Joghurtbechern gespielt werden kann, bietet sich als beliebte Unterrichtsergänzung in Musik an. Fachliche und methodische Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler greifen auf ihr vorhandenes Wissen zurück und erweitern es. erarbeiten sich anhand eines längeren Informationstextes Sachinformationen. entwickeln ein kritisches Verständnis für den geschichtlichen/zivilisatorischen Zusammenhang der Entstehung von Müll. lernen, anhand der Silbe "re" die Bedeutung von Worten abzuleiten. lernen Fachworte kennen. transferieren ihre Kenntnisse in neue Handlungszusammenhänge und schlagen Beiträge zur Lösung von Umweltproblemen vor. entwickeln Ansätze für eigenes umweltgerechtes Verhalten. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler halten sich in reflektierenden Gesprächen an Gesprächsregeln. reflektieren ihr eigenes Verhalten. sind fähig, einander zuzuhören. üben sich durch die Punktvergabe in einer demokratischen Methode der Mitbestimmung.

  • Kunst / Kultur
  • Primarstufe

Klimawandel und Klimaschutz in der Grundschule

Unterrichtseinheit

Das Greenpeace "Schools for Earth"-Materialpaket für Grundschulen bietet Sachinformationen, Praxisbeispiele und didaktische Anregungen für die Umsetzung von Klimaschutzprojekten an Ihrer Schule. Werden auch Sie zu einer "School for Earth", die sich für Klimaschutz, Klimagerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft einsetzt. Das Grundschul-Aktionspaket bietet Lehrkräften, Lernenden, Klassen und Schulen Anregungen und konkrete Ideen, sich mit dem Klimawandel nicht nur inhaltlich zu beschäftigen, sondern im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung auch selbst für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit aktiv zu werden. Die Greenpeace-Handreichung in dieser Einheit (siehe Downloads) enthält neben einer Einführung zu Klimawandel und Klimaschutz Anregungen Informationen und Impulse zu den fünf Handlungsfeldern Energie, Ernährung, Mobilität, Beschaffung und Abfall . Dabei sind die Kapitel stets gleich aufgebaut: Gut zu wissen – Wovon sprechen wir eigentlich? (Sachinformationen für die Lehrkraft) Zusammenhänge erkennen: Kohlenstoffis Was hat das mit uns zu tun? – Die Rolle unserer Schule Beispiele aus der Praxis: Was machen andere Schulen? Didaktische Anregungen: Impulse zur Unterrichtsgestaltung Klimaschutz im Schulalltag: Kinder partizipieren lassen Die Klimakrise und Umweltprobleme beschäftigen auch Kinder im Grundschulalter – sie entwickeln bereits früh ein Bewusstsein für die Umwelt, hören ihre Eltern darüber sprechen, verfolgen Radio- und TV-­Sendungen mit. Die Kinder beim Verstehen des komplexen und teils auch beängstigenden Themas Klimawandel altersgerecht zu begleiten, heißt vor allem, den Klimawandel begreifen zu helfen und konkrete Handlungsoptionen aufzuzeigen. Lehrkräfte bei der Vermittlung dieser Themen zu unterstützen und konkrete Handlungsoptionen aufzuzeigen, ist das Ziel der Handreichung "Klimawandel und Klimaschutz in der Grundschule". Sie bietet Sachinformationen und konkrete Impulse für die Unterrichtsgestaltung. Die Schülerinnen und Schüler nähern sich den Themen Energie, Ernährung, Mobilität, Papier und Abfall im Kontext des Klimaschutzes an und erkennen Zusammenhänge. Das komplexe Wirkungsgefüge des Kohlenstoffkreislaufs wird mithilfe einer vereinfachenden für die 1.-2. und 3.-4. Klasse differenzierten Darstellung zugänglich gemacht, die anhand des personifizierten Kohlenstoffs die "Geschichte der Kohlenstoffis" veranschaulicht. Gemeinsam erproben Schülerinnen und Schüler konkrete Handlungsoptionen für den Klimaschutz an ihrer eigenen Schule und werden dabei nicht nur zu Expertinnen und Experten, sondern auch zu Akteurinnen und Akteuren! Gemeinsam auf dem Weg zu Klimaneutralität und Nachhaltigkeit Das Material ist im Rahmen des bundesweiten Projekts "Schools for Earth" entstanden – ein Projekt, welches Schulen auf den Weg in Richtung Klimaneutralität und mehr Nachhaltigkeit bringt. Denn: Schulen spielen eine wichtige Rolle für den Schutz des Klimas. Als Lernorte vermitteln sie den Schülerinnen und Schülern einerseits die nötigen Kompetenzen zur Bewältigung von Herausforderungen wie der Klimakrise. Andererseits haben Schulen durch ihren CO₂-­Ausstoß einen bedeutenden Einfluss auf das Klima und können so auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das Projekt bietet mit dem Whole School Approach einen ganzheitlichen Ansatz zur Entwicklung der eigenen Schule mit dem Ziel der Klimaneutralität und der festen Verankerung einer ambitionierten Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) . Weitere Bildungsmaterialien zum Thema Klimaschutz finden Sie im Dossier "Aktuelle Umweltthemen im Unterricht: Greenpeace macht Schule" . Die Schülerinnen und Schüler führen Klimacheck-Schulrundgänge durch und machen eine Bestandsaufnahme der bisherigen Ausstattung und bisheriger Klimaschutz-Maßnahmen. schreiben eigene Kochrezepte. führen eine Umfrage zur Mobilität an ihrer Schule durch. führen ein Forschungstagebuch zum eigenen Müll- und Papierverbrauch. lernen verschiedene Papiersiegel kennen. ermitteln das Abfallaufkommen an ihrer Schule. treiben in Kleingruppen und projektbasiert ihre Ideen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit an ihrer Schule selbstständig voran.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Fächerübergreifend
  • Primarstufe

Kleine Kulturgeschichte der Toilette

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach geschichte der Klassen 5–6 zeigt auf, wie sich die Entwicklung sanitärer Anlagen auf Lebensbedingungen und Gesundheit ausgewirkt hat. Anhand von Quellen, historischen Beispielen und globalen Bezügen erweitern die Schülerinnen und Schüler ihr Temporalverständnis und erforschen, wie sich Hygiene, Wasseraufbereitung und gesellschaftliche Strukturen gegenseitig beeinflussen. In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Schüler und Schülerinnen anhand der drei Themengebiete "Die Toilette in der Geschichte", "Toilette und Gesundheit" und "Die Toilette ist kein Mülleimer" Einblicke in die Bedeutung sanitärer Anlagen. Das Unterrichtsmaterial beinhaltet drei Arbeitsblätter , welche unterschiedliche Aspekte der sanitären Anlagen behandeln: Die Erfindung des Wasserklosetts, die Notwendigkeit und Bedeutung sauberer Sanitäranlagen, den Zusammenhang zwischen Gesundheit und einer sicheren Sanitärversorgung und die richtige Gebrauchsweise der Toilette. Die einzelnen Unterrichtsstunden bauen dabei thematisch aufeinander auf, wobei die vorangehende Stunde einen Teilaspekt der folgenden Unterrichtstunde aufgreift. Dadurch entstehen thematische Anknüpfungspunkte. Die Unterrichtseinheit kann fächerübergreifend oder im Fach Sachkunde oder Geschichte in der weiterführenden Schule oder im Sachunterricht der Grundschule eingesetzt werden. Idealerweise bietet sich die Unterrichtseinheit im Rahmen von 3 Einzelstunden in der Sekundarstufe I in den Klassen 5 und 6 einer Haupt-, Real- oder Gesamtschule oder in einer 3. oder 4. Klasse einer Grundschule an. Allerdings lassen sich die Materialien mittels Differenzierung auch in anderen Klassenstufen und Schulformen einsetzen. Die Arbeitsblätter und Themen bieten zusätzlich die Möglichkeit, Rechercheaufträge zu den einzelnen Themen zu erteilen. Beispielweise kann die zweite Unterrichtsstunde im Kontext der globalen Sanitärkrise (siehe oben) um den Aspekt "Toiletten in anderen Ländern" erweitert werden. Hierfür könnten die Schüler und Schülerinnen Rechercheaufträge erhalten, wie die Toiletten in anderen Ländern aussehen. Das Thema bietet vielfältige Lerngelegenheiten und Anknüpfungspunkte im Rahmen der Lehrpläne und in anderen Fächern. Dabei sind einzelne Aspekte wie Umwelt und Gesundheit gut integrierbar. Die Schülerinnen und Schüler lernen, dass Toiletten für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt von elementarer Bedeutung sind. Sie erkennen, welche Auswirkungen fehlende Wasser-, Sanitärversorgung und Hygiene in der Vergangenheit und in verschiedenen Ländern je nach individuellen Bedingungen haben können. Durch den Perspektivwechsel erweitern die Schülerinnen und Schüler ihren Horizont, indem sie das Thema aus einer globalen Sichtweise betrachten. Sie lernen, internationale Bedingungen sanitärer Anlagen mit ihrer eigenen Lebenswelt zu vergleichen. In diesem Zusammenhang lernen die Schülerinnen und Schüler, dass saubere Toiletten keine Selbstverständlichkeit sind und ein verantwortungsbewusster Gebrauch erforderlich für eine saubere Wasserversorgung ist. Eine gute sanitäre Grundversorgung ist essenziell, um die Gesundheit der Menschen zu schützen. Eine adäquate Nutzung und gute Klärung sind wichtig, um das Grundwasser und Gewässer nicht zu verunreinigen. Die dritte Unterrichtsstunde stellt insbesondere den Themenbereich der Abwasserentsorgung und -aufbereitung sowie die Verschmutzung der Ressourcen in den Fokus. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit den Ressourcen, in Bezug auf Abfall, werden explizit thematisiert. Meist gelangen Abfälle und Umweltgifte durch die Entsorgung in der Toilette in das Abwasser. Diese müssen im Anschluss mit hohem technischen, personellen und finanziellen Aufwand wieder herausgefiltert werden. Einige Verunreinigungen können nicht gänzlich im Klärwerk entfernt werden und gelangen über Gewässer und Versickerung im Boden zurück in den Wasserkreislauf . Unter Umständen beschädigen die Abfälle und giftigen Schadstoffe auch die Kanalisation und Maschinen der Kläranlage. Die richtige Sanitärversorgung hat den Einfluss, soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu fördern, Bildungschancen zu erhöhen und für Sicherheit zu sorgen. Sie ist ein Grundbedürfnis des Menschen für eine gesunde Entwicklung und spielt eine wichtige Rolle, um einen Beitrag zu einem effizienten Umwelt- und Ressourcenschutz zu leisten. Vorkenntnisse Die Schülerinnen und Schüler benötigen keine besonderen Vorkenntnisse für diese Einheit und können größtenteils Bezüge zu ihrem Alltag aufnehmen. Des Weiteren helfen die Informationsblätter ihnen dabei, das wichtigste Hintergrundwissen zu erarbeiten. Kenntnisse über den natürlichen und urbanen Wasserkreislauf sind jedoch für eine Diskussion hilfreich, diese werden in der Regel in den ersten beiden Grundschulklassen thematisiert. Die bereitgestellten Arbeitsblätter bieten Zusatzinformationen, welche die Lehrvideos der Unterrichtsstunden ergänzen. Zur Erarbeitung der Inhalte bietet sich entweder das Unterrichtsgespräch im Plenum an oder kooperative Lernformen, bei denen das Internet genutzt werden kann. Ebenso eignen sich die Arbeitsblätter zur Bearbeitung in Einzel-, Paar- oder Gruppenarbeit. Differenzierungsmöglichkeiten Die Aufgaben der Arbeitsblätter haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und sind bei Bedarf mit Hilfsmitteln und Tipps ergänzbar. Ferner kann in den meisten Fällen das Videomaterial nochmals unterstützend zur Bearbeitung der Aufgaben herangezogen werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Bedeutung und Notwendigkeit einer sicheren und sauberen sanitären Versorgung kennen und erkennen, dass diese nicht überall auf der Welt selbstverständlich ist. entwickeln ein Bewusstsein für die Notwendigkeit und Problematik der adäquaten Abwasserversorgung. lernen den Kontext zwischen menschlichem Handeln und Umweltauswirkungen sowie Handlungsweise für ein verantwortungsbewusstes Verhalten. erkennen, dass Abfälle nicht in der Toilette entsorgt werden sollten, und lernen die Auswirkungen von einer falschen Nutzung kennen. setzen sich mit der Geschichte der Toilette in der Vergangenheit und heute auseinander. entwickeln ein Grundverständnis für den Kontext zwischen Gesundheit und der Nutzung sauberer, sicherer Sanitäranlagen. analysieren, bewerten, vergleichen, begründen und diskutieren, welche Bedeutung sanitäre Anlagen/Toiletten für unseren Alltag, unsere Sicherheit und Gesundheit haben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren und bewerten Informationen aus (Lern-)Videos. suchen und filtern relevante Informationen zu einem Thema. entwickeln ihre Recherchefähigkeiten im Internet weiter. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler diskutieren umweltrelevante Probleme und gesundheitliche Auswirkungen, die im Zusammenhang mit sanitären Anlagen stehen. arbeiten kooperativ zusammen und entwickeln dadurch ihre sozialen Kompetenzen weiter. entwickeln ihre Problemlösefähigkeiten weiter.

  • Geschichte
  • Sekundarstufe I

Was passiert auf einem Recycling- oder Wertstoffhof? Wir planen einen Klassenausflug!

Unterrichtseinheit

Wo landet unser Abfall, wie wird er getrennt und recycelt? Als Abschluss der Reihe "Was ist eigentlich E-Schrott? Über Entsorgung, Recycling und Wiederverwendung" organisiert die Lehrkraft mit ihrer Klasse einen Besuch auf einem Wertstoffhof. Zur inhaltlichen Vorbereitung auf den Ausflug arbeiten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen zu den Themen Recycling und Wertstoffhof. Zu Beginn dieser Unterrichtseinheit tauschen sich die Kinder darüber aus, wie den Familien die gestalteten Sammelboxen aus der vorangegangenen Einheit gefallen haben. Danach wird anhand von zwei Arbeitsblättern sowohl an das Fachwissen aus den vorangegangenen Unterrichtseinheiten angeknüpft als auch die Aufgabe und Funktionsweise eines Wertstoff- und Recyclinghofes vorgestellt. Verschiedene Gruppen gestalten auf der Grundlage der Erklärtexte ein Poster, erarbeiten sich eine Mindmap für ein Kurz-Referat und bereiten ein Interview mit einer Person auf dem Wertstoffhof vor. Die Schülerinnen und Schüler lernen in dieser Unterrichtseinheit die Entsorgung, das Recycling und die Wiederverwendung von wertvollen Abfällen und von Elektroschrott kennen. In dieser abschließenden Unterrichtseinheit verdichten die Schülerinnen und Schüler die Informationen aus den vorangegangenen Unterrichtseinheiten. Die Lernenden haben sich nun ein Verständnis dafür erarbeitet, dass Elektroschrott durch achtsamen Umgang mit Elektrogeräten vermindert werden kann ( Tauschaktion, Flohmarkt ) und – wenn er schon nicht vermieden werden – recycelt werden kann (Kleidung aus Plastik). Sie haben verstanden, dass E-Schrott kein wertloser Müll ist, sondern verschiedene wertvolle Rohstoffe beinhaltet (beispielsweise Gold). Sie haben gleichermaßen verstanden, dass gedankenlos weggeworfener E-Schrott "am anderen Ende der Welt" für Leid bei Kindern sorgt (Mülldeponie Agbogbloshie) , die Natur schädigt (Regenwald) und in der eigenen Nachbarschaft Brände auslösen kann . In dieser Unterrichtseinheit erleben sich die Kinder als Expertinnen und Experten. Sie befassen sich mit zwei verschiedenen Sachtexten zum Thema Recyceln , frischen dabei das Verständnis für die Fachtermini auf und üben sich darin, anhand von drei Methoden ihre Fachkompetenz zu komprimieren, zu erklären und zu präsentieren. Sie entwickeln dabei ein erstes altersgerechtes Verständnis dafür, wie der Warenkreislauf in unserem globalen Wirtschaftssystem funktioniert (Arbeitsblatt 01). Weil sich die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit mit den Aufgaben eines Wertstoffhofes befassen und dessen Besuch vorbereiten, verorten sie das globale Thema in ihrem eigenen kommunalen Raum . Sie lernen dabei nicht nur die Funktionsweise eines Wertstoff- und Recyclinghofes kennen und wissen nun, wo er sich befindet (was viele Gleichaltrige nicht wissen), sondern bekommen dort auch die Dimension unserer Wegwerfgesellschaft vorgeführt. Zur Didaktik und Methodik der Gruppenarbeit Auch wenn der Organisationsaufwand für die Lehrkraft bei den verschiedenen Gruppensettings in dieser Unterrichtseinheit hoch ist, so kann darauf vertraut werden, dass insgesamt mehr Schülerinnen und Schüler länger aktiv und fachlich beteiligt sind als beim Frontalunterricht. Außerdem können Kinder, die sonst eher still sind, in der Gruppenarbeit von anderen zum Reden ermuntert werden. Die Arbeit an einem Poster ermöglicht es zudem, Kinder mit einer geistigen Beeinträchtigung zu beteiligen. In dieser Unterrichtseinheit sind die Schülerinnen und Schüler zudem gefordert, sich selbst zu der Auswahl an Methoden und Themen zu verhalten (sich zu entscheiden) und die Gruppen- beziehungsweise Paaraufteilung selbst in die Hand zu nehmen. Dies bedeutet inklusive der anschließenden Gruppenarbeit einen Lerneffekt im Hinblick auf Selbstständigkeit, Selbstmotivation und Selbstverantwortung, die die Lehrkraft im Blick behalten sollte. Das bedeutet, dass die Leistung des Aushandelns nicht durch die Präsentation der Ergebnisse in den Hintergrund gerückt werden sollte. Möglicherweise hatte gerade die Diskussion um die beste Ausführung des Auftrags einen starken Lerneffekt, den es auch dann zu würdigen gilt, wenn eine Gruppe "nicht fertig geworden ist". Die Lehrkraft sollte den Schülerinnen und Schülern verdeutlichen, dass für sie nicht nur das Endprodukt zählt, sondern auch das Engagement in der Gruppe. Diese Haltung verlangt der Lehrkraft eine gewisse Offenheit ab. Sie rückt etwas ab von der Rolle der Wissensvermittlerin und nimmt eine beobachtende, organisierende, beratende Rolle ein. Noch ein Wort zur Arbeit mit Partnerin oder Partner: Nicht alle Kinder fühlen sich in einer Gruppe gut aufgehoben. Manche arbeiten besser und lieber mit einer Freundin/einem Freund zusammen. Ihnen soll deshalb die Möglichkeit gegeben werden, zu zweit eine Mindmap zu erstellen. Hinweis: Die Größe der Gruppen sollte auf vier Kinder begrenzt werden. Die Lehrkraft sollte bei ihren Rundgängen von Gruppe zu Gruppe einen Hinweis zum Zeitmanagement geben. Weitere Sachinformation für Lehrkräfte: Wertstoffhöfe Die Vorbereitung auf den Besuch eines Wertstoff- und Recyclinghofes muss im Rahmen der Unterrichtseinheit insofern unkonkret bleiben, weil die Bedingungen und Vorgaben nicht nur von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt sind, sondern sich auch in Landkreisen, Städten und Kommunen voneinander unterscheiden. Grundsätzlich gilt, dass der kommunale Wertstoffhof ein zentraler Baustein der kommunalen Abfall- und Wertstofferfassung ist. Er ergänzt die haushaltsnahe Sammlung von Abfällen und Wertstoffen. Wo genau der Ausflug hingeht, hängt folglich von den Bedingungen der jeweiligen Kommune ab. Manche Recyclinghöfe, wie etwa die Wirtschaftsbetriebe Duisburg oder das Berliner Stadtreinigungsunternehmen BSR, haben in ihrer Öffentlichkeitsarbeit Besuche von Schulklassen oder Gruppen eingeplant und bieten sich als außerschulische Lernorte offensiv an. Andere Recyclinghöfe, wie beispielsweise der Kreis Mittelsachsen, organisieren – etwa im Wertstoffhof Rochlitz – Tage der offenen Tür mit kindgerechtem Rahmenprogramm. Wieder andere Recyclinghöfe fahren mit sogenannten Wertstoffmobilen zu bestimmten Plätzen in der Kommune. Gegebenenfalls könnte nachgefragt werden, ob ein Wertstoffmobil im Rahmen des Unterrichtsprojektes den Schulhof anfahren könnte. Aufgrund dieser Vielfalt sollte die Lehrkraft mit den Betreibenden im Vorfeld möglichst konkret besprechen, wie der Besuch auf den Wissensstand und das Interesse der Schülerinnen und Schüler abgestimmt werden kann. Insbesondere sollte geklärt werden, ob eine Fachkraft das Interesse der Kinder an Recyclingprodukten bedienen kann. Wenn nicht, sollten die Kinder darauf vorbereitet sein, dass es bei dem Besuch vor allem darum geht, zu verstehen, wo und wie die enormen Mengen an unterschiedlichem Müll gesammelt, sortiert und entsorgt werden. Hinweis: Diese Unterrichtseinheit bietet sich eher weniger für fächerübergreifendes Lernen an. Die Auseinandersetzung mit den Erklärtexten und die methodische Vorbereitung auf Interview und Präsentation sind in dieser Einheit projektspezifisch. Fachliche und methodische Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler treffen angemessene Handlungsentscheidungen. organisieren ihre Arbeit. lernen, die Zeit einzuteilen. erfassen einen komplexen Text oder Sachverhalt und strukturieren ihn. greifen auf vorhandenes Wissen zurück und vertiefen es. ordnen Zusammenhänge ein und präsentieren sie. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verknüpfen durch den Gruppenprozess soziales und kognitives Lernen. lernen, sich selbst zugunsten des Gruppenergebnisses zurückzunehmen. erleben sich als selbsttätig. üben sich in gruppenspezifischen Interaktionen. erleben sich als fachlich kompetent und für eine Sache sprechfähig. übernehmen Verantwortung, sowohl für den Arbeitsprozess als auch für das Arbeitsergebnis.

  • Ich und meine Welt / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Primarstufe
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